Roborock kennt man bisher vor allem von Saugrobotern. Die Marke hat sich in den letzten Jahren vor allem im Smart-Home-Bereich einen Namen gemacht und steht für starke Navigation, gute App-Anbindung und automatisierte Reinigung. Jetzt geht Roborock aber einen Schritt weiter und bringt mit dem Roborock RockMow Z1 einen Premium-Mähroboter auf den Markt. Genau das ist spannend, denn wenn ein Hersteller mit dieser Erfahrung in den Mähroboter-Markt einsteigt, stellt sich automatisch die Frage: Kann Roborock auch Rasen?
Überblick
In diesem Roborock RockMow Z1 Test geht es um meinen ersten Praxiseindruck. Ich habe mir den Lieferumfang angesehen, die Verarbeitung geprüft, das Precision Modul montiert, die RTK-Antenne aufgebaut, den Garten kartiert und den Mähroboter natürlich auch mähen lassen. Besonders interessant waren für mich der Allradantrieb, die lenkbaren Vorderräder, die Navigation per RTK, Kamera und LiDAR sowie die Frage, wie gut der RockMow Z1 ohne Begrenzungskabel in einem echten Garten zurechtkommt.
Das passende Video zu diesem Artikel findest du bei Reens Reviews oder direkt hier:
Wenn du dir den Roborock RockMow Z1 direkt ansehen möchtest, findest du ihn hier im Roborock-Shop.
Der Roborock RockMow Z1 ist dabei kein einfacher Standard-Mähroboter, sondern ein Modell, das schon auf den ersten Blick anders wirkt. Auf der IFA hat Roborock mit diesem Gerät für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Der Grund: Der RockMow Z1 kombiniert Allradantrieb mit lenkbaren Vorderrädern. Das ist im Mähroboter-Bereich ungewöhnlich und sorgt dafür, dass sich der Mäher deutlich flexibler bewegt als viele klassische Modelle.
Roborock Mähroboter: Was steckt im Lieferumfang?
Bevor es an den eigentlichen Test geht, lohnt sich ein Blick in den Karton. Der Roborock RockMow Z1 kommt in einer ziemlich großen Verpackung. Das ist bei einem Mähroboter dieser Klasse keine Überraschung, aber trotzdem merkt man direkt: Hier hat man kein kleines Spielzeug vor sich, sondern ein großes Gartengerät.
Im Lieferumfang befinden sich neben dem Mähroboter selbst auch die Ladestation, eine RTK-Antenne, der Dreizack beziehungsweise die Halterung für die RTK-Antenne, zwei Stangen für die Antenne, ein kräftiges Netzteil, ein langes Stromkabel und ein RTK-Kabel. Dieses Kabel verbindet die RTK-Antenne mit der Ladestation. Dazu gibt es Erdnägel für die Ladestation und für das RTK-Kabel, Werkzeug, Ersatzklingen und eine sehr umfangreiche Anleitung.
Die Anleitung ist dabei fast schon ein kleines Buch. Das zeigt schon, dass Roborock hier ein komplexeres System anbietet, das sauber eingerichtet werden möchte. Trotzdem wirkt der gesamte Lieferumfang durchdacht. Besonders die Ladestation macht einen sehr stabilen Eindruck. Sie kommt bereits fertig vormontiert und wirkt deutlich massiver, als man es von manchen anderen Mährobotern kennt.

Roborock RockMow Z1 Erfahrungen: Der erste Eindruck
Der Roborock RockMow Z1 sieht auf den ersten Blick sehr modern und hochwertig aus. Das Design wirkt kantig, technisch und trotzdem aufgeräumt. Oben befinden sich der Stopptaster, Bedientasten, ein kleines Bedienfeld und ein echter Regensensor. Das ist ein wichtiger Punkt, denn Roborock setzt hier nicht nur auf Wetterdaten, sondern auf einen echten Sensor am Gerät.
Vorne sitzen zwei Kameras, ein Bumper und ein Lichtbalken beziehungsweise ein Sensorelement. Der eigentliche Blickfang sind aber die lenkbaren Vorderräder. Diese können sich sehr weit einschlagen und ermöglichen dem Mähroboter deutlich engere Manöver. Der RockMow Z1 kann dadurch auf engem Raum wenden und viel präziser um Ecken fahren als viele klassische Mähroboter.
Am Heck fällt ein rotes Designelement auf, das wie eine angedeutete Heckleuchte aussieht. Es leuchtet zwar nicht, sorgt aber optisch für einen sportlichen Look. Besonders auffällig sind außerdem die Federung und die Pendelachse. Der Mähroboter wirkt dadurch so, als sei er wirklich für schwierigeres Gelände gemacht. Die Reifen haben keine extrem tiefen Stollen, aber da der Roborock RockMow Z1 mit Allradantrieb arbeitet, braucht er auch nicht zwingend so aggressive Reifen wie manche anderen Modelle.
Mähroboter mit Allradantrieb: Warum das beim RockMow Z1 wichtig ist
Ein Mähroboter mit Allradantrieb kann in vielen Gärten einen echten Unterschied machen. Gerade wenn der Rasen nicht komplett eben ist, wenn es kleine Steigungen gibt oder wenn der Untergrund etwas unruhiger wird, kommen einfache Mähroboter schneller an ihre Grenzen. Der Roborock RockMow Z1 verteilt die Kraft auf alle vier Räder und hat dadurch mehr Traktion.
Das merkt man besonders bei schwierigen Stellen, an Steigungen oder auf unebenem Untergrund. In meinem Test konnte der RockMow Z1 auch mit einer sehr starken Steigung umgehen. Roborock gibt für den RockMow Z1 bis zu 80 Prozent Steigung an. Genau das habe ich ausprobiert, und der Mäher kam damit wirklich erstaunlich gut zurecht.
Besonders beeindruckend war, dass er nicht nur hochfahren konnte, sondern auch sicher stehen blieb. Die Bremse funktionierte sauber und der Allradantrieb hatte sichtbar genug Kraft. Auch das Wenden auf der Steigung wirkte kontrolliert. Natürlich muss man sich an die Lenkung erst einmal gewöhnen, weil die Vorderräder sich aktiv ausrichten. Hat man dieses Verhalten aber verstanden, wirkt die Steuerung sehr präzise.
Mähroboter mit lenkbaren Vorderrädern: Der große Unterschied
Die lenkbaren Vorderräder sind eines der spannendsten Features des Roborock RockMow Z1. Viele Mähroboter bewegen sich eher wie kleine Panzer: Ein Rad dreht vorwärts, das andere rückwärts, und dadurch wendet der Mäher auf der Stelle. Das funktioniert, kann aber den Rasen stärker belasten und wirkt nicht immer besonders elegant.
Der RockMow Z1 geht hier anders vor. Durch die lenkbaren Vorderräder kann er Kurven natürlicher fahren. Das schont den Rasen und sorgt dafür, dass er auch bei engen Ecken kontrollierter wirkt. Besonders beim Kartieren merkt man aber auch: Die Steuerung ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Wenn man nach rechts oder links lenkt, braucht der Mähroboter einen kurzen Moment, um die Räder entsprechend auszurichten. Danach fährt er dann sauber in die gewünschte Richtung.
Hat man sich daran gewöhnt, lässt sich der Roborock RockMow Z1 sehr genau führen. 90-Grad-Ecken kann man damit gut nachfahren. Man fährt bis auf Höhe der Hinterräder vor, richtet ihn neu aus und kann dann präzise um die Ecke schwenken. Für die Kartierung ist das sehr hilfreich, weil man die Grenzen des Gartens sauber festlegen kann.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel: Einrichtung und Kartierung
Der Roborock RockMow Z1 ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Das bedeutet, dass kein Kabel im Garten verlegt werden muss, um die Mähfläche zu definieren. Stattdessen wird der Garten per App kartiert. In meinem Fall wurde die RTK-Antenne aufgebaut, die Ladestation platziert, der Mähroboter mit dem WLAN verbunden und die RTK-Station in das System eingebunden.
Der Kopplungsprozess lief relativ schnell. Nach der Verbindung gab es noch ein Software-Update, das nur wenige Minuten dauerte. Anschließend konnte der Kartierungsprozess starten. Die App gibt dabei Hinweise, dass der Rasen frei von Hindernissen sein sollte, dass keine Kinder oder Haustiere im Weg sein sollten und dass der Rasen vorher auf eine bestimmte Höhe heruntergemäht sein sollte.
Die RTK-Antenne sollte eigentlich mit etwas Abstand zu Dächern oder größeren Hindernissen stehen. Bei mir war der Standort nicht perfekt, da die Antenne näher an einem Dach stand, als empfohlen. Trotzdem hat es im Test funktioniert. Andere Mähroboter wie Segway Navimow hatten bei mir an ähnlichen Stellen ebenfalls funktioniert, deshalb war ich gespannt, ob der RockMow Z1 damit ebenfalls klarkommt.
Mähroboter mit RTK: Navigation per RTK, Kamera und LiDAR
Ein großes Thema beim Roborock RockMow Z1 ist die Navigation. Der Mähroboter arbeitet mit RTK, Kamera und LiDAR. Diese Kombination soll dafür sorgen, dass er sich präzise orientieren kann, ohne ein Begrenzungskabel zu benötigen. Gerade RTK-gestützte Mähroboter können in offenen Bereichen sehr genau fahren. Schwieriger wird es oft unter Bäumen, an engen Stellen oder in Bereichen, in denen das Satellitensignal gestört wird.
In meinem Garten gibt es genau solche Stellen. Ein Bereich führt unter Bäumen entlang, und das kann bei RTK-Mährobotern problematisch werden. Manche Geräte benötigen dafür spezielle Pfade, Vision-Fences oder zusätzliche Einstellungen. Beim Roborock RockMow Z1 war ich deshalb sehr gespannt, ob er einfach durchfährt oder ob ich nacharbeiten muss.
Überraschenderweise kam er unter den Bäumen sehr gut zurecht. Er fuhr einfach durch, ohne dass ich vorher einen besonderen Pfad anlegen musste. Das war einer der Punkte, die mich im ersten Test wirklich positiv überrascht haben. Für Nutzer ist genau das wichtig: Ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel sollte möglichst wenig Nacharbeit verursachen und nicht ständig Sonderlösungen brauchen.
Net RTK beim Roborock RockMow Z1
Ein weiteres spannendes Thema ist Net RTK. Roborock plant, dass der S1, der Q1 und der Z1 voraussichtlich ab Juli Net RTK unterstützen. Das ist besonders interessant für alle, die keine RTK-Antenne im Garten stehen haben möchten.
Die klassische RTK-Antenne funktioniert zwar, ist aber optisch nicht für jeden Garten ideal. Gerade wenn man Wert auf ein aufgeräumtes Gartenbild legt, kann so eine Antenne stören. Wenn Net RTK zuverlässig funktioniert, könnte das den Alltag deutlich vereinfachen. Dann wäre der Roborock RockMow Z1 noch stärker als smarter Mähroboter ohne Begrenzungskabel positioniert.
Natürlich bleibt abzuwarten, wie gut Net RTK in der Praxis funktioniert, sobald es verfügbar ist. Im ersten Test habe ich den Mäher noch mit klassischer RTK-Antenne genutzt. Trotzdem ist die Aussicht auf Net RTK ein wichtiger Punkt, denn sie macht den RockMow Z1 für viele Nutzer noch interessanter.
Roborock RockMow Precision Modul: Besserer Randschnitt?
Ein besonders interessantes Zubehör ist das Roborock RockMow Precision Modul. Dieses Modul wird zusätzlich am Mähroboter montiert und soll den Randschnitt verbessern. Ohne dieses Modul kommt der Mäher nicht ganz nah an den Rand heran. Mit dem Precision Modul sitzt ein zusätzliches Seitenmähwerk am Gerät, das näher an Kanten mähen kann.
Die Montage ist relativ einfach, erfordert aber ein bisschen Schraubarbeit. Zuerst wird ein Teil des Mähtellers beziehungsweise des Metall-Schutzes entfernt. Danach kann das Precision Modul eingesetzt und mit den vorhandenen Schrauben befestigt werden. Die Klingen wirken sehr robust. Im Vergleich zu vielen kleinen Standardklingen anderer Hersteller machen sie einen deutlich kräftigeren Eindruck.
Das Modul bringt den Mäher näher an den Rand, ungefähr daumendick. Das ist ein guter Wert und optisch wirkt die Lösung hochwertig. Trotzdem zeigte der spätere Randschnitt im Praxistest, dass noch nicht alles perfekt ist. An einigen Stellen fuhr der Roborock RockMow Z1 sehr nah am Rand entlang, an anderen Stellen hielt er deutlich mehr Abstand. Gerade bei schwierigen Ecken, überhängenden Hecken oder kleinen Hindernissen am Rand gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Mähroboter Randschnitt: Wo der RockMow Z1 noch besser werden kann
Beim Randschnitt zeigt sich häufig, wie ausgereift ein Mähroboter wirklich ist. Eine große Fläche sauber in Bahnen zu mähen, schaffen viele Modelle mittlerweile gut. Die Herausforderung liegt an den Kanten, in Innenecken, an Mauern, Beeten, Hecken und engen Passagen.
Der Roborock RockMow Z1 machte im Test grundsätzlich einen guten Job, aber beim Randschnitt sehe ich noch Luft nach oben. Besonders Innenecken und sehr schwierige Randbereiche mochte er nicht immer. Wenn ein Ast oder ein überhängender Bereich in den Mähbereich ragte, nahm er teilweise sehr viel Abstand. Das ist aus Sicherheits- und Hinderniserkennungssicht nachvollziehbar, sorgt aber dafür, dass am Rand mehr stehen bleibt.
In der App hätte ich mir deshalb eine noch direktere Einstellung gewünscht. Aktuell kann man die Hinderniserkennung nicht einfach vollständig für den Randschnitt deaktivieren, sondern nur zwischen verschiedenen Empfindlichkeitsstufen wählen. Eine zusätzliche Option wäre sinnvoll, wenn man den Mäher bewusst beobachtet und bei Bedarf eingreifen kann. Natürlich müsste man bei einer solchen Einstellung verantwortungsvoll handeln, denn Sicherheit geht vor.
Roborock RockMow Z1 Review: Wie laut ist der Mähroboter?
Ein Punkt, der mich wirklich überrascht hat, war die Lautstärke. Ich hatte erwartet, dass die Servomotoren der lenkbaren Vorderräder deutlich zu hören sind. Gerade weil die Räder aktiv bewegt werden, hätte ich mit mehr Geräuschen gerechnet. Tatsächlich waren die Motoren im Betrieb aber sehr unauffällig.
Beim Mähen hört man vor allem ein leichtes Surren der Mähscheibe. Der Roborock RockMow Z1 ist nicht der allerleiseste Mähroboter, den ich je getestet habe, aber er ist trotzdem angenehm leise. Sobald er ein paar Meter entfernt ist, nimmt man ihn kaum noch wahr. Das ist besonders wichtig, wenn der Mäher regelmäßig im Garten arbeiten soll.
Gerade bei smarten Mährobotern ist die Lautstärke ein entscheidender Komfortfaktor. Ein Mäher kann technisch noch so gut sein, wenn er ständig laut im Hintergrund arbeitet, wird er im Alltag schnell nervig. Beim RockMow Z1 hatte ich dieses Problem nicht. Er arbeitete angenehm unauffällig und machte einen sehr kultivierten Eindruck.
Smarter Mähroboter mit App-Steuerung
Die App spielt beim Roborock RockMow Z1 eine wichtige Rolle. Über die App wird der Mähroboter eingerichtet, die Karte erstellt, der Mähvorgang gestartet und die geplante Arbeitsdauer angezeigt. Im Test zeigte die App zum Beispiel an, wie lange der Mäher ungefähr für die aktuelle Aufgabe brauchen wird.
Die Mährichtung kann ebenfalls eingestellt werden. Ich habe die optimierte Mährichtung gewählt. Spannend war, dass der Roborock RockMow Z1 die Bahnen so gewählt hat, wie ich sie selbst wahrscheinlich ebenfalls eingestellt hätte: möglichst lange Bahnen, um effizient zu arbeiten. Das ist grundsätzlich sehr sinnvoll, weil ein Mähroboter dadurch weniger unnötige Wendemanöver fahren muss.
Etwas ungewöhnlich war allerdings das Mähmuster. Der Mäher arbeitete nicht einfach einen Bereich komplett von vorne bis hinten ab, sondern nahm sich einzelne Abschnitte der Karte vor. Erst mähte er einen Bereich am Gartenhaus, dann fuhr er um das Haus herum und arbeitete an einer anderen Stelle weiter. Das wirkte zunächst etwas merkwürdig, am Ende ist aber natürlich entscheidend, dass die Fläche sauber gemäht wird.
Energieverbrauch und Effizienz im ersten Praxistest
Auch beim Akkuverbrauch machte der Roborock RockMow Z1 einen guten Eindruck. Nach über einer Stunde Mähbetrieb hatte er etwa 35 Prozent Akku verbraucht. Das ist für einen Mähroboter dieser Größe und mit dieser Technik ein ordentlicher Wert. Schließlich trägt der RockMow Z1 Allradantrieb, lenkbare Vorderräder, Sensorik, Kameras und ein kräftiges Mähsystem mit sich herum.
Die optimierte Mährichtung dürfte zur Effizienz beitragen. Lange Bahnen bedeuten weniger Wenden, weniger unnötige Richtungswechsel und insgesamt einen ruhigeren Arbeitsablauf. Gerade bei größeren Gärten kann das ein Vorteil sein.
Natürlich hängt die tatsächliche Laufzeit immer von vielen Faktoren ab: Rasenhöhe, Steigung, Untergrund, Mähbereich, Hindernisse und gewählte Einstellungen. Trotzdem war der erste Eindruck positiv. Der RockMow Z1 wirkte nicht so, als würde ihm schnell die Energie ausgehen.

Mähroboter für schwieriges Gelände
Der Roborock RockMow Z1 positioniert sich klar als Mähroboter für schwierigeres Gelände. Allradantrieb, Pendelachse, lenkbare Vorderräder und die beworbene Steigungsfähigkeit zeigen, dass Roborock hier nicht nur einen Mäher für perfekte, flache Stadtgärten bauen wollte.
In meinem Test kam er mit unwegsamem Gelände sehr gut zurecht. Gerade die Kombination aus Allrad und aktiver Lenkung macht ihn spannend. Der Mäher kann kontrollierter fahren, sich besser ausrichten und wirkt weniger unbeholfen als viele klassische Modelle. Besonders auf Steigungen war das beeindruckend.
Natürlich ist auch der RockMow Z1 kein Wundermittel. Wenn ein Garten extrem verwinkelt, sehr eng oder dauerhaft voller Hindernisse ist, muss man weiterhin sauber kartieren und die Einstellungen anpassen. Aber der erste Eindruck zeigt: Roborock hat die mechanische Basis ernst genommen.
Roborock RockMow Z1 Testfazit: Neuer Maßstab oder nur starker Einstieg?
Nach dem ersten Test kann ich sagen: Der Roborock RockMow Z1 ist ein sehr spannender Einstieg von Roborock in den Mähroboter-Markt. Das Gerät fühlt sich hochwertig an, ist gut verarbeitet, bringt starke Technik mit und überrascht vor allem bei Lautstärke, Steigungsfähigkeit und Navigation.
Besonders positiv gefallen haben mir der Allradantrieb, die lenkbaren Vorderräder, die leise Arbeitsweise und die Tatsache, dass er auch unter Bäumen gut zurechtkam. Auch das Precision Modul ist eine interessante Ergänzung, weil es den Randschnitt grundsätzlich verbessert und den Mäher näher an Kanten bringt.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem beim Randschnitt in schwierigen Bereichen und bei den App-Einstellungen zur Hinderniserkennung. Hier wäre eine feinere Steuerung sinnvoll, insbesondere für Nutzer, die ihren Mäher bewusst beobachten und selbst entscheiden möchten, wie nah er an bestimmte Bereiche heranfahren darf.
Ist der Roborock RockMow Z1 also der neue Maßstab für Mähroboter ohne Begrenzungskabel? Für ein endgültiges Urteil braucht es noch einen längeren Test, vor allem mit App-Details, Hinderniserkennung und Alltagserfahrung über mehrere Wochen. Aber der erste Eindruck ist stark. Roborock zeigt mit dem RockMow Z1, dass man den Mähroboter-Markt ernst nimmt und nicht einfach nur ein weiteres Standardgerät bringt.
Für wen lohnt sich der Roborock RockMow Z1?
Der Roborock RockMow Z1 lohnt sich vor allem für Nutzer, die einen hochwertigen Premium-Mähroboter ohne Begrenzungskabel suchen. Besonders interessant ist er für Gärten mit Steigungen, unebenem Gelände, verwinkelten Bereichen oder schwierigen Passagen. Wer bisher Sorge hatte, dass ein Mähroboter an solchen Stellen scheitert, sollte sich den RockMow Z1 genauer ansehen.
Auch für Roborock-Fans ist das Gerät spannend. Wer bereits einen Roborock Saugroboter nutzt und mit App, Navigation und Automatisierung gute Erfahrungen gemacht hat, wird natürlich besonders neugierig sein, ob Roborock dieses Know-how auch in den Garten übertragen kann.
Wer hingegen einen absolut perfekten Randschnitt ohne Nacharbeit erwartet, sollte genau hinschauen. Der RockMow Z1 macht vieles richtig, aber an schwierigen Kanten gibt es noch Verbesserungspotenzial. Hier entscheidet am Ende der eigene Garten. Bei einfachen Rasenkanten dürfte das Ergebnis besser ausfallen als bei überhängenden Hecken, engen Passagen oder sehr komplizierten Randbereichen.
FAQ zum Roborock RockMow Z1
Was ist der Roborock RockMow Z1?
Der Roborock RockMow Z1 ist ein smarter Premium-Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Er arbeitet mit RTK-Navigation, Kamera, LiDAR, Allradantrieb und lenkbaren Vorderrädern. Damit soll er besonders präzise und flexibel durch den Garten fahren.
Braucht der Roborock RockMow Z1 ein Begrenzungskabel?
Nein, der Roborock RockMow Z1 ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Der Garten wird per App kartiert. Die Orientierung erfolgt unter anderem über RTK, Kamera und LiDAR.
Wie funktioniert die Navigation beim RockMow Z1?
Der Roborock RockMow Z1 nutzt RTK, Kamera und LiDAR. Dadurch kann er sich im Garten orientieren, Karten erstellen und Mähflächen abfahren. In meinem Test kam er sogar unter Bäumen gut zurecht.
Was ist Net RTK beim Roborock RockMow Z1?
Net RTK soll voraussichtlich ab Juli für die Modelle S1, Q1 und Z1 verfügbar sein. Damit könnte der Mähroboter ohne klassische RTK-Antenne im Garten arbeiten. Das wäre besonders interessant für alle, die keine Antenne aufstellen möchten.
Hat der Roborock RockMow Z1 Allradantrieb?
Ja, der Roborock RockMow Z1 hat Allradantrieb. Das hilft vor allem bei Steigungen, unebenem Gelände und schwierigen Stellen im Garten.
Was bringen die lenkbaren Vorderräder?
Die lenkbaren Vorderräder sorgen dafür, dass der RockMow Z1 natürlicher und kontrollierter um Kurven fahren kann. Das kann den Rasen schonen und hilft bei engen Manövern.
Wie gut kommt der RockMow Z1 mit Steigungen zurecht?
In meinem Test kam der Roborock RockMow Z1 sehr gut mit starken Steigungen zurecht. Roborock gibt bis zu 80 Prozent Steigung an. Der Allradantrieb machte dabei einen sehr souveränen Eindruck.
Wie laut ist der Roborock RockMow Z1?
Der RockMow Z1 ist im Mähbetrieb überraschend leise. Man hört vor allem ein leichtes Surren der Mähscheibe. Die Motoren der Lenkung waren deutlich unauffälliger, als ich erwartet hatte.
Wie gut ist der Randschnitt beim Roborock RockMow Z1?
Der Randschnitt ist grundsätzlich ordentlich, aber nicht perfekt. Mit dem Precision Modul kommt der Mäher näher an den Rand. An schwierigen Stellen wie Innenecken, überhängenden Hecken oder Hindernissen am Rand gibt es aber noch Verbesserungspotenzial.
Was ist das Roborock RockMow Precision Modul?
Das Precision Modul ist ein zusätzliches Seitenmähwerk für den Roborock RockMow Z1. Es wird am Mäher montiert und soll den Randschnitt verbessern, indem es näher an Kanten mäht.
Ist der Roborock RockMow Z1 für schwieriges Gelände geeignet?
Ja, der RockMow Z1 eignet sich gut für schwierigeres Gelände. Allradantrieb, Pendelachse und lenkbare Vorderräder helfen ihm bei unebenen Flächen, Steigungen und engen Bereichen.
Wie einfach ist die Einrichtung?
Die Einrichtung lief in meinem Test recht entspannt. RTK-Antenne aufstellen, App verbinden, RTK-Station einbinden, Software-Update durchführen und anschließend den Garten kartieren. Die Steuerung beim Kartieren ist anfangs gewöhnungsbedürftig, wird aber schnell nachvollziehbar.
Kann der RockMow Z1 unter Bäumen mähen?
In meinem Test kam der Roborock RockMow Z1 unter Bäumen erstaunlich gut zurecht. Gerade bei RTK-Mährobotern ist das nicht selbstverständlich, weil Bäume das Signal stören können.
Für wen ist der Roborock RockMow Z1 besonders interessant?
Der RockMow Z1 ist besonders interessant für alle, die einen Premium-Mähroboter ohne Begrenzungskabel suchen, der auch mit Steigungen, schwierigeren Ecken und anspruchsvollerem Gelände umgehen kann.
Ist der Roborock RockMow Z1 empfehlenswert?
Nach meinem ersten Praxistest ist der Roborock RockMow Z1 ein sehr spannender Mähroboter mit starkem ersten Eindruck. Besonders Allradantrieb, lenkbare Vorderräder, leiser Betrieb und Navigation haben überzeugt. Beim Randschnitt gibt es noch Verbesserungspotenzial, aber insgesamt ist der Einstieg von Roborock in den Mähroboter-Markt sehr gelungen.

Transparenzhinweis
Das Video zum Roborock RockMow Z1 ist im Rahmen einer bezahlten Kooperation entstanden. Dieser Blogartikel ist allerdings nicht bezahlt.