Seit ich regelmäßig Mähroboter teste, wurde ich immer wieder nach einem ganz bestimmten Modell gefragt: dem Sunseeker S4. Offenbar hatten viele von euch den kabellosen Mähroboter bereits auf dem Schirm und wollten wissen, wie gut er sich in einem echten Garten schlägt. Sunseeker hat auf diese Nachfragen reagiert und mir den S4 für einen ausführlichen Praxistest zur Verfügung gestellt.
Überblick
Der Sunseeker S4 verspricht eine moderne Navigation ohne Begrenzungskabel, eine Kombination aus 360-Grad-LiDAR und Kamera, ein auffällig engmaschiges Mähbild sowie eine umfangreiche App. Auf dem Papier klingt das schon einmal ziemlich ordentlich. Wie immer ist aber entscheidend, was davon im Alltag übrig bleibt und ob der Roboter auch mit Engstellen, Rasenkanten, Hindernissen und unterschiedlichen Gartenbereichen zurechtkommt.
Im dazugehörigen Video über meine Sunseeker S4 Erfahrungen könnt ihr euch das vollständige Unboxing, die Einrichtung, die manuelle Kartierung, den Hindernistest und den Randschnitt direkt ansehen.
Für meinen Sunseeker S4 Test habe ich den Mähroboter auf einer Fläche von knapp 300 Quadratmetern eingesetzt. Dabei musste er nicht nur eine einfache, freie Rasenfläche mähen. Mein Garten besitzt mehrere schwierige Stellen, einen Plattenweg, unterschiedliche Rasenkanten, Kiesbereiche, eine Garagenwand, Treppen, Blumentöpfe und einen Rhododendron mit tiefem Bewuchs.
Genau solche Bedingungen sind wichtig, wenn man einen Mähroboter realistisch bewerten möchte. Auf einer vollkommen freien, rechteckigen Rasenfläche kommen schließlich die meisten modernen Geräte irgendwie zurecht. Spannend wird es erst dann, wenn die Realität nicht ganz so perfekt aussieht wie in der Herstellerwerbung.
Sunseeker S4 Test: Das Wichtigste im Überblick
Der Sunseeker S4 ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Für die Navigation verwendet er einen erhöht montierten 360-Grad-LiDAR-Sensor und eine zusätzliche Kamera an der Vorderseite.
Dadurch kann der Roboter seine Umgebung erfassen, eine digitale Karte des Gartens erstellen und Hindernisse erkennen. Eine separat im Garten aufgestellte RTK-Antenne ist beim Sunseeker S4 nicht notwendig.
Zu den wichtigsten Merkmalen des Sunseeker S4 gehören:
- Kabellose Navigation ohne Begrenzungsdraht
- 360-Grad-LiDAR auf der Oberseite
- Zusätzliche Kamera an der Vorderseite
- Automatische und manuelle Kartierung
- Digitale Kartenbearbeitung
- Bis zu 100 individuell einstellbare Zonen
- Unterschiedliche Mähgeschwindigkeiten
- Einstellbarer Abstand zwischen den Mähbahnen
- Einstellbare Mährichtung
- Randmähen vor oder nach der Flächenbearbeitung
- Anpassbare Hinderniserkennung
- Regensensor mit einstellbarer Verzögerung
- Nachtarbeit deaktivierbar
- Mähteller mit sechs Klingen
- Gefederte Mähwerkskonstruktion
- Ladestation mit integriertem Aufbewahrungsfach
Gerade die Kombination aus LiDAR, Kamera und umfangreichen App-Einstellungen macht den Sunseeker S4 interessant. Trotzdem gibt es einige Punkte, die man vor dem Kauf kennen sollte.
1. Hochwertiges Design und starke Verarbeitung
Bereits beim Auspacken wirkt der Sunseeker S4 deutlich hochwertiger und massiver als viele günstige Einsteigermodelle. Im direkten Vergleich zum kleineren Sunseeker S1 spielt der S4 optisch und technisch in einer anderen Liga.
Das Design ist modern, aber nicht unnötig verspielt. Der erhöhte LiDAR-Sensor sitzt prominent auf der Oberseite und ist sauber in das Gehäuse integriert. Der Bereich rund um den Sensor wurde farblich abgesetzt, wodurch der Roboter einen eigenständigen und technisch hochwertigen Eindruck macht.
Auf der Oberseite befinden sich außerdem ein echter Regensensor und der große rote Stopptaster. Unter einer separaten Abdeckung sitzen die Bedienelemente sowie die Verstellung der Schnitthöhe.
Die meisten Einstellungen lassen sich allerdings komfortabler über die Sunseeker App vornehmen. Die Bedienelemente am Roboter sind daher hauptsächlich für grundlegende Funktionen oder Situationen gedacht, in denen das Smartphone gerade nicht zur Hand ist.
An der Vorderseite befindet sich die Kamera, die zusammen mit dem 360-Grad-LiDAR für die Navigation und Hinderniserkennung zuständig ist.
Die Hinterräder besitzen ein grobes Profil mit dicken Gummistollen. Dadurch sollte der Sunseeker S4 auch auf leicht unebenem oder feuchtem Gelände ausreichend Traktion besitzen. Einen extremen Steigungstest habe ich in diesem Video zwar nicht durchgeführt, das Fahrwerk machte im normalen Gartenbetrieb aber einen robusten Eindruck.
Stabile Tragegriffe erleichtern den Alltag
Am Heck befindet sich ein breiter und stabiler Tragegriff. Das ist ein Punkt, der bei Mährobotern häufig unterschätzt wird.
Selbst ein sehr zuverlässiger Roboter muss gelegentlich angehoben werden. Vielleicht möchte man ihn reinigen, umstellen oder aus einem schwer zugänglichen Bereich holen. Ein stabiler Griff macht dabei einen deutlichen Unterschied.
An der Vorderseite gibt es ebenfalls eine Möglichkeit zum Greifen. Dort sollte man allerdings vorsichtiger sein, da dieser Bereich gleichzeitig mit der Konstruktion der Ladekontakte verbunden ist und weniger massiv wirkt als der hintere Tragegriff.

Sunseeker S4 Mähwerk mit sechs Klingen
Auf der Unterseite befindet sich ein Mähteller mit sechs frei beweglichen Klingen. Viele Mähroboter in vergleichbaren Preisklassen arbeiten lediglich mit drei Messern.
Sechs Klingen bedeuten nicht automatisch, dass ein Mähroboter immer doppelt so gut schneidet. Sie können aber dabei helfen, das Gras gleichmäßiger zu erfassen und ein sauberes Schnittbild zu erzeugen.
Besonders positiv ist die gefederte Konstruktion des Mähwerks. Eine solche Lösung ist in dieser Preisklasse nicht bei jedem Modell selbstverständlich.
Das gefederte Mähwerk kann sich besser an kleinere Unebenheiten im Boden anpassen. Dadurch bleibt der Abstand zum Rasen gleichmäßiger und der Mähroboter setzt bei leichten Bodenwellen nicht so schnell mit der gesamten Konstruktion auf.
Lieferumfang des Sunseeker S4
Der Lieferumfang enthält alles, was für die erste Einrichtung benötigt wird. Da der Sunseeker S4 ohne RTK-Antenne und ohne Begrenzungskabel arbeitet, fällt die Menge an Zubehör erfreulich übersichtlich aus.
Im Karton befinden sich unter anderem:
- Der Sunseeker S4 Mähroboter
- Die Ladestation
- Das passende Netzteil
- Befestigungsnägel für die Station
- Ersatzklingen
- Bedienungsunterlagen
- Ein Schutz für den LiDAR-Sensor
Der LiDAR-Schutz fällt vergleichsweise groß aus. Er wird an der Ladestation montiert und schützt den erhöhten Sensor, wenn der Roboter angedockt ist.
Die Ladestation selbst war in meinem Fall bereits weitgehend vormontiert. Man muss lediglich den LiDAR-Schutz einsetzen und die Stromversorgung anschließen.
Es gibt keinen zweiten Anschluss für eine externe Antenne und kein zusätzliches Kabel, das durch den Garten geführt werden muss. Das macht die Installation entsprechend unkompliziert.
2. Clevere Ladestation mit echtem Mehrwert
Eine kleine, aber überraschend praktische Besonderheit befindet sich an der Ladestation. Auf der Oberseite ist ein verstecktes Aufbewahrungsfach integriert.
Darin kann beispielsweise die Schutzkappe des LiDAR-Sensors verstaut werden. Auch Ersatzklingen oder kleinere Zubehörteile lassen sich dort unterbringen.
Das klingt zunächst vielleicht nach einer Spielerei. In der Praxis ist es aber erstaunlich hilfreich. Gerade kleine Schutzteile oder Ersatzklingen verschwinden sonst schnell in irgendeiner Schublade und sind später nicht mehr auffindbar.
Die Ladestation wird damit zu einer Art Multifunktionsstation. Sie lädt nicht nur den Mähroboter, sondern dient gleichzeitig als kleiner Aufbewahrungsort für wichtiges Zubehör.
Warum nicht mehr Hersteller auf eine solche Idee kommen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Der zusätzliche Materialaufwand dürfte überschaubar sein, während der praktische Nutzen deutlich spürbar ist.
Sunseeker S4 lädt überraschend schnell
Auch die Ladegeschwindigkeit konnte im Test überzeugen. Nachdem der Roboter während des Mähens bei einem niedrigen Akkustand zur Station zurückgekehrt war, stieg die Akkuanzeige innerhalb kurzer Zeit wieder deutlich an.
Nach ungefähr zehn Minuten an der Ladestation zeigte die App bereits rund 47 Prozent an. Eine vollständige beziehungsweise für die Fortsetzung ausreichende Ladung dauerte im gezeigten Durchgang etwa eine Stunde und 20 Minuten.
Die genaue Ladezeit kann natürlich vom vorherigen Akkustand und anderen Bedingungen abhängen. Trotzdem war die Ladeleistung auffällig gut.
Gerade auf größeren oder komplizierten Flächen ist schnelles Nachladen ein wichtiger Vorteil. Je kürzer der Roboter an der Station steht, desto schneller kann er seine Arbeit fortsetzen.

3. Sunseeker App einrichten und Mähroboter verbinden
Die Verbindung des Sunseeker S4 mit der App funktionierte schnell und unkompliziert.
Nach dem Öffnen der App wird der QR-Code am Heck des Gerätes gescannt. Anschließend gibt man die Zugangsdaten für das WLAN ein und legt einen persönlichen PIN-Code fest.
Der voreingestellte Standardcode bestand bei meinem Gerät aus vier Nullen. Diesen sollte man bei der Einrichtung aus Sicherheitsgründen durch einen eigenen Code ersetzen.
Ein Firmware-Update wurde nicht automatisch erzwungen. Das ist angenehm, weil man den Roboter dadurch zunächst direkt einrichten kann und nicht möglicherweise eine halbe Stunde auf eine Aktualisierung warten muss.
Für den Test habe ich das verfügbare Update trotzdem manuell installiert, damit der Sunseeker S4 auf dem aktuellsten Softwarestand arbeitet. Die Aktualisierung dauerte lediglich ungefähr vier bis fünf Minuten.
Danach war der Mähroboter bereit für die Kartierung.
4. Automatische und manuelle Kartierung ohne Begrenzungskabel
Bei der Erstellung der digitalen Gartenkarte bietet Sunseeker zwei Möglichkeiten: automatische und manuelle Kartierung.
Die automatische Kartierung konnte bereits beim kleineren Sunseeker S1 grundsätzlich überzeugen. Der Roboter erkennt dabei viele natürliche Grenzen selbstständig und fährt den Garten weitgehend ohne manuelle Steuerung ab.
Für meinen Garten war die automatische Variante allerdings nicht die sinnvollste Lösung.
Der Sunseeker S4 musste an einer Stelle einen kleinen Plattenweg und einen abgestorbenen Bereich überqueren, um in einen weiteren Teil des Gartens zu gelangen. Bei einer automatischen Kartierung hätte ich zunächst einen Bereich erfassen, anschließend einen Verbindungspfad anlegen und danach den nächsten Bereich kartieren müssen.
In diesem Fall war die manuelle Kartierung schneller und direkter.
Steuerung während der manuellen Kartierung
Vor dem Start führt der Sunseeker S4 einen Selbsttest durch. Dabei kontrolliert er unter anderem den eigenen Zustand und verlässt anschließend die Ladestation.
Über virtuelle Bedienelemente in der App kann der Mähroboter anschließend entlang der gewünschten Gartengrenze gesteuert werden.
Die Steuerung funktionierte insgesamt gut. Die Befehle wurden zuverlässig umgesetzt, teilweise gab es allerdings eine kleine zeitliche Verzögerung.
Das ist kein riesiges Problem, erfordert am Anfang aber ein wenig Gewöhnung. Wer zu hektisch lenkt, fährt möglicherweise weiter als beabsichtigt.
Nach einigen Minuten bekommt man normalerweise ein Gefühl dafür, wie schnell der Roboter auf die Eingaben reagiert. Kleinere Fehler lassen sich außerdem im Rahmen der Kartenbearbeitung nachträglich korrigieren.
Am Ende der Kartierung zeigte die App bei mir eine Fläche von 293 Quadratmetern an. Das war einer der höchsten Werte, die ich auf diesem Grundstück mit einem Mähroboter bisher erfasst hatte.
Mähroboter ohne Begrenzungskabel im komplizierten Garten
Die Kartierung ist einer der wichtigsten Punkte bei einem Mähroboter ohne Begrenzungskabel.
Ein klassischer Begrenzungsdraht liegt fest im Boden. Der Roboter folgt diesem Signal und kennt dadurch seine äußeren Grenzen. Bei einer digitalen Karte muss die Position dagegen zuverlässig über Sensoren, Kameras oder Satellitensysteme bestimmt werden.
Beim Sunseeker S4 übernimmt der 360-Grad-LiDAR einen großen Teil dieser Aufgabe. Er erfasst die Umgebung des Roboters und erkennt räumliche Strukturen.
Die zusätzliche Kamera liefert weitere Informationen und unterstützt unter anderem die Hinderniserkennung.
Im normalen Betrieb blieb der Sunseeker S4 zuverlässig innerhalb der erstellten Karte. Er konnte Übergänge, Kanten und verschiedene Gartenbereiche grundsätzlich nachvollziehen.
Wer einen sehr komplexen Garten besitzt, sollte sich für die erste Kartierung trotzdem ausreichend Zeit nehmen. Eine gute Ausgangskarte erleichtert dem Roboter später die Arbeit und verbessert vor allem den Randschnitt.
5. Sunseeker S4 Mähbild mit besonders engen Bahnen
Nach Abschluss der Kartierung startete der erste Mähvorgang. Die Schnitthöhe war dabei auf 40 Millimeter eingestellt.
Für die erfassten 293 Quadratmeter berechnete die App zunächst eine erwartete Arbeitszeit von rund 3,8 Stunden.
Schnell fiel auf, dass der Sunseeker S4 extrem engmaschige Bahnen fährt. Zwischen den einzelnen Spuren bleibt nur ein geringer Abstand.
Das sorgt für ein auffälliges und sauberes Streifenbild. Der Rasen wirkt nach der Bearbeitung sehr gleichmäßig, weil die Bahnen eng nebeneinanderliegen und sich teilweise leicht überlappen.
Mir persönlich gefällt diese Optik ausgesprochen gut. Der Garten sieht dadurch fast so aus, als wäre er mit einem klassischen Rasenmäher sehr sorgfältig in parallelen Bahnen bearbeitet worden.
Die enge Fahrweise kostet allerdings Zeit. Je kleiner der Abstand zwischen den Bahnen ist, desto mehr Wege muss der Roboter auf derselben Fläche zurücklegen.
Sunseeker überlässt dem Nutzer hier glücklicherweise die Wahl.
Schnittabstand in der Sunseeker App verändern
In der App kann der Schnittabstand angepasst werden. Wer ein besonders gleichmäßiges Ergebnis bevorzugt, nutzt die engere Einstellung.
Soll der Roboter schneller fertig werden, kann der Abstand auf eine breitere Variante gestellt werden. Dadurch fährt er weniger Bahnen und bearbeitet die Fläche entsprechend schneller.
Für meinen ersten Test habe ich die enge beziehungsweise normale Einstellung beibehalten.
Ein Teil meines Gartens war zuvor ungefähr eine Woche lang nicht von einem Mähroboter bearbeitet worden. Dort stand das Gras etwas höher als auf der restlichen Fläche. Deshalb wollte ich eine möglichst gründliche Bearbeitung und keine unnötig großen Abstände zwischen den Bahnen.
Dass man diese Entscheidung selbst treffen kann, ist ein echter Vorteil. Nicht jeder Garten und nicht jede Jahreszeit erfordern dieselbe Arbeitsweise.
Bei starkem Wachstum kann eine engmaschige Bearbeitung sinnvoll sein. In trockenen Sommerwochen oder bei regelmäßigem Mähen reicht möglicherweise ein größerer Bahnabstand.
Leiser Mähroboter für den Betrieb am Tag
Während des Mähens arbeitete der Sunseeker S4 angenehm leise. Er gehört nicht zu den Geräten, die schon aus größerer Entfernung deutlich zu hören sind.
Dadurch kann der Roboter grundsätzlich auch sonntags oder während üblicher Ruhezeiten eingesetzt werden, sofern die örtlichen Vorschriften dies zulassen.
Von nächtlichen Mähzeiten rate ich trotzdem ab. Das hat weniger mit der Lautstärke als mit dem Schutz von Tieren zu tun.
Igel und andere kleine Gartenbewohner sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Selbst moderne Hinderniserkennungssysteme bieten keinen hundertprozentigen Schutz.
Außerdem ist der Rasen nachts häufig feucht. Dadurch bleiben Grasreste stärker am Mähwerk und am Gehäuse hängen. Der Roboter verschmutzt schneller und kann bei ungünstigem Untergrund eher die Traktion verlieren.
In der Sunseeker App ist die Nachtarbeit standardmäßig deaktiviert. Das ist aus meiner Sicht die richtige Voreinstellung.
6. Akkulaufzeit und Flächenleistung des Sunseeker S4
Bei einem gezeigten Teil des ersten Mähvorgangs arbeitete der Sunseeker S4 ungefähr 90 Minuten und bearbeitete dabei etwas mehr als 30 Prozent der erstellten Gartenkarte.
Bei einem Akkustand von rund 15 Prozent brach er die aktuelle Arbeit ab und kehrte selbstständig zu seiner Ladestation zurück.
Im weiteren Verlauf des Tests zeigte sich, dass unter passenden Bedingungen auch etwas mehr als zwei Stunden Mähen am Stück möglich sind. Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören:
- Gewählte Mähgeschwindigkeit
- Abstand zwischen den Mähbahnen
- Schnitthöhe
- Höhe und Dichte des Grases
- Anzahl der Hindernisse
- Steigungen und Bodenbeschaffenheit
- Häufigkeit von Wendemanövern
- Größe und Form der einzelnen Zonen
Die besonders engen Bahnen erhöhen die Arbeitszeit deutlich. Gleichzeitig sorgen sie aber für ein sehr gründliches Ergebnis.
Wer eine schnellere Bearbeitung bevorzugt, kann die Mähgeschwindigkeit auf „schnell“ stellen und den Schnittabstand verbreitern.
Die Kombination aus ordentlicher Akkulaufzeit und vergleichsweise schnellem Laden hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

Sunseeker App: Viele Einstellungen für individuelle Gärten
Die Sunseeker App bietet einen großen Funktionsumfang. Im Test hatte ich nicht das Gefühl, dass eine grundlegende Einstellung fehlt.
Nutzer können Arbeitspläne erstellen und festlegen, an welchen Tagen oder zu welchen Uhrzeiten der Roboter mähen soll.
Die digitale Karte lässt sich in verschiedene Zonen einteilen. Insgesamt können bis zu 100 Zonen erstellt werden.
Ob wirklich jemand 100 verschiedene Rasenbereiche benötigt, sei einmal dahingestellt. Die hohe Anzahl zeigt aber, dass auch sehr komplexe Grundstücke grundsätzlich abgebildet werden können.
Für jede Zone lassen sich unterschiedliche Einstellungen vornehmen. Dadurch könnte man beispielsweise einen häufig genutzten Rasenbereich öfter mähen als eine abgelegene Nebenfläche.
Mähgeschwindigkeit und Schnittabstand
Die Fahrgeschwindigkeit kann angepasst werden. Für den ersten Durchgang verwendete ich die Standardeinstellung. Später stellte ich testweise eine schnellere Arbeitsweise ein.
Auch der Abstand zwischen den Bahnen lässt sich verändern. Die normale Einstellung erzeugt das bereits erwähnte sehr enge Streifenbild.
Mit einem breiteren Abstand kann die Arbeitszeit reduziert werden.
Randmähen einstellen
In der App lässt sich festlegen, wie häufig der Sunseeker S4 den Rand bearbeiten soll.
Bei meinem Gerät war zunächst eingestellt, dass der Randschnitt nur bei jedem zweiten Mähvorgang durchgeführt wird. Für den Test änderte ich das auf „immer“.
Außerdem kann der Nutzer entscheiden, ob zuerst die Fläche und danach der Rand gemäht werden soll oder umgekehrt.
Der gewünschte Abstand zur Rasengrenze kann ebenfalls angepasst werden. Für meinen Test stellte ich den Kantenabstand auf die möglichst nahe Variante.
Mährichtung mit Kartenvorschau
Besonders gut gefällt mir die Einstellung der Mährichtung.
Über einen virtuellen Gradmesser kann festgelegt werden, in welchem Winkel der Mähroboter seine Bahnen ziehen soll. Gleichzeitig zeigt die App direkt eine Vorschau auf der Gartenkarte.
Man erkennt also schon vor dem Start, wie sich die gewählte Mährichtung auf die Fläche auswirkt.
Das ist nicht bei jeder App selbstverständlich. Bei einigen Herstellern muss man die Richtung einstellen, den Roboter starten und anschließend prüfen, ob das Ergebnis überhaupt zum Grundstück passt.
Beim Sunseeker S4 sieht man den voraussichtlichen Verlauf direkt. Dadurch lässt sich die Einstellung wesentlich gezielter vornehmen.
Formen und Muster in den Rasen mähen
Über die Kartenbearbeitung stehen außerdem verschiedene dekorative Formen zur Verfügung.
Der Sunseeker S4 kann beispielsweise ein Herz oder einen Stern in den Rasen mähen. Es gibt mehrere unterschiedliche Vorlagen.
Ob man diese Funktion regelmäßig verwendet, ist natürlich eine andere Frage. Ein netter Effekt für besondere Gelegenheiten ist es trotzdem.
In meinem Test konnte ich die Formen nicht sinnvoll demonstrieren, weil der Rasen bereits zu kurz war. Für ein deutlich sichtbares Muster benötigt man einen ausreichend großen Unterschied zwischen gemähtem und ungemähtem Gras.

7. Hinderniserkennung des Sunseeker S4 im Praxistest
Für den Hindernistest habe ich wieder meine üblichen Kandidaten auf dem Rasen verteilt.
Dazu gehörten:
- Ein Kinderroller
- Ein niedriger Rasensprenger
- Ein Pflasterstein
- Eine Gießkanne
- Ein flach liegender Rechen
Diese Gegenstände stellen unterschiedliche Anforderungen an die Sensorik. Eine große, farbige Gießkanne ist relativ leicht zu erkennen. Ein niedriger Rasensprenger oder ein flacher Rechen sind deutlich schwieriger.
Der Sunseeker S4 erkannte die meisten Hindernisse zuverlässig. Teilweise näherte er sich den Gegenständen allerdings sehr weit, bevor er stoppte oder seine Fahrtrichtung korrigierte.
Der Pflasterstein wurde gerade noch rechtzeitig erkannt. Auch beim Rasensprenger reagierte der Roboter spät, hielt dann aber ausreichend Abstand und setzte vorsichtig zurück.
Die Gießkanne und größere Elemente stellten kein Problem dar.
Der Stiel des Rechens wurde zunächst ebenfalls erkannt. In einer späteren Situation nahm der Roboter den Rechen allerdings leicht mit beziehungsweise berührte ihn.
Das ist kein perfektes Ergebnis, aber auch kein ungewöhnliches. Sehr flache und schmale Gegenstände gehören zu den schwierigsten Aufgaben für die Hinderniserkennung eines Mähroboters.
Insgesamt würde ich die Hinderniserkennung als gut bewerten. Sie verhindert in vielen typischen Situationen, dass der Roboter über Gegenstände fährt oder sich daran festsetzt.
Trotzdem sollte man den Rasen vor dem Mähen möglichst von Gartenschläuchen, Spielzeug, Werkzeugen und kleinen Gegenständen befreien.
Hinderniserkennung auf Berührung oder ohne Berührung
In der App kann eingestellt werden, ob der Sunseeker S4 Hindernisse möglichst ohne Kontakt umfahren oder sich vorsichtiger beziehungsweise bis zur Berührung annähern soll.
Für den Test verwendete ich weitgehend die Standardeinstellung.
Diese Einstellmöglichkeit ist grundsätzlich sinnvoll, weil unterschiedliche Gärten unterschiedliche Anforderungen stellen.
In einem Garten mit empfindlichen Dekorationen, Spielzeug oder frei laufenden Tieren möchte man wahrscheinlich, dass der Roboter möglichst frühzeitig Abstand hält.
An robusten Mauern oder festen Begrenzungen wäre dagegen eine engere Annäherung wünschenswert, damit weniger Gras stehen bleibt.
Genau hier kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt.
Sunseeker S4 Randschnitt: Ordentlich, aber nicht perfekt
Vor dem Randschnitt stellte ich in der App ein, dass der Sunseeker S4 möglichst nah an der digitalen Grenze fahren soll.
Auf frei zugänglichen und flachen Rasenkanten funktionierte das ordentlich. Der Roboter folgte der zuvor kartierten Linie und fuhr teilweise mit den Rädern über die äußere Kante.
Auch scharfe 90-Grad-Kurven meisterte er grundsätzlich gut. Wenn er leicht von der geplanten Linie abkam, bemerkte er den Fehler häufig selbst, setzte zurück und korrigierte seine Position.
An einigen Stellen hielt der Roboter allerdings mehr Abstand als von mir gewünscht.
Das betraf beispielsweise Bereiche an der Treppe, an Blumentöpfen, an einem Kanalrohr und an der Garagenwand.
Teilweise lag das Problem nicht direkt an der digitalen Karte. Die Hinderniserkennung interpretierte hoch gewachsene Grashalme, tief hängende Pflanzen oder andere Strukturen als mögliches Hindernis.
Dadurch traute sich der Sunseeker S4 nicht so nah an die Grenze heran, wie ich ihn bei der Kartierung geführt hatte.
Randschnitt unter dem Rhododendron
Besonders deutlich wurde dieses Verhalten unter meinem Rhododendron.
Während der manuellen Kartierung war ich mit dem Mähroboter relativ weit unter die Pflanze gefahren. Beim späteren Randschnitt hielt er jedoch zusätzlichen Abstand.
Aus Sicht der Hinderniserkennung ist dieses Verhalten nachvollziehbar. Tief hängende Äste und Blätter können den LiDAR-Sensor oder die Kamera beeinflussen.
Für das Mähergebnis bedeutet es allerdings, dass unter solchen Pflanzen mehr Gras stehen bleibt und möglicherweise manuell nachgearbeitet werden muss.
Software-Update könnte den Randschnitt verbessern
Ich würde mir wünschen, dass die Empfindlichkeit der Hinderniserkennung speziell für den Randschnitt separat eingestellt werden kann.
Aktuell lässt sich die Reaktion offenbar hauptsächlich allgemein verändern. Eine eigene Einstellung nur für die Randfahrt wäre praktischer.
An einer festen Garagenwand oder einem robusten Kanalrohr könnte der Nutzer dem Roboter erlauben, sich deutlich näher heranzutasten. Auf der freien Fläche dürfte die vorsichtigere Hinderniserkennung dagegen weiterhin aktiv bleiben.
Das ist grundsätzlich ein Punkt, der sich möglicherweise über ein Software-Update lösen lässt. Die notwendige Hardware ist vorhanden. Es geht hauptsächlich darum, dem Nutzer mehr Kontrolle über das Verhalten zu geben.

Intelligentes Andocken an die Ladestation
In der App stehen unterschiedliche Möglichkeiten für die Rückfahrt zur Ladestation zur Verfügung.
Der Sunseeker S4 kann entweder intelligent den kürzesten geeigneten Weg wählen oder sich stärker an der äußeren Grenze orientieren.
Ich verwendete die intelligente Variante. Der Roboter suchte dabei einen direkten Weg zurück zur Ladestation und fuhr nicht unnötig einmal um den gesamten Garten herum.
Das spart Zeit und Energie.
Das eigentliche Andocken funktionierte während meines Tests zuverlässig. Nachdem der Akkustand niedrig genug war, unterbrach der S4 seine Arbeit, fuhr selbstständig zurück und begann ohne manuelles Eingreifen mit dem Ladevorgang.
Nach dem Laden setzte er die noch nicht abgeschlossene Aufgabe fort.
Regensensor und Regenverzögerung
Der Sunseeker S4 besitzt einen sichtbaren Regensensor auf der Oberseite.
In der App kann eine Regenverzögerung aktiviert werden. Dadurch wartet der Roboter nach erkanntem Regen eine bestimmte Zeit, bevor er seine Arbeit fortsetzt.
Das ist sinnvoll, weil der Rasen direkt nach einem Schauer noch längere Zeit nass sein kann.
Nasses Gras lässt sich schlechter schneiden und bleibt stärker an den Klingen sowie an der Unterseite des Roboters hängen. Außerdem können die Räder auf weichem Boden Spuren hinterlassen.
Der Regensensor ist deshalb nicht nur ein Komfortmerkmal. Er kann auch dabei helfen, den Roboter sauberer zu halten und den Rasen zu schonen.
Vorteile des Sunseeker S4
Nach meinen bisherigen Sunseeker S4 Erfahrungen besitzt der Mähroboter mehrere klare Stärken.
Sehr dichtes und gleichmäßiges Mähbild
Die engen Bahnen erzeugen ein sauberes Streifenbild. Wer diese intensive Bearbeitung nicht benötigt, kann den Abstand in der App vergrößern.
Navigation ohne Begrenzungskabel
Es muss kein Kabel um den Garten verlegt werden. Änderungen an der Fläche können später digital vorgenommen werden.
Keine externe RTK-Antenne
Der 360-Grad-LiDAR übernimmt die Navigation, ohne dass eine zusätzliche Antenne sichtbar im Garten montiert werden muss.
Umfangreiche Sunseeker App
Mährichtung, Geschwindigkeit, Bahnabstand, Randverhalten, Zonen, Zeitpläne und viele weitere Funktionen lassen sich individuell einstellen.
Gute Akkulaufzeit
Je nach Einstellung kann der Roboter mehr als zwei Stunden am Stück arbeiten. Das ist für einen Mähroboter dieser Klasse ein ordentlicher Wert.
Schnelles Laden
Der Akkustand steigt an der Station überraschend schnell. Dadurch kann der Sunseeker S4 seine Arbeit nach einer vergleichsweise kurzen Pause fortsetzen.
Hochwertige Verarbeitung
Gehäuse, Räder, Mähteller, Griffe und Ladestation vermitteln einen stabilen Eindruck.
Clevere Aufbewahrung in der Station
Das integrierte Fach für Schutzkappe, Ersatzklingen oder Zubehör ist klein, aber ausgesprochen praktisch.
Nachteile des Sunseeker S4
Auch der Sunseeker S4 ist nicht frei von Schwächen.
Randschnitt teilweise zu vorsichtig
An Wänden, Rohren, Pflanzen und anderen festen Strukturen hält der Roboter stellenweise mehr Abstand als notwendig.
Hinderniserkennung erkennt sehr flache Objekte nicht immer
Ein flach liegender Rechen wurde im Test leicht berührt beziehungsweise teilweise mitgenommen.
Leichte Verzögerung bei der manuellen Steuerung
Während der Kartierung reagierte der Roboter gelegentlich etwas verzögert auf Eingaben.
Enge Bahnen erhöhen die Arbeitszeit
Das gründliche Streifenbild sieht gut aus, kostet aber Zeit und Energie. Der Bahnabstand kann allerdings angepasst werden.
Tief hängende Pflanzen beeinflussen den Randbereich
Unter dichtem Bewuchs fährt der Roboter vorsichtiger als bei der manuellen Kartierung vorgegeben.
Für wen eignet sich der Sunseeker S4?
Der Sunseeker S4 eignet sich für Gartenbesitzer, die einen modernen Mähroboter ohne Begrenzungskabel suchen und keine zusätzliche RTK-Antenne installieren möchten.
Besonders interessant ist das Modell für Nutzer, die viele Einstellungen selbst kontrollieren wollen. Die App bietet deutlich mehr als nur einen Startknopf und einen Zeitplan.
Mährichtung, Schnittabstand, Geschwindigkeit und Zonen können an den eigenen Garten angepasst werden.
Auch Nutzer, die Wert auf ein sehr gleichmäßiges und engmaschiges Streifenbild legen, dürften mit dem S4 zufrieden sein.
Wer dagegen einen vollkommen perfekten Randschnitt direkt an Mauern erwartet, muss mit etwas manueller Nacharbeit rechnen. Das gilt insbesondere bei hoch gewachsenen Randbereichen und tief hängenden Pflanzen.
Mein Sunseeker S4 Fazit
Meine Sunseeker S4 Erfahrungen fallen insgesamt positiv aus.
Der Mähroboter sieht hochwertig aus, ist stabil verarbeitet und bietet eine moderne Navigation ohne Begrenzungskabel oder zusätzliche RTK-Antenne.
Besonders gut gefällt mir das sehr enge Mähbild. Der Sunseeker S4 zieht kleine, gleichmäßige Bahnen und hinterlässt dadurch ein sichtbar gepflegtes Ergebnis.
Wer schneller fertig werden möchte, kann den Abstand zwischen den Bahnen in der App vergrößern. Diese Wahlmöglichkeit ist deutlich besser, als wenn der Hersteller nur eine feste Fahrweise vorgibt.
Auch die Sunseeker App konnte überzeugen. Sie bietet nahezu alle Einstellungen, die man im Alltag benötigt. Die Vorschau der Mährichtung ist besonders gut umgesetzt.
Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit sind weitere Pluspunkte. Der Roboter kann lange am Stück arbeiten und lädt anschließend vergleichsweise schnell nach.
Die Hinderniserkennung funktionierte insgesamt gut, auch wenn sehr flache und schmale Gegenstände weiterhin eine Herausforderung darstellen.
Mein größter Kritikpunkt bleibt der Randschnitt. Auf offenen und flachen Kanten fährt der Sunseeker S4 ordentlich. In der Nähe von Mauern, Rohren, hoch gewachsenem Gras oder tiefen Pflanzen reagiert die Hinderniserkennung jedoch stellenweise zu vorsichtig.
Eine getrennte Empfindlichkeit für die Randfahrt wäre deshalb eine sinnvolle Ergänzung.
Abgesehen davon hat der Sunseeker S4 in meinem Garten eine gute Performance gezeigt. Wer einen gut ausgestatteten LiDAR-Mähroboter mit umfangreicher App, starkem Mähbild und ordentlicher Akkulaufzeit sucht, sollte sich das Modell genauer ansehen.
FAQ: Häufige Fragen zu meinen Sunseeker S4 Erfahrungen
Benötigt der Sunseeker S4 ein Begrenzungskabel?
Nein. Der Sunseeker S4 arbeitet ohne klassisches Begrenzungskabel. Die Rasenfläche wird digital über die App kartiert.
Braucht der Sunseeker S4 eine RTK-Antenne?
Nein. Der Mähroboter verwendet einen 360-Grad-LiDAR und eine zusätzliche Kamera. Eine separat aufgestellte RTK-Antenne ist nicht notwendig.
Kann der Sunseeker S4 automatisch kartieren?
Ja. In der App kann zwischen automatischer und manueller Kartierung gewählt werden. Bei komplizierten Übergängen oder mehreren verbundenen Gartenbereichen kann die manuelle Kartierung sinnvoller sein.
Wie präzise lässt sich der Sunseeker S4 manuell steuern?
Die Steuerung funktioniert grundsätzlich gut. Teilweise reagiert der Roboter leicht zeitverzögert, weshalb man sich zunächst an das Fahrverhalten gewöhnen sollte.
Wie gut ist das Mähbild des Sunseeker S4?
Das Mähbild ist sehr gleichmäßig und engmaschig. Der Abstand zwischen den Bahnen kann in der App verändert werden.
Kann man die Mährichtung einstellen?
Ja. Die Mährichtung wird über einen Gradmesser in der App festgelegt. Eine Kartenvorschau zeigt direkt, wie die späteren Bahnen verlaufen.
Wie gut ist der Randschnitt?
Auf flachen und frei zugänglichen Rasenkanten ist der Randschnitt ordentlich. An Mauern, Rohren, tief hängenden Pflanzen und hoch gewachsenen Randbereichen hält der Roboter teilweise zu viel Abstand.
Erkennt der Sunseeker S4 Hindernisse?
Größere Gegenstände und viele typische Hindernisse wurden im Test zuverlässig erkannt. Sehr flache oder schmale Objekte wie ein liegender Rechen können allerdings leicht berührt werden.
Besitzt der Sunseeker S4 einen Regensensor?
Ja. Auf der Oberseite befindet sich ein echter Regensensor. Zusätzlich lässt sich in der App eine Regenverzögerung einstellen.
Wie lange mäht der Sunseeker S4 mit einer Akkuladung?
Die Laufzeit hängt von Geschwindigkeit, Bahnabstand, Graslänge und Gartengestaltung ab. Im Test waren unter passenden Bedingungen etwas mehr als zwei Stunden Mähen am Stück möglich.
Wie schnell lädt der Sunseeker S4?
Der Roboter lädt vergleichsweise schnell. Im gezeigten Test konnte er seine Arbeit nach ungefähr einer Stunde und 20 Minuten Ladezeit fortsetzen.
Wie viele Zonen unterstützt die Sunseeker App?
Laut den in der App verfügbaren Einstellungen können bis zu 100 Zonen erstellt werden.
Kann der Sunseeker S4 verschiedene Rasenbereiche unterschiedlich mähen?
Ja. Über die Zonenverwaltung lassen sich unterschiedliche Bereiche anlegen und individuell bearbeiten.
Kann der Sunseeker S4 nachts mähen?
Technisch lässt sich Nachtarbeit aktivieren. Aus Gründen des Tierschutzes und wegen des häufig feuchten Rasens empfehle ich jedoch, den Mähroboter nur tagsüber fahren zu lassen.
Kann der Sunseeker S4 Muster in den Rasen mähen?
Ja. In der Kartenbearbeitung stehen Formen wie Herzen oder Sterne zur Verfügung. Damit das Muster sichtbar wird, darf der Rasen vorher nicht zu kurz sein.
Ist der Sunseeker S4 laut?
Nein. Der Mähroboter arbeitet im normalen Betrieb angenehm leise und fällt aus etwas Entfernung kaum störend auf.
Lohnt sich der Sunseeker S4?
Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist der Sunseeker S4 ein gut ausgestatteter und leistungsfähiger LiDAR-Mähroboter. Mähbild, App, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit überzeugen. Beim Randschnitt besteht allerdings noch etwas Verbesserungspotenzial.
Transparenzhinweis
Das Video und der darin gezeigte Test des Sunseeker S4 sind im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit Sunseeker entstanden. Die Zusammenarbeit hatte keinen Einfluss auf meine Meinung oder die Bewertung des Produkts. Ich hatte keine Vorgaben dazu, welche positiven oder negativen Punkte ich im Video oder in diesem Artikel nennen darf.