Der Terramow X AWD gehört schon jetzt zu den spannendsten neuen Mährobotern, die für 2026 angekündigt sind. Während viele Hersteller aktuell vor allem mit RTK, Kamera-Navigation, Allradantrieb oder besonders großen Flächenleistungen werben, geht TerraMow mit der neuen X-Serie noch einen Schritt weiter: Der neue Mähroboter soll nicht mehr klassisch am Ende einer Bahn wenden müssen, sondern einfach vorwärts und rückwärts mähen. Genau dieses Konzept könnte vor allem bei großen Grundstücken, Hanglagen und anspruchsvollen Rasenflächen ein echter Vorteil sein.
Inhalt
Hier mein Video zum Terramow X AWD:
In diesem Beitrag schauen wir uns ausführlich an, was bisher über den Terramow X AWD bekannt ist, warum das Konzept so spannend ist, welche technischen Daten besonders auffallen und wo man bei den bisherigen Angaben noch vorsichtig sein sollte. Außerdem ordne ich den neuen TerraMow in den aktuellen Markt ein und vergleiche ihn mit anderen großen Mährobotern, die ich bereits getestet habe – darunter der TerraMow V1000, der Worx 4WD und der Mova AWD.
Wer sich für TerraMow interessiert: Mit meinem Code RENEPIEPKE bekommt ihr bei TerraMow 9 % Rabatt. Den Link zu TerraMow findet ihr in der Videobeschreibung beziehungsweise im ersten Kommentar meines Videos.
Terramow X AWD: Was wurde vorgestellt?
TerraMow hat mit der X-Serie einen neuen Mähroboter angekündigt, der sich ganz klar an Nutzer mit größeren und anspruchsvolleren Grundstücken richtet. Während viele kabellose Mähroboter eher für kleinere bis mittlere Gärten gedacht sind, soll der Terramow X AWD in einer ganz anderen Liga spielen.
Im Fokus stehen große Flächen, Hanglagen, unebenes Gelände, dichteres Gras und eine möglichst effiziente Arbeitsweise. Genau deshalb setzt TerraMow bei der X-Serie auf Allradantrieb, ein breites Mähsystem, KI-Kameras, je nach Variante RTK-Unterstützung und ein besonders ungewöhnliches Fahrkonzept.
Das auffälligste Merkmal ist dabei das sogenannte wendefreie Mähen. TerraMow beschreibt die X-Serie als Mähroboter, der vorwärts und rückwärts arbeiten kann, ohne am Ende jeder Bahn klassisch drehen zu müssen. Das klingt im ersten Moment vielleicht nach einem kleinen Detail, könnte in der Praxis aber ein sehr großer Unterschied sein.
Viele Mähroboter arbeiten bahnenweise. Am Ende einer Bahn drehen sie, fahren in die nächste Bahn und mähen weiter. Gerade schwere Allrad-Mähroboter können dabei auf empfindlichem oder feuchtem Rasen Spuren hinterlassen. Wenn ein Mäher bei jedem Wendemanöver mit viel Kraft auf der Stelle oder in engen Kurven arbeitet, kann das die Grasnarbe belasten. TerraMow will genau dieses Problem offenbar reduzieren, indem der Terramow X AWD einfach die Richtung wechselt und rückwärts weiterarbeitet.
Das wichtigste Feature: Mähen ohne klassisches Wenden
Der größte Aufhänger beim Terramow X AWD ist ganz klar das wendefreie Mähen. TerraMow bewirbt die X-Serie als Mähroboter, der vorwärts und rückwärts mähen kann. Statt also am Ende einer Bahn zu drehen, fährt der Mäher in die Gegenrichtung weiter.
Das kann mehrere Vorteile haben. Erstens könnte es den Rasen schonen. Wer schon einmal einen schweren Mähroboter oder Aufsitzmäher auf feuchtem Boden beobachtet hat, weiß, dass Wendemanöver problematisch sein können. Gerade wenn Räder auf engem Raum arbeiten, entstehen schnell Spuren, Druckstellen oder aufgerissene Stellen.
Zweitens kann ein solches System effizienter sein. Wenn der Roboter nicht ständig wenden muss, verliert er weniger Zeit bei Richtungswechseln. Auf kleinen Flächen ist das vielleicht nicht entscheidend, aber bei mehreren tausend Quadratmetern kann sich das durchaus bemerkbar machen.
Drittens ist es technisch einfach ein spannender Ansatz. Viele moderne Mähroboter versuchen, möglichst präzise Bahnen zu fahren. Wenn der Roboter dabei vor und zurück mähen kann, ohne sein komplettes Fahrverhalten am Bahnende neu auszurichten, könnte das zu einem sehr sauberen und gleichmäßigen Mähbild führen.
Natürlich muss sich das alles erst in der Praxis zeigen. Auf dem Papier klingt das Konzept sehr stark. Entscheidend wird aber sein, wie gut der Terramow X AWD wirklich rückwärts mäht, wie sauber das Schnittbild in beide Richtungen ist und ob die Navigation auch beim Rückwärtsfahren zuverlässig funktioniert.
Alle vier Räder angetrieben, aber offenbar nicht alle gelenkt
Ein weiterer spannender Punkt ist der Antrieb. Der Terramow X AWD ist, wie der Name bereits verrät, ein Allrad-Mähroboter. Das bedeutet: Alle vier Räder werden angetrieben. Das ist besonders wichtig für Hanglagen, unebenes Gelände und schwierige Rasenflächen.
TerraMow spricht beim X AWD von einem Ackermann-Lenksystem in Kombination mit Allradantrieb. Das ist interessant, weil Ackermann-Lenkung eher an ein klassisches Fahrzeug erinnert. Anders als bei vielen Mährobotern, die über unterschiedliche Drehzahlen der Räder lenken oder auf der Stelle drehen, deutet dieses Konzept auf eine fahrzeugähnlichere Lenkung hin.
Wichtig ist aber: Nach aktuellem Stand sieht es nicht so aus, als würden alle vier Räder gelenkt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass alle vier Räder angetrieben werden, aber nur zwei Räder aktiv lenkbar sind. Sehr wahrscheinlich handelt es sich dabei um die vorderen Räder.
Trotzdem ist diese Kombination spannend. Denn Allradantrieb sorgt für Traktion, während eine Ackermann-Lenkung möglicherweise sanftere Kurvenfahrten ermöglicht. Gerade im Zusammenhang mit dem wendefreien Mähen könnte das ein wichtiger Baustein sein, um den Rasen weniger zu belasten.
Flächenleistung: Von 2.000 bis 11.000 Quadratmetern
TerraMow positioniert die X-Serie ganz klar oberhalb vieler klassischer Garten-Mähroboter. Die bekannten Angaben sprechen von verschiedenen Größenordnungen beziehungsweise Varianten. Der kleinste Terramow X AWD soll etwa für 2.000 Quadratmeter ausgelegt sein, während die größte Variante bis zu 11.000 Quadratmeter schaffen soll.
Das ist eine enorme Spanne. Damit richtet sich die X-Serie nicht nur an normale Hausgärten, sondern auch an sehr große Grundstücke, parkähnliche Flächen, große Rasenanlagen oder anspruchsvolle Privatgrundstücke.
Zum Vergleich: Viele typische Mähroboter für Endkunden bewegen sich irgendwo zwischen 500 und 2.000 Quadratmetern. Alles darüber wird schnell spezieller, größer, teurer und technisch anspruchsvoller. Genau hier will TerraMow offenbar ansetzen.
Besonders interessant ist die Kombination aus großer Flächenleistung und breiter Schnittfläche. Denn ein Mähroboter, der zwar theoretisch 10.000 Quadratmeter verwalten kann, aber nur eine kleine Schnittbreite hat, braucht entsprechend lange. Der Terramow X AWD soll hier mit rund 50 Zentimetern Schnittbreite punkten.
50 Zentimeter Schnittbreite: Ein echter Kampfwert
Ein besonders auffälliger technischer Wert beim Terramow X AWD ist die Schnittbreite. Die X-Serie soll auf rund 50 Zentimeter Schnittbreite kommen. Das ist für einen Mähroboter sehr viel.
Zum Vergleich: Der Lymow One liegt bei etwa 40 Zentimetern Schnittbreite. Auch die kleinere Yarbo M-Serie kommt ungefähr auf 40 Zentimeter. Erst größere oder teurere Systeme, wie bestimmte Yarbo-Konfigurationen mit größerem Mähmodul, erreichen ebenfalls rund 50 Zentimeter.
Beim Terramow X AWD ist diese Schnittbreite deshalb so spannend, weil sie in einem Gerät steckt, das preislich offenbar deutlich unter sehr großen modularen Premium-Systemen liegen könnte. Natürlich sind die finalen Preise noch nicht gesichert, aber die bisher diskutierten Werte bewegen sich eher im Bereich von zweieinhalb bis dreieinhalbtausend Euro beziehungsweise Dollar, je nach Variante, Aktion und Markt.
Die 50 Zentimeter Schnittbreite sollen durch ein System mit drei Mähscheiben erreicht werden. TerraMow spricht also nicht von einem kleinen klassischen Messerteller, sondern von einem deutlich breiteren Mähdeck. Dadurch kann der Roboter pro Bahn mehr Fläche bearbeiten. Gerade bei großen Grundstücken ist das ein entscheidender Vorteil.
Natürlich bringt eine große Schnittbreite auch Herausforderungen mit sich. Der Mäher muss Unebenheiten ausgleichen können, darf nicht zu schnell aufsetzen und muss trotzdem ein sauberes Schnittbild liefern. Deshalb ist auch das schwimmend gelagerte Mähdeck interessant, das Unebenheiten besser ausgleichen soll.
Drei Mähscheiben und kräftiges Mähsystem
Der Terramow X AWD soll mit einem leistungsstarken Mähsystem ausgestattet sein. Bekannt ist ein Triple-Motor-Schneidsystem mit drei Mähscheiben. Die gesamte Schnittbreite liegt bei rund 50 Zentimetern.
Das klingt nach einem klaren Fokus auf Flächenleistung. Während kleinere Mähroboter häufig mit einer einzelnen Messerscheibe arbeiten, setzt TerraMow hier auf ein deutlich breiteres System. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, dass der Mäher für Flächen von mehreren tausend Quadratmetern gedacht ist.
Spannend ist auch, dass TerraMow offenbar unterschiedliche Klingensysteme vorsieht. Neben klassischen kleinen Rasierklingen sind auch gerade Klingen im Gespräch, die für höheres oder dichteres Gras geeignet sein sollen. Händlerangaben sprechen sogar davon, dass der Mäher überwachsene Flächen mit bis zu etwa 15 Zentimetern Gras bewältigen kann.
Das wäre besonders interessant für Nutzer, die ihren Mähroboter nicht nur für den täglichen Pflegeschnitt nutzen wollen, sondern auch für Flächen, die mal etwas länger stehen geblieben sind. Allerdings muss man hier vorsichtig bleiben: Solche Hersteller- oder Händlerangaben müssen sich immer im echten Garten beweisen. 15 Zentimeter trockenes Gras sind etwas anderes als 15 Zentimeter feuchtes, dichtes, ungleichmäßig gewachsenes Gras.
Navigation: Kamera, KI und RTK
Ein weiterer zentraler Punkt beim Terramow X AWD ist die Navigation. TerraMow kombiniert bei der X-Serie offenbar verschiedene Systeme. In der kleineren Variante soll der Mäher vor allem über Kameras navigieren, während bei den größeren Varianten zusätzlich RTK dazukommen soll.
TerraMow ist bereits durch seine V- und S-Serie für Kamera-basierte Navigation bekannt. Besonders der TerraMow V1000 hat gezeigt, dass ein Mähroboter auch ohne klassische Begrenzungskabel und ohne reines RTK-System sehr gut funktionieren kann. In meinem Test des TerraMow V1000 war genau das einer der beeindruckendsten Punkte: Der Roboter konnte sich sehr zuverlässig orientieren und die automatische Kartierung hat erstaunlich gut funktioniert.
Beim Terramow X AWD geht TerraMow noch weiter. Die Rede ist von einem 6-Kamera-System und TerraVision 2.0. Kameras vorne und hinten sollen dem Roboter helfen, seine Umgebung zu erkennen, Hindernisse zu erfassen und die Fläche zu verstehen.
RTK kommt bei den größeren Versionen zusätzlich dazu. Das ist besonders für offene Flächen interessant, weil RTK eine sehr präzise Positionsbestimmung ermöglichen kann. Gleichzeitig kann RTK unter Bäumen, an Gebäuden oder in engen Bereichen schwächer werden. Hier könnten die Kameras helfen, die Lücken zu schließen.
Genau diese Kombination ist spannend: RTK für präzise Positionierung auf offenen Flächen und KI-Kameras für komplexe Situationen im Garten.

Automatische Kartierung: Ein TerraMow-Vorteil
Ein Punkt, der TerraMow schon bei bisherigen Modellen stark gemacht hat, ist die automatische Kartierung. Beim Terramow X AWD soll dieses Prinzip ebenfalls zum Einsatz kommen.
Die Idee ist einfach: Man setzt den Mähroboter auf die Fläche, startet die Kartierung und lässt ihn den Garten weitgehend selbst erfassen. Für viele Nutzer ist das ein enormer Vorteil. Niemand möchte bei einem großen Grundstück stundenlang Begrenzungskabel verlegen oder komplizierte Zonen manuell einrichten.
In meinem Test des TerraMow V1000 hat genau diese automatische Kartierung sehr gut funktioniert. Natürlich muss man bei bestimmten Randbereichen, Überfahrzonen oder komplexen Stellen manchmal nachjustieren. Aber die Grundlage war sehr stark.
Auch beim Terramow X AWD soll man offenbar Randbereiche sektionsweise bearbeiten können. Wenn der Roboter eine Kante nicht optimal erkennt oder man möchte, dass er bewusst ein Stück über den eigenen gesetzten Rand hinausfährt, kann man das über die App einstellen. Bei TerraMow ist von bis zu 15 Zentimetern die Rede.
Das ist praktisch, weil viele Gärten nicht perfekt klar abgegrenzt sind. Es gibt Übergänge zu Pflaster, Rasenkanten, Beeteinfassungen oder Wege. Ein Roboter muss hier flexibel konfigurierbar sein, sonst bleiben schnell unschöne Ränder stehen.
App und Bedienung
Die TerraMow-App war bereits bei der V-Serie ein wichtiger Pluspunkt. Beim Terramow X AWD dürfte sie noch wichtiger werden, weil der Mäher deutlich mehr Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten bietet.
Zu erwarten sind Funktionen wie automatische Kartierung, manuelle Kartenkorrektur, Zonenverwaltung, Randbearbeitung, Mähpläne, Konnektivität, Live-Kamera und möglicherweise auch Fernsteuerung. Händlerangaben nennen zusätzlich Wi-Fi, Bluetooth, 4G, OTA-Updates, Wetterdaten, Regensensor und sogar Home-Assistant-Integration.
Besonders spannend ist die mögliche Live-Kamera. Wenn Front- und Rückkameras in der App abrufbar sind, könnte man den Mähroboter auch auf großen Grundstücken besser überwachen. Das ist natürlich nicht nur praktisch, sondern auch ein Sicherheits- und Komfortfeature.
Bei solchen Funktionen gilt aber immer: Die Hardware ist das eine, die Software das andere. Gerade bei Mährobotern entscheidet die App oft darüber, ob ein Gerät im Alltag Spaß macht oder nervt. TerraMow hat hier mit der V-Serie bereits gezeigt, dass sie eine gute Grundlage haben. Beim deutlich komplexeren X AWD muss sich aber zeigen, ob die Software genauso stabil und durchdacht funktioniert.
Akku und Laufzeit
Auch beim Akku sind die bekannten Daten interessant. TerraMow nennt bis zu drei Stunden Laufzeit bei normalen Mäharbeiten. Bei schwierigeren Bedingungen soll die Laufzeit eher bei anderthalb bis zweieinhalb Stunden liegen. Händlerangaben sprechen von einem 42-Volt-Akku mit 15 Amperestunden und etwa 500 Wattstunden.
Für einen großen Allrad-Mähroboter ist das ein wichtiger Punkt. Je breiter das Mähdeck, je schwerer das Gerät und je anspruchsvoller das Gelände, desto mehr Energie wird benötigt. Gerade an Hängen oder in höherem Gras kann die Laufzeit deutlich sinken.
Besonders spannend ist deshalb die Erweiterbarkeit. Der Akku soll durch Zusatzmodule erweitert werden können. Mit Erweiterungsakkus sollen bis zu sechs Stunden Laufzeit pro Ladung möglich sein.
Das passt zum modularen Konzept der X-Serie. Wenn TerraMow es schafft, Akku-Erweiterungen unkompliziert und sinnvoll zu integrieren, könnte der Terramow X AWD für große Grundstücke deutlich flexibler werden. Denn bei 8.000, 10.000 oder 11.000 Quadratmetern zählt nicht nur die theoretische Flächenleistung, sondern auch, wie viele Ladezyklen der Roboter braucht und wie effizient er seine Bahnen abarbeitet.
Bis zu 90 Prozent Steigung
Ein weiterer großer Claim betrifft die Steigfähigkeit. Der Terramow X AWD soll laut bisherigen Angaben bis zu 90 Prozent Steigung bewältigen können. Das entspricht etwa 42 Grad.
Das ist extrem viel für einen Mähroboter. Viele klassische Geräte liegen deutlich darunter. Selbst moderne Allrad-Mähroboter werben oft mit hohen Steigungswerten, aber 90 Prozent ist definitiv eine Ansage.
Für Hanggrundstücke könnte das ein entscheidender Punkt sein. Wer einen Garten mit steilen Böschungen, unebenem Gelände oder schwierigem Untergrund hat, kennt das Problem: Viele Mähroboter kommen entweder gar nicht hoch, rutschen beim Wenden oder hinterlassen Spuren.
Hier könnten Allradantrieb, Traktionskontrolle, Ackermann-Lenkung und das wendefreie Mähen zusammenspielen. Wenn der Roboter nicht ständig auf der Stelle drehen muss, sondern kontrolliert vor und zurück fährt, könnte das gerade am Hang hilfreich sein.
Aber auch hier gilt: Das muss ein Praxistest zeigen. Eine maximale Steigungsangabe ist oft unter Idealbedingungen gemessen. Im echten Garten spielen Feuchtigkeit, Graslänge, Bodenbeschaffenheit, Reifenprofil, Gewicht, Unebenheiten und Fahrstrategie eine große Rolle.
ModuleX Hub: Der Mähroboter als Plattform?
Ein besonders spannender Punkt beim Terramow X AWD ist das modulare Konzept. TerraMow bewirbt einen sogenannten ModuleX Hub. Darüber sollen Zusatzmodule angeschlossen werden können.
Genannt werden unter anderem Zusatzakkus, ein Kantentrimmer, ein Seeding-Modul und möglicherweise weitere DIY-Module. TerraMow hat außerdem angekündigt, mechanische Designdateien und Kommunikationsprotokolle veröffentlichen zu wollen. Sollte das tatsächlich so kommen, wäre das für Bastler und Smart-Garden-Fans extrem interessant.
Dann wäre der Terramow X AWD nicht nur ein Mähroboter, sondern eine Art Gartenroboter-Plattform. Ein Gerät, das mähen kann, aber perspektivisch auch weitere Aufgaben übernehmen könnte.
Natürlich muss man auch hier vorsichtig bleiben. Modulare Systeme klingen in der Ankündigung oft großartig. Entscheidend ist aber, welche Module tatsächlich erscheinen, wie teuer sie sind, wie gut sie funktionieren und ob sie langfristig unterstützt werden.
Trotzdem: Der Ansatz ist spannend. Gerade im Vergleich zu klassischen Mährobotern könnte TerraMow hier eine neue Richtung einschlagen.
Kantenmähen und Randbereiche
Kanten sind bei Mährobotern immer ein Thema. Selbst sehr gute Geräte lassen oft am Rand einen kleinen Streifen stehen. TerraMow will hier mit segmentiertem Edge-Cutting mehr Kontrolle bieten.
Die Idee: Randbereiche lassen sich in Abschnitte einteilen und individuell anpassen. Der Roboter kann dann je nach Bereich weiter über den gesetzten Rand hinausfahren. Es ist von bis zu 15 Zentimetern die Rede.
In meinem TerraMow-V1000-Test hat diese Art der Randanpassung bereits gut funktioniert. Natürlich ist das mit etwas Einrichtungsaufwand verbunden, aber wenn die App gut aufgebaut ist, geht das relativ schnell. Gerade bei Grundstücken mit unterschiedlichen Randtypen ist das wichtig. Eine Seite grenzt vielleicht an Pflaster, eine andere an ein Beet, eine dritte an eine Mauer oder einen Zaun.
Ein Mähroboter muss diese Unterschiede verstehen oder zumindest sauber konfigurierbar machen. Wenn TerraMow dieses System beim X AWD weiter verbessert, könnte das ein echter Vorteil sein.

Preis und Verfügbarkeit
Beim Preis muss man aktuell noch vorsichtig sein. Es kursieren verschiedene Angaben und Hinweise zu Early-Bird-Aktionen, Kickstarter-Angeboten und Händlerlistungen. Genannt wurden unter anderem Launchpreise um 2.699 US-Dollar, mögliche UVPs um 3.599 US-Dollar und ein deutscher Händlerpreis von 3.599 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Außerdem gibt es Hinweise auf Kickstarter-Aktionen mit möglichen Rabatten. Teilweise ist von bis zu 25 Prozent Ersparnis die Rede. Ein Händler nannte als voraussichtlichen Liefertermin den 15. Juni 2026.
Wichtig ist: Diese Angaben können sich ändern. Gerade bei neuen Produkten, Kickstarter-Launches und frühen Händlerlistungen sollte man Preise und Liefertermine nicht als endgültig betrachten.
Für mein Video und diesen Artikel würde ich deshalb sagen: Der Terramow X AWD könnte preislich sehr spannend werden, wenn er tatsächlich im Bereich zwischen etwa 2.500 und 3.500 Euro beziehungsweise Dollar landet. Denn mit 50 Zentimetern Schnittbreite, Allradantrieb, Kamera-KI, RTK-Unterstützung und modularer Erweiterbarkeit wäre das auf dem Papier ein starkes Paket.
Aber: Erst wenn finale Preise, Varianten und Liefertermine offiziell feststehen, kann man das wirklich bewerten.
Vergleich mit TerraMow V1000
Der TerraMow V1000 war für mich einer der beeindruckendsten Mähroboter des letzten Jahres. Besonders spannend war die Kombination aus Kamera-Navigation, automatischer Kartierung und insgesamt sehr durchdachter Umsetzung.
Was ich an TerraMow positiv finde: Der Hersteller wirkt nicht so, als würde er einfach schnell ein Produkt auf den Markt werfen. Beim V1000 wurde das Gerät bereits früher gezeigt, kam aber erst später auf den Markt, offenbar weil TerraMow sicherstellen wollte, dass das Produkt wirklich funktioniert.
Das ist leider nicht selbstverständlich. Bei anderen Herstellern sieht man immer wieder, dass Geräte zum Marktstart noch unfertig wirken und erst nach mehreren Software-Updates über Wochen oder Monate hinweg wirklich rund laufen.
Beim TerraMow V1000 hatte ich den Eindruck, dass TerraMow sich vorher viele Gedanken gemacht hat. Genau deshalb bin ich auch beim Terramow X AWD besonders gespannt. Wenn TerraMow diese Qualität auf ein größeres, stärkeres und komplexeres Gerät übertragen kann, könnte die X-Serie wirklich sehr interessant werden.
Vergleich mit Worx 4WD
Auch der Worx 4WD gehört zu den spannenden Mährobotern, wenn es um Traktion und schwierigeres Gelände geht. Allradantrieb ist bei Mährobotern ein großes Thema, weil viele klassische Modelle an Hängen, auf feuchtem Gras oder bei Unebenheiten schnell an Grenzen kommen.
Der Unterschied zum Terramow X AWD liegt vor allem im Gesamtkonzept. Während der Worx 4WD stark über Geländetauglichkeit und Traktion kommt, kombiniert TerraMow beim X AWD zusätzlich das wendefreie Mähen, eine sehr große Schnittbreite, ein 6-Kamera-System und je nach Variante RTK.
Der Terramow X AWD wirkt dadurch weniger wie ein klassischer Mähroboter mit besserem Antrieb, sondern eher wie ein großes neues Plattformkonzept für anspruchsvolle Grundstücke.
Natürlich wird erst ein direkter Praxistest zeigen, wie groß der Unterschied wirklich ist. Aber auf dem Papier spielt der TerraMow X AWD in einer sehr spannenden Klasse.
Vergleich mit Mova AWD
Auch der Mova AWD beziehungsweise der Mova LiDAX 2000 AWD gehört zu den Geräten, die für größere und anspruchsvollere Flächen interessant sind. Mova setzt ebenfalls auf moderne Navigation, viel Technik und eine robuste Ausrichtung.
Beim Vergleich fällt aber vor allem die Schnittbreite auf. Während viele starke Mähroboter in diesem Bereich um die 40 Zentimeter liegen, soll der Terramow X AWD rund 50 Zentimeter schaffen. Das ist bei großen Flächen ein erheblicher Unterschied.
Dazu kommt das spezielle Vor-und-zurück-Mähen ohne klassisches Wenden. Wenn das in der Praxis gut funktioniert, könnte TerraMow hier ein echtes Alleinstellungsmerkmal haben.
Trotzdem darf man nicht vergessen: Mova, Worx, Mammotion, Segway, Yarbo und andere Hersteller entwickeln sich ebenfalls schnell weiter. Der Markt für kabellose Mähroboter wird gerade extrem spannend. Der Terramow X AWD muss also nicht nur starke technische Daten haben, sondern auch im Alltag zuverlässig funktionieren.
TerraMow als Geheimtipp
Was ich persönlich interessant finde: TerraMow ist trotz guter Produkte immer noch so etwas wie ein Geheimtipp unter Mähroboter-Fans. Andere Marken treten deutlich aggressiver auf, machen mehr Marketing oder sind in sozialen Medien präsenter.
TerraMow wirkt dagegen etwas zurückhaltender. Das kann Vor- und Nachteile haben. Einerseits bekommen die Produkte dadurch vielleicht nicht sofort die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Andererseits entsteht der Eindruck, dass TerraMow sich stärker auf das Produkt selbst konzentriert.
Beim V1000 hat mich genau das überzeugt. Das Gerät war nicht nur ein Marketingversprechen, sondern funktionierte in meinem Test wirklich gut. Wenn TerraMow beim X AWD ähnlich sorgfältig arbeitet, könnte die X-Serie einige etablierte Hersteller nervös machen.
Wo man vorsichtig bleiben sollte
So beeindruckend der Terramow X AWD auf dem Papier klingt, man sollte aktuell noch nicht alles als endgültig betrachten. Viele Informationen stammen aus frühen Ankündigungen, Herstellerangaben, Händlerlistungen oder Community-Diskussionen.
Das bedeutet: Preise können sich ändern. Liefertermine können sich verschieben. Funktionen können anders umgesetzt werden als erwartet. Software kann zum Start noch nicht final sein. Und manche technischen Daten sehen im echten Garten anders aus als auf dem Datenblatt.
Besonders kritisch testen müsste man später:
Wie gut funktioniert das Rückwärtsmähen wirklich?
Ist das Schnittbild in beide Richtungen gleichmäßig?
Wie gut erkennt der Roboter Hindernisse?
Wie zuverlässig arbeitet die Navigation unter Bäumen?
Wie gut funktioniert RTK in schwierigen Bereichen?
Schafft er wirklich sehr steile Hänge?
Wie verhält er sich bei nassem Gras?
Wie gut ist der Kantenschnitt?
Wie stabil ist die App?
Wie zuverlässig funktionieren Zusatzmodule?
Wie gut ist die Verarbeitung?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man sagen, ob der Terramow X AWD wirklich so stark ist, wie er aktuell klingt.

Meine Einschätzung zum Terramow X AWD
Meine persönliche Einschätzung: Der Terramow X AWD könnte einer der spannendsten Mähroboter 2026 werden. Nicht nur, weil er Allradantrieb hat oder große Flächen schaffen soll, sondern weil TerraMow hier mehrere interessante Ideen kombiniert.
Das wendefreie Mähen ist dabei der wichtigste Punkt. Wenn ein schwerer Mähroboter nicht mehr ständig am Ende jeder Bahn drehen muss, sondern kontrolliert vor und zurück arbeitet, könnte das für viele Rasenflächen ein echter Vorteil sein.
Dazu kommen 50 Zentimeter Schnittbreite, ein kräftiges Mähsystem, bis zu 11.000 Quadratmeter Flächenleistung, Kamera-KI, RTK, automatische Kartierung, modulare Erweiterungen und eine hohe Steigfähigkeit.
Das alles klingt nach einem Gerät, das nicht einfach nur ein weiterer kabelloser Mähroboter ist, sondern ein echter Versuch, das Konzept Großflächen-Mähroboter weiterzudenken.
Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben. Der Terramow X AWD muss erst zeigen, dass er diese Versprechen im Alltag einlösen kann. Gerade bei einem so komplexen Gerät wird die Software entscheidend sein. Wenn TerraMow hier aber ähnlich solide arbeitet wie beim V1000, dann könnte die X-Serie wirklich ein großer Wurf werden.
Rabattcode für TerraMow
Wer sich für TerraMow interessiert oder sich ein Modell aus der aktuellen S- oder V-Serie sichern möchte, kann meinen Code nutzen:
Code: RENEPIEPKE
Damit bekommt ihr bei TerraMow 9 % Rabatt.
Schaut dafür einfach über den TerraMow-Link in meiner Videobeschreibung oder im ersten Kommentar vorbei. Der Code gilt für TerraMow direkt und kann sich besonders lohnen, wenn ihr ohnehin über einen TerraMow-Mähroboter nachdenkt.
Fazit: Der Terramow X AWD könnte richtig spannend werden
Der Terramow X AWD ist aktuell einer der interessantesten angekündigten Mähroboter. Das liegt nicht nur an einzelnen technischen Daten, sondern am Gesamtpaket.
Ein Mähroboter, der vorwärts und rückwärts mäht, ohne klassisch zu wenden, ist ein spannender Ansatz. In Kombination mit Allradantrieb, Ackermann-Lenkung, großer Schnittbreite, KI-Kameras, RTK und modularen Erweiterungen könnte TerraMow hier ein Gerät bringen, das sich deutlich von vielen anderen Modellen unterscheidet.
Besonders für große Grundstücke, Hanglagen und anspruchsvolle Rasenflächen könnte der Terramow X AWD interessant werden. Gleichzeitig bleiben noch viele Fragen offen. Preise, Liefertermine, finale Varianten und vor allem die echte Praxistauglichkeit müssen sich erst zeigen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob wir den Terramow X AWD vielleicht schon bald auf einer Gartenmesse oder in einem ersten Praxistest sehen. Wenn TerraMow hält, was die bisherigen Informationen versprechen, dann könnte dieser Mähroboter 2026 für ordentlich Bewegung im Markt sorgen.
FAQ zum Terramow X AWD
Was ist der Terramow X AWD?
Der Terramow X AWD ist ein angekündigter kabelloser Allrad-Mähroboter von TerraMow. Er gehört zur neuen X-Serie und soll vor allem für große, schwierige und steile Grundstücke entwickelt worden sein.
Was ist das Besondere am Terramow X AWD?
Das wichtigste Feature ist das wendefreie Mähen. Der Mähroboter soll vorwärts und rückwärts mähen können, ohne am Ende jeder Bahn klassisch drehen zu müssen. Das könnte den Rasen schonen und die Effizienz erhöhen.
Hat der Terramow X AWD Allradantrieb?
Ja, der Terramow X AWD soll vier angetriebene Räder haben. Das soll vor allem bei Steigungen, unebenem Gelände und schwierigen Bedingungen helfen.
Sind beim Terramow X AWD alle Räder lenkbar?
Nach aktuellem Stand werden vermutlich nicht alle vier Räder gelenkt. TerraMow spricht von einem Ackermann-Lenksystem. Das deutet darauf hin, dass alle vier Räder angetrieben werden, aber nur die vorderen zwei Räder aktiv lenken.
Wie groß ist die Schnittbreite des Terramow X AWD?
Der Terramow X AWD soll eine Schnittbreite von rund 50 Zentimetern haben. Das ist für einen Mähroboter sehr breit und besonders für große Flächen interessant.
Für welche Flächen ist der Terramow X AWD gedacht?
Die X-Serie soll je nach Variante für Flächen von etwa 2.000 bis 11.000 Quadratmetern ausgelegt sein. Damit richtet sich der Terramow X AWD klar an größere Grundstücke.
Hat der Terramow X AWD RTK?
Bei den größeren Varianten soll RTK dazukommen. Die kleinere Variante soll offenbar vor allem über Kameras navigieren. TerraMow kombiniert bei der X-Serie Kamera-KI und je nach Modell RTK-Navigation.
Wie navigiert der Terramow X AWD?
Der Terramow X AWD soll mit TerraVision 2.0, mehreren Kameras und je nach Variante RTK arbeiten. Die Kameras sollen Hindernisse erkennen und dem Roboter helfen, sich auch in komplexen Gartenbereichen zurechtzufinden.
Wie viele Kameras hat der Terramow X AWD?
Die X-Serie soll ein 6-Kamera-System nutzen. Damit soll der Roboter seine Umgebung vorne und hinten erfassen können.
Wie lange hält der Akku des Terramow X AWD?
TerraMow nennt bis zu drei Stunden Laufzeit bei normalen Mäharbeiten. Bei schwierigeren Bedingungen kann die Laufzeit geringer sein. Mit Zusatzakkus sollen bis zu sechs Stunden pro Ladung möglich sein.
Wie steil darf das Gelände sein?
Der Terramow X AWD soll laut bisherigen Angaben bis zu 90 Prozent Steigung schaffen. Das entspricht ungefähr 42 Grad. In der Praxis hängt die tatsächliche Leistung aber stark von Boden, Gras, Feuchtigkeit und Gelände ab.
Gibt es Zusatzmodule für den Terramow X AWD?
Ja, TerraMow bewirbt einen ModuleX Hub. Darüber sollen Zusatzmodule wie Erweiterungsakkus, Kantentrimmer, Seeding-Modul oder weitere DIY-Module möglich sein.
Wann kommt der Terramow X AWD?
Einige Angaben deuten auf 2026 hin. Ein Händler nannte als voraussichtlichen Liefertermin Juni 2026. Da es sich aber um frühe Informationen handelt, können sich Termine noch ändern.
Was kostet der Terramow X AWD?
Die Preise sind noch nicht endgültig gesichert. Diskutiert werden je nach Variante und Aktion Werte zwischen etwa 2.500 und 3.500 Euro beziehungsweise Dollar. Ein deutscher Händler listete ein Modell für 3.599 Euro. Finale Preise sollte man aber erst abwarten.
Gibt es einen Rabattcode für TerraMow?
Ja. Mit dem Code RENEPIEPKE könnt ihr bei TerraMow 9 % sparen.
Ist der Terramow X AWD besser als Luba, Yarbo oder Mova?
Das lässt sich aktuell noch nicht abschließend sagen. Auf dem Papier bietet der Terramow X AWD sehr starke Daten, besonders beim wendefreien Mähen und bei der Schnittbreite. Ob er besser ist als Luba, Yarbo oder Mova, muss ein Praxistest zeigen.
Sollte man den Terramow X AWD schon vorbestellen?
Das hängt davon ab, wie risikobereit man ist. Die technischen Daten klingen spannend, aber bei neuen Produkten und möglichen Kickstarter-Aktionen sollte man immer vorsichtig sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet erste unabhängige Tests ab.