Was ist im Garten eigentlich besser: ein klassischer Rasenmäher oder ein leistungsstarker Mähroboter wie der Lymow One Plus? Für kleine, ebene Grundstücke scheint die Antwort zunächst relativ einfach zu sein. Doch sobald die Rasenfläche größer, das Gelände steiler oder das Gras anspruchsvoller wird, kommen viele gewöhnliche Mähroboter schnell an ihre Grenzen.
Überblick
Genau für solche Grundstücke wurde der Lymow One Plus entwickelt. Er besitzt einen auffälligen Kettenantrieb, zwei robuste Mähmesser, eine Schnittbreite von 40 Zentimetern und soll pro Tag Flächen von bis zu 7.000 Quadratmetern bearbeiten können. Damit ist er kein typischer kleiner Gartenroboter, sondern eher eine ferngesteuerte Arbeitsmaschine, die zusätzlich vollkommen automatisch mähen kann.
Im dazugehörigen Video über den Lymow One Plus habe ich den Mähroboter direkt mit einem klassischen Akku-Rasenmäher verglichen. Dabei ging es unter anderem um Vorbereitung, Arbeitsaufwand, Lautstärke, schwieriges Gelände, Randschnitt, Wartung und die Frage, welches Gerät für welche Gartenbesitzer besser geeignet ist.
Ich habe den Lymow One Plus bereits mehrere Wochen in meinem Garten eingesetzt. In dieser Zeit zeigte sich, dass das Gerät wesentlich mehr kann als nur automatisch ein paar gerade Bahnen über eine gepflegte Rasenfläche zu ziehen. Sein Fahrwerk, die kräftigen Messer und die Möglichkeit zur manuellen Fernsteuerung eröffnen Einsatzbereiche, die bei vielen herkömmlichen Mährobotern kaum möglich wären.
Trotzdem ist auch dieser Mähroboter nicht für jeden Garten automatisch die beste Lösung. Bei filigranen Rasenkanten und sehr kleinen Flächen kann ein klassischer Rasenmäher weiterhin Vorteile besitzen.
In diesem ausführlichen Vergleich erfahrt ihr, wo die Stärken des Lymow One Plus liegen, welche Aufgaben er einem abnehmen kann und in welchen Situationen der klassische Handrasenmäher noch immer gewinnt.
Lymow One Plus: Das Wichtigste im Überblick
Der Lymow One Plus unterscheidet sich bereits optisch deutlich von fast allen klassischen Mährobotern. Statt kleiner profilierter Räder fährt er auf zwei breiten Ketten.
Dadurch erinnert das Gerät eher an eine kleine Raupenmaschine als an einen normalen Mähroboter. Das sorgt nicht nur für einen auffälligen Auftritt, sondern verbessert gleichzeitig die Traktion auf schwierigem Gelände.
Unter dem Gehäuse arbeiten keine kleinen, frei beweglichen Rasierklingen. Der Lymow One Plus besitzt zwei stabile Mähmesser und eine Schnittbreite von rund 40 Zentimetern.
Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören:
- Robuster Kettenantrieb
- Zwei große Mähmesser
- Rund 40 Zentimeter Schnittbreite
- Automatischer Mähbetrieb
- Steuerung über eine App
- Zusätzliche manuelle Fernsteuerung
- Digitale Kartierung ohne klassisches Begrenzungskabel
- Einstellbare Mährichtung
- Einstellbare Schnitthöhe
- Anpassbare Hinderniserkennung
- Automatische Mähzeitpläne
- Unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen
- Flächenleistung von bis zu 7.000 Quadratmetern am Tag
- Geeignet für große und anspruchsvolle Grundstücke
- Mähdeck kann zur Reinigung angehoben werden
- Herausnehmbarer Akku für die Winterlagerung
- Regelmäßige Software-Updates
Der Lymow One Plus möchte damit nicht nur ein komfortabler Ersatz für einen Handrasenmäher sein. Er richtet sich auch an Nutzer, für deren Grundstück viele gewöhnliche Mähroboter zu klein, zu schwach oder nicht geländegängig genug sind.
1. Vorbereitung: Einmal einrichten statt jedes Mal anfangen
Bevor ein klassischer Rasenmäher eingesetzt werden kann, muss er zunächst vorbereitet werden.
Bei einem Akku-Rasenmäher bedeutet das, die Akkus rechtzeitig aufzuladen und einzusetzen. Anschließend muss das Gerät aus dem Schuppen, der Garage oder einem anderen Lagerort geholt werden.
Je nach Zustand des Rasens wird danach noch die Schnitthöhe angepasst. Besitzt der Mäher einen Grasfangkorb, muss dieser ebenfalls montiert und kontrolliert werden.
Bei einem Benzinrasenmäher ist der Aufwand häufig noch größer. Dort muss ausreichend Kraftstoff vorhanden sein. Zusätzlich benötigt der Motor Öl, regelmäßige Wartung und unter Umständen eine jährliche Inspektion.
Wer diese Arbeiten nicht selbst durchführen möchte, muss den Rasenmäher zu einer Werkstatt oder einem Fachhändler bringen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten und organisatorischer Aufwand.
Beim Lymow One Plus sieht die Vorbereitung anders aus. Der größere Aufwand fällt hauptsächlich bei der ersten Einrichtung an.
Der Garten muss digital kartiert und der gewünschte Arbeitsbereich festgelegt werden. Zusätzlich verbindet man den Mähroboter mit der App und passt die Grundeinstellungen an das eigene Grundstück an.
Dazu gehören beispielsweise:
- Lage und Grenzen der Rasenfläche
- Verbindungspfade zwischen mehreren Bereichen
- Gewünschte Schnitthöhe
- Mährichtung
- Geschwindigkeit
- Empfindlichkeit der Hinderniserkennung
- Reihenfolge von Fläche und Randschnitt
- Mähzeiten und Wochentage
Diese Einrichtung muss allerdings nicht vor jedem Einsatz wiederholt werden. Ist die Karte einmal ordentlich erstellt, bleibt sie gespeichert.
Anschließend genügt ein Befehl über die App oder ein zuvor festgelegter Zeitplan. Der Mähroboter fährt selbstständig los und beginnt mit der Arbeit.
Auf lange Sicht gewinnt der Lymow One Plus deshalb beim Thema Vorbereitung deutlich.
Lymow One Plus einrichten: Ist das kompliziert?
Viele Gartenbesitzer haben Bedenken, wenn sie Begriffe wie Kartierung, App-Steuerung oder digitale Zonen hören.
Die Sorge ist verständlich. Ein klassischer Rasenmäher wird schließlich eingeschaltet und über den Rasen geschoben. Dafür braucht man keine App und kein WLAN.
In der Praxis ist die Einrichtung moderner Mähroboter aber meist wesentlich einfacher, als viele zunächst erwarten.
Ich habe inzwischen zahlreiche Mähroboter in meinem eigenen Garten und auf anderen Grundstücken installiert. Die Apps führen normalerweise Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang.
Beim Lymow One Plus wird der Roboter zunächst mit dem Smartphone verbunden. Anschließend fährt man die gewünschten Grenzen ab und speichert die erstellte Karte.
Danach kann die Fläche bei Bedarf in verschiedene Zonen unterteilt werden. Für einzelne Bereiche lassen sich unterschiedliche Einstellungen festlegen.
Man muss dafür kein Technikexperte sein. Wer ein Smartphone bedienen und den Anweisungen in der App folgen kann, sollte auch die Einrichtung des Lymow One Plus bewältigen können.
2. Arbeitsaufwand: Der Mähroboter arbeitet vollständig allein
Beim klassischen Rasenmäher ist der Ablauf immer ähnlich.
Man stellt die Schnitthöhe ein, setzt die Akkus ein oder startet den Motor und läuft anschließend Bahn für Bahn über die Rasenfläche.
Bei einem kleinen Grundstück kann das eine überschaubare Aufgabe sein. Auf 100 oder 200 Quadratmetern ist man möglicherweise relativ schnell fertig.
Bei großen Grundstücken sieht das anders aus. Mehrere Tausend Quadratmeter mit einem Handrasenmäher zu bearbeiten, ist körperlich anstrengend und kostet viel Zeit.
Selbst ein Modell mit eigenem Fahrantrieb muss weiterhin gelenkt werden. Man läuft ständig hinter dem Gerät her, umfährt Bäume und leert gegebenenfalls den Grasfangkorb.
Der Lymow One Plus übernimmt diese Arbeit automatisch.
Ist ein Zeitplan eingestellt, muss der Nutzer den Mähvorgang nicht einmal mehr manuell starten. Der Roboter verlässt zur festgelegten Uhrzeit seine Station und bearbeitet die gespeicherte Fläche.
Je nach Einstellung mäht er zunächst die eigentliche Rasenfläche und kümmert sich anschließend um den Rand. Die Reihenfolge kann über die App verändert werden.
Währenddessen kann man etwas vollkommen anderes erledigen. Man kann arbeiten, einkaufen, im Haus aufräumen oder sich einfach mit einem Kaffee in den Garten setzen und dem Roboter zusehen.
Der Begriff „Männeryoga“ passt hier tatsächlich ziemlich gut. Statt selbst schwitzend hinter dem Rasenmäher herzulaufen, beobachtet man eine kleine Raupenmaschine bei der Arbeit.

Mähroboter mit Zeitplan und App-Steuerung
Über die App lassen sich feste Mähpläne erstellen.
Der Lymow One Plus kann dadurch beispielsweise alle zwei oder drei Tage am Vormittag mähen. Das regelmäßige Mähen ist gleichzeitig besser für das Mulchprinzip.
Der Roboter schneidet immer nur wenige Millimeter von den Grashalmen ab. Diese kurzen Reste fallen zwischen die Halme und verbleiben auf der Fläche.
Der Nutzer muss den Mähroboter nicht ständig daran erinnern, dass der Rasen wieder zu lang wird. Der Zeitplan sorgt automatisch für eine gleichmäßige Pflege.
Zusätzlich lässt sich ein Mähvorgang bei Bedarf spontan über das Smartphone starten.
Je nach vorhandener Smart-Home-Anbindung kann der Befehl sogar über einen Sprachassistenten ausgelöst werden. Damit wird aus dem früheren Freitagnachmittag mit dem Handrasenmäher ein kurzer Sprachbefehl.
3. Grasfangkorb und Grünschnitt entfallen
Bei einem klassischen Rasenmäher mit Fangkorb muss die Arbeit immer wieder unterbrochen werden.
Je nach Rasenlänge und Größe des Korbes ist dieser bereits nach wenigen Bahnen voll. Dann muss der Mäher gestoppt, der Korb abgenommen und der Rasenschnitt entsorgt werden.
Bei großen Grundstücken kommt dabei einiges an Material zusammen.
Der Grünschnitt muss anschließend auf den Kompost, in eine Biotonne oder zu einer kommunalen Sammelstelle gebracht werden. Nicht jeder Garten besitzt ausreichend Platz, um große Mengen Schnittgut selbst zu kompostieren.
Der Lymow One Plus arbeitet dagegen nach dem Mulchprinzip.
Da er regelmäßig fährt, werden nur kurze Grasspitzen abgeschnitten. Diese verbleiben direkt auf der Rasenfläche und dienen dort als natürlicher Dünger.
Die feinen Reste zersetzen sich vergleichsweise schnell und führen dem Boden wieder Nährstoffe zu. Gleichzeitig kann der Rasen Feuchtigkeit besser halten.
Dadurch entfällt nicht nur die Entsorgung. Bei einem funktionierenden Mähplan kann der Rasen auch dauerhaft dichter und gleichmäßiger aussehen.
Kann ein normaler Rasenmäher ebenfalls mulchen?
Natürlich gibt es auch klassische Mulchmäher. Einige Modelle können mit einem Einsatz oder einem speziellen Messer vom Fangbetrieb auf Mulchen umgestellt werden.
Dabei gilt allerdings dieselbe Grundregel wie beim Mähroboter: Das Gras darf nicht zu lang sein.
Wer nur alle zwei oder drei Wochen mäht und anschließend das gesamte Schnittgut auf der Fläche liegen lässt, bekommt häufig kein gutes Ergebnis.
Die langen Halme können Klumpen bilden, verrotten und den darunterliegenden Rasen ersticken. Gelbe Stellen oder eine ungleichmäßige Oberfläche sind mögliche Folgen.
Ein klassischer Mulchmäher muss deshalb ebenfalls regelmäßig eingesetzt werden. Der Unterschied ist, dass man ihn jedes Mal selbst über die Fläche schieben muss.
Der Lymow One Plus erledigt diese Wiederholungen automatisch.

4. Große Flächen: Bis zu 7.000 Quadratmeter am Tag
Eine der größten Stärken des Lymow One Plus ist seine hohe Flächenleistung.
Laut den Angaben im Video kann der Mähroboter unter passenden Bedingungen bis zu 7.000 Quadratmeter an einem Tag bearbeiten.
Damit ist er nicht nur für einen normalen Hausgarten interessant. Auch größere Privatgrundstücke, gewerbliche Grünflächen oder Sportanlagen kommen als Einsatzbereiche infrage.
Im Video habe ich von einem Gespräch mit einem kleinen Fußballverein erzählt. Der Verein suchte nach einer Lösung für einen Sportplatz mit ungefähr 60 mal 90 Metern.
Das ergibt eine Fläche von rund 5.400 Quadratmetern.
Für einen professionellen Mähroboter eines etablierten deutschen Premiumherstellers lagen dort Angebote von etwa 25.000 Euro vor.
Der Lymow One Plus bewegte sich zum Zeitpunkt des Videos je nach Angebot ungefähr in einem Bereich zwischen 2.700 und 3.000 Euro. Aktuelle Preise können davon natürlich abweichen.
Damit entsteht ein erheblicher Unterschied bei den Anschaffungskosten.
Natürlich muss ein Verein im Einzelfall prüfen, ob Gelände, Torbereiche, Spielfeldbegrenzungen und tägliche Nutzung zum Gerät passen. Die reine Flächenleistung macht den Lymow One Plus aber grundsätzlich zu einer interessanten Alternative.
Lymow One Plus für Fußballplätze und Vereine
Bei maximaler Geschwindigkeit kann der Roboter bis zu ungefähr einen Meter pro Sekunde fahren.
Das ist für einen Mähroboter ziemlich schnell. Auf einer großen, weitgehend freien Fläche kann dadurch eine hohe Flächenleistung erreicht werden.
Gerade kleinere Sportvereine besitzen häufig keinen fest angestellten Greenkeeper. Die Rasenpflege wird von Ehrenamtlichen, Platzwarten oder Mitgliedern übernommen.
Ein leistungsfähiger Mähroboter könnte einen großen Teil dieser wiederkehrenden Arbeit automatisieren.
Statt mehrmals pro Woche mit einem Aufsitzmäher über den Platz zu fahren, könnte der Roboter regelmäßig selbstständig mähen.
Für Vereine könnte sogar die Optik interessant sein. Mit Vereinsfarben und Logos beklebt würde der Lymow One Plus auf einem Fußballplatz sicherlich ziemlich auffällig aussehen.
5. Kettenantrieb für schwieriges Gelände und Steigungen
Ein klassischer Handrasenmäher funktioniert auf ebenem Boden relativ gut. Auf einem Hang oder stark unebenem Gelände wird die Arbeit allerdings schnell anstrengend.
Bei einem Modell ohne Fahrantrieb muss das gesamte Gewicht geschoben werden. Bergauf kostet das Kraft, während man bergab aufpassen muss, dass der Mäher nicht unkontrolliert beschleunigt.
Auch ein Benzinrasenmäher mit Selbstfahrfunktion nimmt einem nicht die komplette Arbeit ab. Er muss weiterhin geführt, gedreht und an schwierigen Stellen kontrolliert werden.
Der Lymow One Plus besitzt stattdessen einen breiten Kettenantrieb.
Die Ketten verteilen das Gewicht auf eine größere Auflagefläche und sorgen für viel Traktion. Dadurch kann sich der Roboter auch auf schwierigem Untergrund kontrolliert bewegen.
Steigungen, Bodenwellen und lockerere Bereiche sind für ihn wesentlich weniger problematisch als für viele typische Mähroboter mit kleinen Rädern.
Optisch erinnert das Fahrwerk an eine kompakte Raupenmaschine. Dadurch wirkt der Lymow One Plus fast wie eine Mischung aus Mähroboter, ferngesteuertem Kettenfahrzeug und landwirtschaftlicher Maschine.
Gerade auf größeren Naturgrundstücken kann dieser Aufbau ein entscheidender Vorteil sein.

Lymow One Plus bei höherem Gras
Der Lymow One Plus ist in erster Linie für regelmäßige Pflegeschnitte gedacht.
Das bedeutet, dass er idealerweise häufig fährt und jeweils nur einen kleinen Teil der Grashöhe entfernt.
Trotzdem besitzt er deutlich mehr Reserven als viele gewöhnliche Mähroboter. Statt kleiner Rasierklingen verwendet er zwei stabile Messer.
Dadurch kann er auch mit etwas höherem oder kräftigerem Gras besser umgehen.
Er ist kein Hochgrasmäher und ersetzt keine professionelle Mulchraupe für vollkommen verwilderte Flächen. Ein über Monate nicht gepflegtes Grundstück sollte weiterhin zunächst mit geeignetem Gerät freigeschnitten werden.
Bei vorübergehend höherem Gras, stärkeren Halmen oder Bereichen, die etwas länger nicht bearbeitet wurden, bietet das robuste Mähwerk aber klare Vorteile.
6. Fernbedienung für Sonderaufgaben
Neben dem vollständig automatischen Betrieb kann der Lymow One Plus manuell gesteuert werden.
Dafür steht eine Fernbedienung zur Verfügung. Der Roboter lässt sich damit ähnlich wie ein ferngesteuertes Kettenfahrzeug über die Fläche bewegen.
Diese Funktion ist nicht nur eine nette Spielerei. Sie eignet sich für Bereiche, die nicht dauerhaft in die automatische Karte aufgenommen werden sollen.
Dazu könnten gehören:
- Unregelmäßig genutzte Nebenflächen
- Bereiche außerhalb der Hauptkarte
- Vorübergehend zugängliche Flächen
- Schwer automatisch kartierbare Stellen
- Höhere Grasbereiche
- Flächen, die gezielt nachbearbeitet werden sollen
Statt dort mit einem Handrasenmäher zu arbeiten, kann der Lymow One Plus manuell hingefahren werden.
Durch den Kettenantrieb, die Geschwindigkeit und das kräftige Mähwerk macht diese Art der Steuerung überraschend viel Spaß.
Im Grunde fährt man ein großes ferngesteuertes Auto, das gleichzeitig den Rasen schneidet.
Trotzdem darf man die Sicherheit nicht vergessen. Während des manuellen Betriebs sollte der Nutzer den Roboter und seine Umgebung immer im Blick behalten.
7. Lautstärke: Mähroboter gegen Akku- und Benzinrasenmäher
Der Lymow One Plus ist nicht der leiseste Mähroboter auf dem Markt.
Sein kräftiges Mähwerk und der Kettenantrieb sind deutlich hörbarer als bei sehr kleinen Geräten mit leichten Rasierklingen.
Das Geräusch lässt sich ein wenig mit einer Drohne vergleichen. Es ist vorhanden, wirkt aber aus einiger Entfernung nicht übermäßig störend.
Im Vergleich zu einem typischen Akku- oder Elektrorasenmäher liegt der Unterschied nicht immer so eindeutig, wie man vielleicht erwartet.
Ein klassischer Elektromäher kann ebenfalls ziemlich laut werden. Vor allem befindet sich das Gerät während der gesamten Arbeit direkt vor dem Nutzer.
Der große Unterschied besteht darin, dass man beim Lymow nicht danebenstehen muss.
Der Roboter arbeitet selbstständig. Selbst wenn er im direkten Vergleich etwas hörbarer ist als ein sehr leiser Mähroboter, kann man sich währenddessen im Haus oder in einem anderen Teil des Grundstücks aufhalten.
Im Vergleich mit einem Benzinrasenmäher gewinnt der Lymow One Plus deutlich.
Ein benzinbetriebener Mäher ist häufig noch über mehrere Grundstücke hinweg zu hören. Im Video war ein Gerät in etwa 25 Metern Entfernung teilweise deutlicher wahrnehmbar als der Lymow auf dem eigenen Grundstück.
Befindet sich der Lymow One Plus ungefähr zehn bis 15 Meter entfernt, wird sein Betriebsgeräusch bereits wesentlich unauffälliger.

Lymow One Plus nachts fahren lassen?
Trotz der automatischen Zeitpläne sollte der Lymow One Plus aus meiner Sicht nicht nachts eingesetzt werden.
Das gilt grundsätzlich für alle Mähroboter.
Nachts sind Igel und andere kleine Tiere besonders aktiv. Selbst eine gute Hinderniserkennung kann nicht in jeder Situation garantieren, dass ein Tier rechtzeitig erkannt wird.
Beim Lymow One Plus kommt hinzu, dass er ein kräftiges Mähwerk mit echten Messern besitzt. Entsprechend verantwortungsvoll sollten die Betriebszeiten gewählt werden.
Am besten arbeitet der Roboter tagsüber, wenn die Fläche übersichtlich ist und sich weniger nachtaktive Tiere im Rasen bewegen.
Auch bei einem automatischen Einsatz während des Urlaubs sollte die Hinderniserkennung möglichst sicher eingestellt sein.
8. Hinderniserkennung individuell einstellen
Die Hinderniserkennung des Lymow One Plus lässt sich über die App anpassen.
Der Nutzer kann beispielsweise festlegen, ob der Roboter einen bestimmten Abstand zu erkannten Gegenständen halten oder sich bis zu einer leichten Berührung annähern darf.
Diese Einstellung ist besonders beim Randschnitt interessant.
Unter Hecken, an robusten Mauern oder an anderen festen Begrenzungen hält ein vorsichtig eingestellter Roboter möglicherweise mehr Abstand als notwendig.
Wird die Hinderniserkennung weniger empfindlich eingestellt, kann er der zuvor kartierten Grenze genauer folgen.
Dabei ist allerdings Vorsicht notwendig.
Wer den Modus auf eine Annäherung bis zur Berührung stellt, sollte den Mähroboter zunächst beobachten. Kinder, Haustiere, Gartengeräte oder empfindliche Gegenstände dürfen sich nicht im Arbeitsbereich befinden.
Für einen unbeaufsichtigten Betrieb sollte eine sichere Hinderniserkennung grundsätzlich Vorrang vor dem letzten Zentimeter beim Randschnitt haben.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen arbeitet die Erkennung des Lymow One Plus zuverlässig. Trotzdem ersetzt auch ein gutes Sensorsystem nicht den gesunden Menschenverstand.
9. Wartung und Reinigung des Lymow One Plus
Ein klassischer Benzinrasenmäher benötigt regelmäßige Pflege.
Je nach Modell müssen Öl, Luftfilter, Zündkerze und Messer kontrolliert werden. Zusätzlich kann eine jährliche Wartung sinnvoll oder notwendig sein.
Bei der Reinigung muss darauf geachtet werden, auf welche Seite das Gerät gelegt wird. Wird ein Benzinmotor ungünstig gekippt, können Öl oder Kraftstoff in Bereiche gelangen, in denen sie Schäden verursachen.
Ein Akku-Rasenmäher ist in dieser Hinsicht einfacher. Trotzdem muss er nach dem Einsatz gereinigt und trocken eingelagert werden.
Beim Lymow One Plus beschränkt sich die normale Wartung hauptsächlich auf folgende Punkte:
- Mähdeck regelmäßig reinigen
- Messer kontrollieren
- Messer schärfen oder austauschen
- Ketten und Fahrwerk auf Verschmutzungen prüfen
- Akku vor dem Winter herausnehmen
- Akku während längerer Lagerung gelegentlich nachladen
- Software-Updates installieren
Das Mähwerk kann über eine Funktion am Gerät angehoben werden. Dadurch ist das Mähdeck leichter erreichbar und lässt sich komfortabler säubern.
Bei der Reinigung sollte kein unnötig hoher Wasserdruck verwendet werden. Ein Hochdruckreiniger kann Wasser in Dichtungen, Lager oder elektronische Bereiche drücken.
Für die normale Pflege reichen in der Regel eine Bürste, ein Tuch und bei Bedarf etwas Wasser mit geringem Druck.
Lymow One Plus im Winter lagern
Vor einer längeren Winterpause sollte der Akku aus dem Gerät genommen werden.
Die Batterie sollte trocken, frostfrei und entsprechend den Herstellerangaben gelagert werden. Außerdem ist es sinnvoll, den Ladestand während mehrerer Monate gelegentlich zu kontrollieren.
Eine vollständige Tiefentladung kann die Lebensdauer eines Akkus beeinträchtigen.
Der Lymow One Plus benötigt damit zwar etwas Pflege, der regelmäßige Aufwand bleibt aber überschaubar.

Software-Updates und langfristige Verbesserungen
Die Software des Lymow One Plus wird über Over-the-Air-Updates aktualisiert.
Das bedeutet, dass Verbesserungen direkt über die Internetverbindung auf das Gerät übertragen werden können.
Hersteller können dadurch unter anderem folgende Bereiche optimieren:
- Navigation
- Fahrverhalten
- Hinderniserkennung
- Rückkehr zur Ladestation
- Kartenverwaltung
- Energieverbrauch
- Randschnitt
- App-Funktionen
Bei modernen Mährobotern ist die Software mindestens genauso wichtig wie die Hardware.
Ein robustes Fahrwerk und starke Messer helfen wenig, wenn der Roboter seine Position verliert oder ständig Fehlermeldungen produziert.
Nach meinen bisherigen Einsätzen lief die Software des Lymow One Plus stabil. Das Gerät arbeitete über mehrere Wochen ohne auffällige grundlegende Probleme.
Erfahrungen und Kritik aus der Community
Unter meinem früheren Video zum Lymow One Plus gab es einige negative Kommentare zum Gerät.
Kritik ist grundsätzlich wichtig und ausdrücklich erwünscht. Sie hilft anderen Käufern und kann dem Hersteller zeigen, wo Verbesserungen notwendig sind.
Dabei sollte eine negative Bewertung allerdings möglichst konkret sein.
Aussagen wie „Das Gerät ist schlecht“ oder „Der funktioniert nicht“ helfen niemandem weiter, wenn keine Details genannt werden.
Für andere Interessenten sind vor allem folgende Informationen wichtig:
- Welche konkrete Fehlfunktion trat auf?
- Bei welcher Firmware-Version bestand das Problem?
- Wie war das Grundstück aufgebaut?
- Trat der Fehler einmalig oder regelmäßig auf?
- Welche Einstellungen wurden verwendet?
- Wurde der Support kontaktiert?
- Konnte das Problem gelöst werden?
Fundierte Erfahrungen sind wesentlich hilfreicher als pauschale Bewertungen.
Lymow hat den One Plus nach eigenen Angaben mit zahlreichen Betatestern in unterschiedlichen Regionen erprobt. Dazu gehörten Nutzer in Deutschland, anderen europäischen Ländern und Nordamerika.
Das ist relevant, weil sich Grasarten, Böden und klimatische Bedingungen je nach Region stark unterscheiden können.
Randschnitt: Hier gewinnt der klassische Rasenmäher
Bei fast allen bisherigen Disziplinen liegt der Lymow One Plus vorn. Beim Randschnitt sieht es etwas anders aus.
Ein klassischer Handrasenmäher kann vom Nutzer sehr genau an einer bestimmten Linie entlanggeführt werden.
Schmale Bereiche, verwinkelte Ecken oder filigrane Randstücke lassen sich gezielt bearbeiten. Der Nutzer kann das Gerät bei Bedarf mehrfach neu ansetzen.
Der Lymow One Plus ist dagegen relativ groß und breit gebaut. Sein Schwerpunkt liegt auf Flächenleistung, Traktion und einem robusten Mähwerk.
Für sehr filigrane Arbeiten wurde er nicht entwickelt.
Bei breiten, überfahrbaren Rasenkanten kann er ein gutes Ergebnis erreichen. An engen Mauern, schmalen Zwischenräumen oder komplizierten Beeteinfassungen kann etwas Gras stehen bleiben.
Das ist allerdings kein Problem, das nur den Lymow betrifft.
Den vollkommen perfekten Mähroboter für jede denkbare Rasenkante gibt es bislang kaum. Selbst Geräte mit ausfahrbaren Mähwerken können je nach Gartenform Stellen auslassen.
Wer einen großen Garten besitzt, dürfte trotzdem deutlich Zeit sparen. Statt die gesamte Fläche selbst zu mähen, muss man vielleicht nur gelegentlich einzelne Randbereiche mit einem Trimmer nacharbeiten.
Der Punkt beim reinen Randschnitt geht trotzdem an den klassischen Rasenmäher.
Vorteile des Lymow One Plus
Der Lymow One Plus besitzt mehrere klare Stärken.
Enorme Flächenleistung
Mit einer möglichen Tagesleistung von bis zu 7.000 Quadratmetern eignet sich der Roboter auch für sehr große Grundstücke und Sportflächen.
Kräftiges Mähwerk
Zwei robuste Messer und eine Schnittbreite von 40 Zentimetern bieten mehr Reserven als die kleinen Klingen vieler gewöhnlicher Mähroboter.
Kettenantrieb
Die breiten Ketten sorgen für gute Traktion auf Steigungen und unebenem Gelände.
Vollautomatischer Betrieb
Nach der einmaligen Kartierung kann der Roboter über Zeitpläne weitgehend selbstständig arbeiten.
Manuelle Fernsteuerung
Sonderflächen oder schwierig kartierbare Bereiche können gezielt per Fernbedienung bearbeitet werden.
Kein Grasfangkorb
Die kurzen Grasreste verbleiben als natürlicher Dünger auf der Fläche.
Umfangreiche App-Einstellungen
Schnitthöhe, Geschwindigkeit, Mährichtung, Randschnitt und Hinderniserkennung können angepasst werden.
Einfache Reinigung
Das Mähwerk lässt sich anheben, wodurch der Bereich unter dem Roboter leichter erreichbar ist.
Langfristige Software-Verbesserungen
Updates können Navigation und Funktionsumfang auch nach dem Kauf weiterentwickeln.
Nachteile des Lymow One Plus
Auch dieser Mähroboter ist nicht für jede Situation perfekt.
Kein Spezialist für filigrane Kanten
Aufgrund seiner Größe eignet sich der Lymow weniger für sehr enge und verwinkelte Randbereiche.
Hörbarer als besonders leise Mähroboter
Mähwerk und Kettenantrieb erzeugen ein wahrnehmbares Betriebsgeräusch.
Höhere Anfangsinvestition
Im Vergleich zu einem einfachen Akku-Rasenmäher ist die Anschaffung deutlich teurer.
Einrichtung notwendig
Vor dem ersten Einsatz müssen Karte, App und Grundeinstellungen eingerichtet werden.
Nicht für vollkommen verwilderte Flächen gedacht
Trotz der kräftigen Messer bleibt der Lymow One Plus in erster Linie ein Gerät für regelmäßige Pflegeschnitte.
Verantwortungsvolle Hinderniseinstellungen erforderlich
Bei reduzierter Empfindlichkeit sollte der Roboter nicht unbeobachtet in der Nähe von Kindern oder Tieren fahren.

Für wen eignet sich der Lymow One Plus?
Der Lymow One Plus eignet sich besonders für Gartenbesitzer mit großen oder schwierigen Rasenflächen.
Dazu gehören Grundstücke mit:
- Mehreren Tausend Quadratmetern Rasen
- Steigungen und Hängen
- Unebenem Boden
- Kräftigen Grassorten
- Längeren Fahrwegen
- Mehreren verbundenen Zonen
- Hohem regelmäßigem Pflegeaufwand
Auch für kleinere Sportvereine, Gewerbeflächen oder größere Gemeinschaftsgrundstücke kann das Gerät interessant sein.
Wer bisher mehrere Stunden pro Woche mit einem Hand- oder Aufsitzmäher verbringt, kann durch einen automatischen Mähplan erheblich Zeit sparen.
Für einen sehr kleinen Reihenhausgarten mit vielen engen Ecken wäre der Lymow One Plus dagegen vermutlich überdimensioniert.
Dort könnte ein kompakterer Mähroboter einfacher navigieren und näher an filigrane Begrenzungen herankommen.
Lymow One Plus oder klassischer Rasenmäher?
Welche Lösung besser ist, hängt letztlich vom eigenen Grundstück und den persönlichen Erwartungen ab.
Der klassische Rasenmäher punktet bei den Anschaffungskosten und bei sehr gezielten manuellen Arbeiten.
Für kleine Rasenflächen, die nur gelegentlich gemäht werden, kann ein Handmäher vollkommen ausreichen.
Der Lymow One Plus spielt seine Vorteile aus, sobald regelmäßig viel Fläche bearbeitet werden muss.
Er übernimmt die Arbeit automatisch, mulcht den Rasenschnitt, fährt nach Zeitplan und kann schwieriges Gelände wesentlich komfortabler bewältigen.
Im direkten Vergleich ergibt sich folgendes Bild:
Vorbereitung
Beim klassischen Mäher fällt vor fast jedem Einsatz etwas Vorbereitung an. Der Lymow wird einmal eingerichtet und arbeitet danach automatisch.
Punkt für den Lymow One Plus.
Arbeitsaufwand
Der Handrasenmäher muss dauerhaft geführt werden. Der Lymow arbeitet selbstständig.
Punkt für den Lymow One Plus.
Grünschnitt
Beim Fangmäher muss das Schnittgut entsorgt werden. Der Lymow mulcht kurze Grasreste direkt auf die Fläche.
Punkt für den Lymow One Plus.
Schwieriges Gelände
An Hängen ist ein Handmäher körperlich anstrengend. Der Kettenantrieb des Lymow bietet deutlich mehr Komfort.
Punkt für den Lymow One Plus.
Lautstärke
Gegenüber einem Benzinrasenmäher ist der Lymow klar angenehmer. Im Vergleich zu einem Akku-Mäher ist das Ergebnis enger.
Leichter Vorteil für den Lymow One Plus.
Wartung
Ein Benzinmäher benötigt deutlich mehr klassische Motorwartung. Beim Lymow stehen hauptsächlich Reinigung, Messer und Akku im Mittelpunkt.
Punkt für den Lymow One Plus.
Randschnitt
Der Handrasenmäher kann flexibler an komplizierten und engen Stellen geführt werden.
Punkt für den klassischen Rasenmäher.
Anschaffungskosten
Ein einfacher Handrasenmäher ist deutlich günstiger.
Punkt für den klassischen Rasenmäher.
Mein Fazit zum Lymow One Plus
Für mich gewinnt im Alltag ganz klar der Mähroboter.
Ich möchte meine freien Nachmittage nicht mehr damit verbringen, einen klassischen Rasenmäher durch den Garten zu schieben und ständig den Fangkorb zu entleeren.
Beim Lymow One Plus kann ich einen Zeitplan einstellen und die regelmäßige Pflege anschließend weitgehend dem Roboter überlassen.
Seine größten Stärken sind die hohe Flächenleistung, der Kettenantrieb, das kräftige Mähwerk und die Möglichkeit, Sonderaufgaben per Fernbedienung zu erledigen.
Gerade bei großen oder schwierigen Grundstücken bietet er Funktionen, die viele normale Mähroboter nicht leisten können.
Der Lymow One Plus ist allerdings keine kleine, lautlose Scheibe, die vollkommen unauffällig über den Rasen rollt. Er ist groß, kräftig und hörbar. Genau das macht aber auch einen Teil seines Reizes aus.
Beim Randschnitt muss man je nach Gestaltung des Gartens mit Nacharbeit rechnen. Auch die erste Einrichtung nimmt etwas Zeit in Anspruch.
Dieser einmalige Aufwand steht jedoch in keinem Verhältnis zu den vielen Stunden, die man über mehrere Jahre beim manuellen Mähen einsparen kann.
Wer nur 100 Quadratmeter ebenen Rasen besitzt, braucht vermutlich keinen Lymow One Plus. Wer dagegen eine große Fläche, einen Hang, kräftiges Gras oder einfach keine Lust mehr auf regelmäßiges Handmähen hat, sollte sich das Gerät genauer ansehen.
FAQ: Häufige Fragen zum Lymow One Plus
Was ist der Lymow One Plus?
Der Lymow One Plus ist ein leistungsstarker Mähroboter mit Kettenantrieb, zwei robusten Messern, App-Steuerung und manueller Fernbedienung. Er wurde vor allem für größere und anspruchsvollere Rasenflächen entwickelt.
Benötigt der Lymow One Plus ein Begrenzungskabel?
Der Arbeitsbereich wird digital kartiert. Dadurch ist kein klassischer, dauerhaft im Boden verlegter Begrenzungsdraht rund um die gesamte Rasenfläche notwendig.
Wie groß ist die Schnittbreite?
Der Lymow One Plus besitzt eine Schnittbreite von ungefähr 40 Zentimetern.
Welche Messer verwendet der Lymow One Plus?
Unter dem Gerät arbeiten zwei robuste Mähmesser. Damit unterscheidet er sich von vielen gewöhnlichen Mährobotern mit kleinen, frei beweglichen Rasierklingen.
Wie viel Fläche schafft der Lymow One Plus?
Unter geeigneten Bedingungen soll der Roboter bis zu 7.000 Quadratmeter pro Tag bearbeiten können. Die tatsächliche Leistung hängt von Geschwindigkeit, Gelände, Schnitthöhe, Hindernissen und Form des Grundstücks ab.
Eignet sich der Lymow One Plus für einen Fußballplatz?
Mit seiner hohen Flächenleistung kann der Roboter grundsätzlich auch für einen normalen Fußballplatz interessant sein. Vereine sollten vor dem Kauf allerdings die örtlichen Bedingungen, Sicherheitsanforderungen und die Gestaltung rund um Tore und Spielfeld prüfen.
Kann der Lymow One Plus Steigungen mähen?
Der Kettenantrieb wurde für eine hohe Traktion auf Hängen und unebenem Gelände entwickelt. Die tatsächlich mögliche Steigung hängt unter anderem von Boden, Nässe, Grasart und Beschaffenheit des Hangs ab.
Kann der Lymow One Plus hohes Gras schneiden?
Der Roboter besitzt kräftigere Messer als viele gewöhnliche Mähroboter und kann dadurch auch mit etwas höherem Gras umgehen. Er bleibt allerdings hauptsächlich für regelmäßige Pflegeschnitte gedacht und ist kein klassischer Hochgrasmäher.
Kann man den Lymow One Plus manuell steuern?
Ja. Zusätzlich zum automatischen Betrieb kann der Roboter mit einer Fernbedienung manuell über die Fläche gefahren werden.
Wie laut ist der Lymow One Plus?
Er ist hörbarer als besonders leise Mähroboter mit kleinen Klingen. Sein Geräusch erinnert teilweise an eine Drohne. Im Vergleich zu einem Benzinrasenmäher arbeitet er jedoch deutlich angenehmer.
Kann der Lymow One Plus nachts mähen?
Technisch können automatische Mähzeiten festgelegt werden. Zum Schutz von Igeln und anderen nachtaktiven Tieren sollte der Roboter trotzdem nur tagsüber eingesetzt werden.
Wie wird der Lymow One Plus gereinigt?
Das Mähwerk lässt sich anheben, damit der Bereich unter dem Roboter leichter erreichbar ist. Für die Reinigung sollten eine Bürste, ein Tuch und Wasser mit geringem Druck verwendet werden.
Muss der Akku im Winter entfernt werden?
Für eine längere Winterlagerung sollte der Akku entsprechend den Herstellerangaben herausgenommen, frostfrei gelagert und gelegentlich kontrolliert beziehungsweise nachgeladen werden.
Wie gut ist der Randschnitt?
Auf breiten und überfahrbaren Rasenkanten kann der Roboter ordentlich arbeiten. Bei engen, filigranen oder stark verwinkelten Randbereichen kann manuelle Nacharbeit notwendig sein.
Lässt sich die Hinderniserkennung einstellen?
Ja. Die Reaktion auf Hindernisse kann in der App angepasst werden. Bei weniger empfindlichen Einstellungen sollte der Roboter zunächst beaufsichtigt werden.
Kann der Lymow One Plus im Urlaub mähen?
Nach einer korrekten Einrichtung kann der Roboter über einen Zeitplan auch während einer Abwesenheit arbeiten. Vorher sollten Karte, Hinderniserkennung, Ladestation und Sicherheitsbereiche gründlich geprüft werden.
Ist die Einrichtung schwierig?
Die App führt schrittweise durch Verbindung, Kartierung und Einstellungen. Grundkenntnisse im Umgang mit einem Smartphone reichen normalerweise aus.
Ersetzt der Lymow One Plus einen klassischen Rasenmäher vollständig?
Auf großen Flächen kann er den größten Teil der Arbeit übernehmen. Bei sehr engen Stellen, filigranen Kanten oder Sonderbereichen kann weiterhin ein kleiner Rasenmäher oder Rasentrimmer sinnvoll sein.
Für wen lohnt sich der Lymow One Plus?
Das Gerät lohnt sich besonders für Besitzer großer, unebener oder steiler Grundstücke sowie für Nutzer, die möglichst wenig Zeit mit dem regelmäßigen Mähen verbringen möchten.
Transparenzhinweis
Das zugrunde liegende Video über den Lymow One Plus ist im Rahmen einer bezahlten Kooperation entstanden. Die Zusammenarbeit hatte keinen Einfluss auf meine Meinung oder die Bewertung des Produkts. Ich hatte keine Vorgaben dazu, welche positiven oder negativen Punkte ich im Video oder in diesem Artikel nennen darf.