Dürre in Deutschland – ein kleiner Gruß aus dem Urlaub

Derzeit herrscht Dürre in Deutschland. Es sind Temperaturen von 36 Grad bei uns angekündigt.  Geregnet hat es seit Ostern gerade mal drei Mal in meiner Region. Überall Waldbrandgefahr, Äcker werden bereits jetzt geerntet, Weinlesen werden wahrscheinlich 4-6 Wochen früher starten.

Dürre in Deutschland – heißer als am Mittelmeer

Vor 1,5 Wochen sind wir in den Sommerurlaub gestartet und haben eine wunderschöne Woche in Kroatien verbracht. Dazu aber später mehr im Blog. Das Mittelmeer hat dort Rekordtemperaturen von 26 Grad gehabt, aber es war hier Dank der Dürre in Deutschland im Schnitt 2 Grad heißer als dort. Egal, Kroatien war trotzdem traumhaft.

Dürre in Deutschland – der Garten wird zur Steppe

Vor dem Urlaub hatte ich meinen Garten ordentlich und lange gewässert. Die Gurken haben Wasserspender mit aufgeschraubten 1,5 Liter Flasche bekommen, das Hochbeet habe ich komplett leergeräumt, Chinaschilf und Bambushecke massiv geflutet und den Rasen eine Stunde lang gesprengt. Good News: Die Pflanzen haben alle überlebt, nur der Rasen ist sehr sehr knusprig geworden.

Verbrannter Rasen

Natürlich ist er nicht komplett hinüber. Das Moos und die Kleeinseln haben natürlich alle überlebt (yeahh *augenroll*). Jetzt heißt es erst einmal wässern, wässern und nochmal wässern. Wenn sich die Fläche nicht innerhalb von zwei Wochen regeneriert hole ich den Vertikutierer aus der Garage und beacker die ganze Fläche um neu auszusäen.

Gartenbrunnen sei Dank

Ich bewässere meinen Garten nun abends jeden Tag mindestens eine Stunde lang. Das heißt im Klartext, dass jeden Tag 2.400 Liter Wasser verbraucht werden. Da ich meinen eigenen Brunnen gebohrt habe ist das nur möglich, denn Regenwasser habe ich schon ewig nicht mehr. Und ich hatte auch vorher nur einen Vorrat von 1600 Litern. Bis jetzt ist das wässern bei uns noch nicht verboten. Drei Gemeinden um uns herum haben das schon verboten aus Wasserknappheit.

So, jetzt ist aber Feierabend im Blog. Ich habe ja schließlich noch Urlaub. In den kommenden Wochen folgen dann noch ein paar ausführliche Berichte über Istrien.

Bis dann!

 

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