Bodentrampolin – einfach mal vergraben

Der Sturm Friedericke hat unserem Trampolin respektive dem Schutznetz den Rest gegeben. Alle Stangen verbogen und das Netz eingerissen. Also haben wir uns gedacht. Wieso kein Bodentrampolin? Gesehen haben wir das auf einem Spielplatz. Es gibt zwar extra Bodentrampoline zu kaufen, ich habe aber ehrlich gesagt keinen großen Unterschied zu unserem 99 € Baumarkt Teil gesehen.

Trampolin eingraben

Fronleichnam stand vor der Tür und es waren schwül warme 28° C angekündigt. Das perfekte Wetter um ein bisschen in der Erde rumzustochern.  Gesagt, getan. Erst einmal  das Trampolin an den neuen Standort gehievt und dann die Grasnarbe mit dem Spaten angestochen.

Die Grasnarbe verteile ich gerecht auf Kompost und Bio Tonne.

Dann geht es langsam in die Tiefe. Ein Bodentrampolin sollte mindestens 80 Zentimeter Luft nach unten haben. Natürlich nur in der Mitte. Man kann sich das Loch wie eine Müslischale vorstellen. Bei komplett geraden Seitenwänden müsste ich alles mit Betonplatten sichern. Das ist mir deutlich zu viel Arbeit.

Den Aushub befördere ich auf eine extra ausgelegte Plane damit die Grasnarbe darunter nicht völlig zerstört wird. Dieser Anblick wird wohl noch ein Weilchen bestehen bleiben, da ich die Entsorgung immer nur häppchenweise über die Bio Tonne realisieren kann.

Bodentrampolin fertig

Und so schnell ist es fertig. Einfach die Beine abschrauben, anpassen und festtreten. Demnächst kommen noch ein paar lange Zeltheringe zum Sichern rein und ein Unkrautvlies in die Grube damit nicht irgendwann das Beikraut beim Hüpfen an den Füßen kitzelt. Und damit nicht alles gleich bei Regen vollläuft kommt vorher noch das Kies-Sandgemisch aus meinem Brunnenbau dazu.

Ein kleines, schnelles aber spaßiges Projekt. Den Kindern gefällt es sehr gut. In den letzten Tagen wurde das Trampolin jedenfalls deutlich öfter genutzt als in den letzten sechs Monaten. Und Dank der Rundung kann man auch super drum herum mähen.

Kleine Randnotiz: Wenn du bei der Witterung viel in der Erde buddelst und 8 Flaschen Wasser trinkst musst du trotzdem nicht ein einziges Mal aufs Klo 😉

3 Kommentare

  1. Eine wirklich gute Idee. Hätte es aber nicht ausgereicht, nur die Löcher für die Beine zu graben um es danach so zu versenken? Mit vielleicht gut 30 CM Aushub darunter um das springen zu ermöglichen?

    1. Hi,
      Danke für deinen Kommentar!
      Wäre theoretisch auch möglich gewesen aber die Kinder werden nun mal gößer und schwerer. 30 cm sind da deutlich zu wenig.
      Oder meint du die Beine nur 30 cm zu vergraben? Dann kommt man aber nicht gegen den wuchernden Rasen darunter an. Außerdem gefällt mir die Optik so besser.

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