Der Mammotion Yuka Mini 2 gehört für mich zu den spannendsten Mährobotern der Saison 2026. Schon die erste Generation des Yuka Mini war im vergangenen Jahr einer der Mähroboter, die mich am meisten überzeugt haben. Neben dem Navimow war der Yuka Mini für mich einer der stärksten Mähroboter ohne Begrenzungskabel, die man kaufen konnte. Umso spannender war natürlich die Frage: Kann Mammotion dieses Niveau auch mit dem neuen Yuka Mini 2 halten? Genau darum geht es in diesem Yuka Mini 2 Test.
Inhalt des Artikels
Das komplette Video zu diesem Test findet ihr auf meinem YouTube-Kanal Reens Reviews. Dort seht ihr den Mammotion Yuka Mini 2 im Einsatz, inklusive Hindernistest, Randschnitt, Navigation unter Bäumen und meinem Fazit nach rund acht Wochen Praxiserfahrung. Wenn ihr euch also nicht nur den Artikel durchlesen wollt, sondern auch sehen möchtet, wie sich der Mähroboter wirklich im Garten schlägt, schaut euch gerne das Video auf Reens Reviews an.
In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen noch einmal ausführlich zusammenfassen. Es geht nicht um einen kurzen ersten Eindruck, sondern um meine Erfahrungen nach mehreren Wochen im Garten. Der Yuka Mini 2 ist bei mir zwischendurch immer wieder gefahren, gerade dann, wenn ich nicht gerade einen anderen Mähroboter getestet habe. Und genau das ist aus meiner Sicht wichtig. Ein Mähroboter kann bei einem kurzen Test gut aussehen. Spannend wird es aber erst, wenn man ihn immer wieder im Alltag fahren lässt und merkt, ob man sich wirklich auf ihn verlassen kann.
Was ist neu beim Mammotion Yuka Mini 2?
Der große Unterschied zur ersten Generation ist schnell erklärt: Der Mammotion Yuka Mini 2 kommt nicht mehr mit einer klassischen RTK-Antenne. Stattdessen setzt Mammotion hier auf mehrere Kameras und AI. Das klingt erst einmal spannend, aber ehrlicherweise war ich am Anfang auch skeptisch. Denn der erste Yuka Mini hat im vergangenen Jahr mit RTK-Antenne richtig stark abgeliefert. Da stellt sich natürlich die Frage: Ist der Verzicht auf RTK ein Fortschritt oder eher ein Rückschritt?
Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Im ersten Video zum Yuka Mini 2 habe ich euch bereits das Setup, die Einrichtung und auch einen Steigungstest gezeigt. In diesem zweiten Test geht es jetzt stärker um die Alltagserfahrung. Also: Wie zuverlässig fährt er nach mehreren Wochen? Erkennt er Hindernisse? Kommt er unter Bäumen klar? Wie sieht der Randschnitt aus? Und vor allem: Ist der Yuka Mini 2 auch 2026 wieder einer der besten Mähroboter ohne Begrenzungskabel?
Die kurze Antwort vorweg: Ja, der Yuka Mini 2 hat mich wirklich überzeugt. Aber natürlich gibt es ein paar Punkte, die man genauer einordnen muss.

Yuka Mini 2 Test nach 8 Wochen: Warum ein Langzeiteindruck wichtig ist
Ich teste auf Reens Reviews regelmäßig Mähroboter. Dabei fällt mir immer wieder auf: Viele Modelle können in den ersten Minuten oder bei einer kurzen Vorführung gut aussehen. Die eigentliche Frage ist aber, wie sie sich im Alltag schlagen. Ein Mähroboter muss nicht nur einmal eine Fläche abfahren. Er muss regelmäßig mähen, zuverlässig zur Ladestation zurückfinden, Hindernisse erkennen, mit wechselndem Licht klarkommen und möglichst wenig Arbeit machen.
Beim Yuka Mini 2 war für mich besonders spannend, ob er ohne RTK-Antenne genauso zuverlässig ist wie die erste Generation. Ich habe ihn deshalb nicht nur einmal losgeschickt, sondern über mehrere Wochen immer wieder fahren lassen. Nicht täglich, weil ich parallel auch andere Mähroboter teste. Aber regelmäßig genug, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ich mich auf ihn verlassen kann.
Und genau da hat er mich positiv überrascht. Ich hatte im ersten Test noch gar nicht so deutlich bemerkt, wie schlau der Yuka Mini 2 eigentlich arbeitet. Das ist mir erst später im Alltag aufgefallen.
Intelligentes Energiemanagement: Der Yuka Mini 2 denkt mit
Eine Sache, die ich wirklich beachtlich finde: Der Yuka Mini 2 ist ziemlich schlau beim Umgang mit seinem Akku. Er mäht seine Fläche, merkt, wenn der Akku nicht mehr reicht, fährt zur Ladestation zurück und lädt dann nicht einfach stumpf auf 100 Prozent. Stattdessen erkennt er offenbar, wie lange er noch ungefähr fahren muss.
In meinem Fall wusste er zum Beispiel, dass noch ungefähr 90 Minuten Mähzeit offen sind. Er hat dann nur bis etwa 58 Prozent geladen und ist danach wieder an genau die Stelle gefahren, an der er aufgehört hatte. Dort hat er einfach weitergemacht und die Aufgabe beendet.
Das klingt erst einmal nach einer Kleinigkeit, ist im Alltag aber ein ziemlich großer Vorteil. Bei manchen anderen Mährobotern muss man solche Dinge manuell einstellen. Bei MOVA gibt es zum Beispiel ein Energiemanagement in der App, bei dem man festlegen kann, ab welchem Akkustand der Mähroboter wieder losfahren soll. Beim Mammotion Yuka Mini 2 passiert das alles automatisch.
Und genau solche Dinge machen für mich einen guten Mähroboter aus. Nicht nur die reine Mähleistung zählt, sondern auch, wie wenig man sich selbst darum kümmern muss. Der Yuka Mini 2 wirkt in diesem Punkt wirklich durchdacht.
Navigation ohne RTK: Funktioniert Kamera + AI wirklich?
Der wichtigste Punkt bei diesem Yuka Mini 2 Test ist natürlich die Navigation. Denn Mammotion verzichtet bei diesem Modell auf die klassische RTK-Antenne. Stattdessen arbeitet der Mähroboter mit Kameras und AI. Das ist ein anderer Ansatz und natürlich fragt man sich: Kann das wirklich genauso gut funktionieren?
Bei mir im Garten funktioniert es erstaunlich gut. Besonders beeindruckt hat mich, dass der Yuka Mini 2 auch unter Bäumen keine Probleme hatte. Das ist ein Punkt, an dem sich schon einige Mähroboter schwergetan haben. Gerade unter meinem Magnolienbaum gab es in der Vergangenheit Modelle, die dort nicht besonders glücklich aussahen. Der Yuka Mini 2 hingegen hat dort sauber navigiert.

Auch bei wechselndem Licht und Schatten konnte ich keine größeren Probleme feststellen. In meinem Garten gibt es durch Bäume und Hecken immer wieder Bereiche mit Lichtwechseln. Mal fährt der Roboter in der Sonne, mal im Schatten, mal unter Ästen. Genau solche Situationen können für kamerabasierte Systeme schwierig sein. Beim Yuka Mini 2 habe ich in meinen Tests aber keine echten Aussetzer gesehen.
Natürlich muss man fairerweise sagen: Jeder Garten ist anders. Ein sehr komplizierter Garten mit extrem engen Stellen, sehr vielen Schattenbereichen oder schwieriger Struktur kann immer noch eine Herausforderung sein. Aber in meinem Garten hat der Yuka Mini 2 gezeigt, dass die Kombination aus Kamera, und künstlicher Intelligenz sehr gut funktionieren kann.
Mähleistung: Der Yuka Mini 2 liefert richtig ab
Ein Mähroboter kann noch so schlau navigieren, am Ende muss er sauber und zuverlässig mähen. Und hier hat der Mammotion Yuka Mini 2 im Test wieder sehr stark abgeliefert. Schon die erste Generation war für mich in Sachen Mähleistung auf einem sehr hohen Niveau. Der Yuka Mini 2 knüpft daran an.
Er fährt zuverlässig seine Bahnen, arbeitet die Fläche sauber ab und schafft dabei eine beeindruckende Fläche mit einer Akkuladung. In meinem Test ist er über zwei Stunden am Stück gefahren. Das ist wirklich stark. Besonders interessant wird es, wenn man ihn auf die schnellere Stufe stellt. Dann schafft er bei mir mit einer Akkuladung über 250 Quadratmeter.
Das ist ein Punkt, den ich nicht unterschätzen würde. Viele Mähroboter werben mit bestimmten Flächenleistungen, aber im Alltag sieht das dann oft anders aus. Beim Yuka Mini 2 hatte ich das Gefühl, dass die angegebene Leistung wirklich gut zur Praxis passt. Er arbeitet lange, schafft viel Fläche und wirkt dabei nicht überfordert.
Im Vergleich zu anderen Modellen, die ich auf Reens Reviews getestet habe, ist das definitiv eine Stärke von Mammotion. Gerade wenn man sich andere Mähroboter ohne Begrenzungskabel anschaut, merkt man, dass die reine Flächenleistung nicht immer so stark ist, wie man es vielleicht erwartet. Beim Yuka Mini 2 ist das anders.
Geschwindigkeit und Bahnabstand: Was passiert auf schneller Stufe?
Für den Test habe ich auch die Einstellungen verändert. Ich habe die Geschwindigkeit erhöht und den Abstand der Bahnen angepasst. Konkret ging es von 0,3 Meter pro Sekunde auf 0,6 Meter pro Sekunde. Außerdem habe ich den Bahnabstand auf 12 Zentimeter gestellt.
Solche Einstellungen sind spannend, weil man daran sieht, wie flexibel ein Mähroboter arbeitet. Wer eine möglichst perfekte Fläche möchte, wählt vermutlich langsamere Geschwindigkeit und engere Bahnen. Wer schneller mit der Fläche fertig werden möchte, kann die Geschwindigkeit erhöhen und den Bahnabstand etwas vergrößern.
Der Yuka Mini 2 kam auch mit der schnelleren Einstellung gut zurecht. Natürlich hängt das Ergebnis immer davon ab, wie hoch und dicht der Rasen ist. Aber grundsätzlich zeigt der Test: Der Yuka Mini 2 kann nicht nur gemütlich und vorsichtig arbeiten, sondern auch ordentlich Fläche machen, wenn man ihn entsprechend einstellt.
Das ist gerade für größere Gärten ein wichtiger Punkt. Denn wenn ein Mähroboter zwar sauber arbeitet, aber extrem lange braucht, ist das im Alltag nicht immer ideal. Der Yuka Mini 2 schafft hier einen guten Kompromiss aus Geschwindigkeit, Mähbild und Zuverlässigkeit.

Hinderniserkennung im Test: Rechen, Stein, Gießkanne, Rasensprenger und Roller
Ein großer Teil meines Tests war die Hinderniserkennung. Ich habe wieder meinen typischen Hindernisparcours aufgebaut. Mit dabei waren ein Rechen, ein Pflasterstein, eine Gießkanne, ein Rasensprenger und ein Roller. Das sind genau solche Dinge, die in einem echten Garten schnell mal herumliegen können.
Besonders spannend sind dabei immer der Rechen und der flache Rasensprenger. Denn gerade flache Objekte sind für viele Mähroboter schwierig. Hohe Gegenstände wie eine Gießkanne werden oft problemlos erkannt. Aber ein flacher Rasensprenger oder ein Stiel auf dem Boden können schnell übersehen werden.
Der Yuka Mini 2 hat hier richtig stark abgeliefert. Er hat die Hindernisse erkannt, ist nicht einfach darübergefahren und hat sauber reagiert. Auch beim Rasensprenger, der für manche Mähroboter ein echtes Problem sein kann, hat er gut gearbeitet. Er hat ihn erkannt, abgedreht und ist nicht drübergefahren.
Das ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Punkt. Denn eine gute Hinderniserkennung schützt nicht nur den Mähroboter, sondern auch Gegenstände im Garten. Gerade wenn Kinder Spielzeug liegen lassen oder Gartengeräte mal nicht direkt weggeräumt werden, ist das Gold wert.
Natürlich sollte man sich trotzdem nicht blind darauf verlassen. Ein Garten sollte vor dem Mähen möglichst frei von Gegenständen sein. Aber im Alltag passiert es nun mal, dass etwas liegen bleibt. Und genau da zeigt sich, wie gut ein Mähroboter wirklich ist.
Auf welchem Niveau ist die Hinderniserkennung?
Ich würde die Hinderniserkennung des Yuka Mini 2 auf einem sehr hohen Niveau einordnen. In meinen Tests 2026 haben bisher vor allem MOVA und Worx sehr gute Ergebnisse geliefert. Der Mammotion Yuka Mini 2 spielt hier in einer ähnlichen Liga.
Er wirkt vorsichtig, erkennt Hindernisse rechtzeitig und fährt nicht stumpf dagegen. Natürlich gibt es immer Situationen, in denen ein Mähroboter kurz überlegen muss oder eine Bahn abbricht. Aber genau das ist nicht unbedingt negativ. Mir ist lieber, ein Mähroboter bricht eine Bahn ab und plant neu, als dass er einfach blind über etwas drüberfährt.
Beim Yuka Mini 2 hatte ich insgesamt das Gefühl, dass er sehr kontrolliert arbeitet. Er erkennt, reagiert, fährt weiter und macht seinen Job. Genau so sollte es sein.
Etwas ungewöhnliche Bahnplanung, aber kein echtes Problem
Eine Sache ist mir beim Test aufgefallen: Der Yuka Mini 2 plant seine Bahnen teilweise etwas eigen. Er macht zum Beispiel erst einen Bereich halb fertig, fährt dann auf eine andere Seite vom Grundstück, mäht dort weiter und arbeitet sich dann später wieder zurück.
Das wirkt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam. Man denkt sich: Warum macht er nicht einfach diesen Bereich komplett fertig und fährt dann weiter? Aber am Ende zählt das Ergebnis. Und solange die Fläche sauber gemäht wird, ist das aus meiner Sicht kein echtes Problem.
Ich würde es eher als Besonderheit bezeichnen. Der Yuka Mini 2 arbeitet nicht immer so, wie man es als Mensch erwarten würde. Aber er kommt ans Ziel. Und genau das ist beim Mähroboter am Ende entscheidend.
Randschnitt: Nicht perfekt, aber wirklich ordentlich
Ein wichtiger Punkt bei jedem Mähroboter ist der Randschnitt. Denn viele Mähroboter können die Fläche an sich gut mähen, lassen aber an Kanten und unter Hecken zu viel stehen. Dann muss man selbst mit dem Rasentrimmer nacharbeiten, und genau das will man ja eigentlich vermeiden.
Beim Yuka Mini 2 ist der Randschnitt insgesamt ordentlich. Natürlich hängt das stark davon ab, wie die Ränder im Garten gestaltet sind. Wenn der Roboter über die Grenze hinausfahren kann, also zum Beispiel auf Pflaster oder eine überfahrbare Kante, dann wird das Ergebnis deutlich besser. Je mehr überfahrbare Grenzen ihr habt, desto sauberer wird der Randschnitt.
Besonders positiv fand ich, dass der Yuka Mini 2 auch unter der Hecke gut arbeitet. Das ist nicht selbstverständlich. Viele Mähroboter machen um solche Bereiche eher einen Bogen. Der Yuka Mini 2 fährt hier gut heran und mäht auch in Bereichen, die für andere Modelle schwieriger sind.
Perfekt ist der Randschnitt nicht. Das wäre auch ehrlich gesagt übertrieben. Aber er ist so gut, dass er im Alltag viel Arbeit ersparen kann. Und genau darum geht es am Ende.

Enge Stellen: Vorteil durch kompakte Bauart
Der Yuka Mini 2 hat durch seine Bauart einen Vorteil an engeren Stellen. In meinem Garten gibt es eine Engstelle mit etwa 80 Zentimetern Breite. Das ist für viele Mähroboter schon nicht ganz ohne. Der Yuka Mini 2 kommt dort aber gut durch.
Solche Details sind wichtig, weil viele Gärten nicht einfach nur aus einer großen, freien Rasenfläche bestehen. Es gibt Engstellen, Hecken, Bäume, Wege, Beete und manchmal auch verwinkelte Bereiche. Ein Mähroboter muss damit umgehen können.
Der Yuka Mini 2 wirkt hier angenehm wendig. Natürlich sollte man bei sehr engen Stellen immer vorher prüfen, ob das jeweilige Modell dafür geeignet ist. Aber bei mir hat er in diesem Bereich einen guten Eindruck gemacht.
Kritik aus Amazon-Bewertungen: Kann ich sie nachvollziehen?
Ich habe mir während des Tests auch angeschaut, was in schlechten Bewertungen geschrieben wurde. Es gab nicht besonders viele negative Bewertungen, aber ein paar Kritikpunkte tauchten auf. Unter anderem wurde erwähnt, dass der Yuka Mini 2 einfache Gärten nicht gut mähen würde oder über Begrenzungen fährt.
Das kann ich in meinem Test bisher nicht nachvollziehen. Bei mir fährt er sehr nah an die gesetzte Grenze heran, aber er fährt nicht darüber. Genau so soll es sein. Er nutzt die Fläche gut aus, überschreitet aber nicht einfach die Begrenzung.
Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass es bei anderen Nutzern Probleme gibt. Jeder Garten ist anders. Es kann auch immer ein Montagsmodell geben oder ein Problem bei der Einrichtung. Was ich aber schwierig finde, sind Bewertungen ohne richtige Begründung. Wenn jemand nur schreibt, dass ein Mähroboter schlecht ist, aber nicht erklärt, warum, hilft das anderen Käufern kaum weiter.
Gerade bei Mährobotern kommt es extrem auf die Rahmenbedingungen an. Wie ist der Garten aufgebaut? Wie wurde die Karte erstellt? Gibt es WLAN? Gibt es viele Schattenbereiche? Wie hoch ist der Rasen? All das kann eine Rolle spielen.
Akkuleistung: Einer der stärksten Punkte im Yuka Mini 2 Test
Ein Kritikpunkt, den ich ebenfalls gesehen habe, war die Akkuleistung. Und da muss ich wirklich sagen: Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. In meinem Test ist der Yuka Mini 2 über zwei Stunden am Stück gefahren. Das ist mehr als manche andere Modelle schaffen, die ich getestet habe.
Gerade im Vergleich zu anderen Mährobotern ohne Begrenzungskabel wirkt der Yuka Mini 2 hier sehr stark. Er schafft mit einer Akkuladung viel Fläche und arbeitet dabei zuverlässig weiter. Besonders in Kombination mit dem intelligenten Nachladen ist das wirklich gut.
Denn es geht nicht nur darum, wie lange ein Mähroboter theoretisch fahren kann. Wichtig ist auch, wie er damit umgeht, wenn die Fläche noch nicht fertig ist. Der Yuka Mini 2 lädt sinnvoll nach und fährt dann automatisch an die Stelle zurück, an der er aufgehört hat. Genau das ist im Alltag richtig praktisch.
Tiefstehende Sonne und wechselndes Licht
In einer Bewertung wurde auch erwähnt, dass der Yuka Mini 2 schlecht mit tiefstehender Sonne oder wechselhaften Lichtverhältnissen klarkommen soll. Auch das konnte ich in meinem Garten bisher nicht nachvollziehen. Ich habe hier durchaus Bereiche mit Licht und Schatten. Gerade durch Bäume und Hecken gibt es immer wieder wechselnde Bedingungen.
Der Yuka Mini 2 hatte damit bei mir keine erkennbaren Probleme. Er navigiert sauber, fährt weiter und lässt sich nicht sichtbar aus dem Konzept bringen. Auch unter dem Magnolienbaum, wo andere Mähroboter schon Schwierigkeiten hatten, hat er gut gearbeitet.
Man muss allerdings fairerweise sagen: Wenn jemand seinen Test sehr früh im Jahr gemacht hat, zum Beispiel im Januar, dann sind die Bedingungen natürlich anders. Die Sonne steht tiefer, es gibt weniger Licht und auch die Software kann sich seitdem verändert haben. Gerade bei modernen Mährobotern sind Softwareupdates extrem wichtig. Ein Modell kann sich über Wochen und Monate spürbar verbessern.
App und Kommunikation: Bei mir bisher unauffällig
Ein weiterer Punkt, der gelegentlich genannt wurde, ist die App. Manche Nutzer berichten, dass die App nicht besonders responsiv sei oder Fehler nicht gut gemeldet würden. Ich kann dazu nur sagen: Bei mir gab es bisher keine größeren Probleme.
Der Yuka Mini 2 meldet zuverlässig, wenn er mit der Arbeit fertig ist. Er meldet, wenn er seine Arbeit wieder aufnimmt, und er meldet auch, wenn er sie abgeschlossen hat. Da ich bisher keine echten Fehler hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, wie gut die App in Fehlersituationen reagiert.
Was man aber grundsätzlich sagen muss: WLAN im Garten ist bei solchen Mährobotern extrem wichtig. Ich habe dazu auf Reens Reviews auch schon ein eigenes Video gemacht. Wenn ihr im Garten überhaupt kein WLAN habt, solltet ihr euch darum kümmern. Entweder mit einem Repeater oder, wenn es gar nicht anders geht, mit einem LTE-Router.
Die Datenmengen, die ein Mähroboter braucht, sind normalerweise nicht besonders groß. Außer natürlich, man nutzt Funktionen wie Livestreaming über die Kamera. Das ist nett zum Ausprobieren, aber ehrlicherweise nutzt man es im Alltag wahrscheinlich nicht dauerhaft. Es ist eher Spielerei.

WLAN im Garten: Oft unterschätzt
Viele Probleme, die Nutzer mit smarten Mährobotern haben, hängen nicht direkt mit dem Mähroboter selbst zusammen, sondern mit der Verbindung. Wenn der Garten schlecht mit WLAN versorgt ist, kann es zu Verzögerungen oder Kommunikationsproblemen kommen.
Deshalb ist mein Tipp: Sorgt für gutes WLAN im Garten. Ein WiFi-Repeater kann schon reichen. Ich nutze zum Beispiel einen WiFi-7-Repeater. Alternativ kann ein LTE-Router eine Lösung sein. Solche Geräte gibt es schon relativ günstig, und eine kleine Daten-SIM reicht in vielen Fällen aus.
Gerade bei Mährobotern ohne Begrenzungskabel und mit App-Steuerung ist eine stabile Verbindung einfach sinnvoll. Der Roboter muss zwar nicht für jede Bewegung dauerhaft mit dem Internet verbunden sein, aber für Updates, Benachrichtigungen und Steuerung ist es sehr hilfreich.
Vergleich mit anderen Mährobotern auf Reens Reviews
Wer meinen Kanal Reens Reviews kennt, weiß: Ich teste regelmäßig Mähroboter und Gartentechnik. Der Yuka Mini 2 steht deshalb nicht alleine da, sondern muss sich gegen andere Modelle behaupten. In den letzten Jahren und Monaten habe ich unter anderem Modelle von Mammotion, MOVA, Worx, Navimow und weiteren Herstellern getestet.
Gerade deshalb kann ich den Yuka Mini 2 gut einordnen. Er ist nicht einfach nur ein Mähroboter, der in einem einzelnen Test gut aussah. Er gehört für mich wirklich zu den stärkeren Modellen. Besonders bei Mähleistung, Hinderniserkennung, Navigation unter Bäumen und Akkulaufzeit macht er einen sehr guten Eindruck.
Natürlich gibt es auch andere spannende Modelle. MOVA hat mit seinen aktuellen Mährobotern ebenfalls starke Ansätze gezeigt. Worx hat bei der Hinderniserkennung überzeugt. Navimow war schon im letzten Jahr ein sehr relevanter Vergleich. Aber Mammotion spielt mit dem Yuka Mini 2 definitiv wieder ganz vorne mit.
Wenn ihr euch generell für Mähroboter interessiert, schaut euch gerne auch meine anderen Mähroboter Tests auf Reens Reviews an. Dort findet ihr verschiedene Modelle, echte Praxiserfahrungen und Vergleiche aus dem Gartenalltag.
Für wen ist der Yuka Mini 2 geeignet?
Der Yuka Mini 2 eignet sich aus meiner Sicht vor allem für alle, die einen modernen Mähroboter ohne Begrenzungskabel suchen und keine Lust auf eine klassische Installation mit Kabel im Boden haben. Gerade für kleinere bis mittlere Gärten ist der Yuka Mini 2 500 eine sehr interessante Option.
Besonders spannend ist er für Nutzer, die Wert auf eine gute Hinderniserkennung legen. Wenn bei euch im Garten öfter mal Dinge herumliegen, wenn Kinder Spielzeug im Garten haben oder wenn ihr einfach ein möglichst smartes System wollt, dann ist der Yuka Mini 2 definitiv einen Blick wert.
Auch bei Gärten mit Bäumen kann er eine gute Wahl sein. Zumindest in meinem Garten hat er unter Bäumen keine Probleme gemacht. Das ist gerade deshalb interessant, weil viele Mähroboter genau dort schwächeln.
Wichtig ist aber: Jeder Garten ist anders. Wenn ihr extrem komplizierte Flächen, sehr viele enge Stellen oder schwierige Übergänge habt, solltet ihr genau prüfen, ob der Yuka Mini 2 dazu passt. Grundsätzlich hat er bei mir aber gezeigt, dass er sehr zuverlässig und intelligent arbeitet.
Was gefällt mir besonders gut?
Besonders gut gefällt mir am Mammotion Yuka Mini 2 die Kombination aus Mähleistung und Intelligenz. Er arbeitet nicht einfach stumpf eine Fläche ab, sondern wirkt durchdacht. Das merkt man beim automatischen Nachladen, beim Fortsetzen der Aufgabe und bei der Hinderniserkennung.
Auch die Akkuleistung ist für mich ein großer Pluspunkt. Über zwei Stunden Fahrzeit und mehr als 250 Quadratmeter auf schneller Stufe mit einer Akkuladung sind starke Werte. Dazu kommt die gute Navigation unter Bäumen und die insgesamt zuverlässige Arbeitsweise.
Der Randschnitt ist ebenfalls ordentlich. Nicht perfekt, aber gut genug, um im Alltag viel Arbeit zu sparen. Besonders unter der Hecke hat er mich positiv überrascht.
Was könnte besser sein?
Natürlich ist auch der Yuka Mini 2 nicht perfekt. Der Randschnitt hängt stark davon ab, ob die Kanten überfahrbar sind. Wenn der Roboter nicht über die Grenze fahren kann, bleibt natürlich mehr stehen. Das ist aber kein reines Mammotion-Problem, sondern betrifft grundsätzlich viele Mähroboter.
Die Bahnplanung wirkt manchmal etwas ungewöhnlich. Er arbeitet nicht immer so, wie man es als Mensch erwarten würde. Manchmal mäht er einen Bereich nur teilweise, fährt dann woanders weiter und kommt später zurück. Solange das Endergebnis stimmt, ist das für mich kein großes Problem. Aber es fällt auf.
Außerdem bleibt natürlich die Frage, wie sich der Yuka Mini 2 über eine komplette Saison schlägt. Acht Wochen sind schon deutlich mehr als ein erster Eindruck, aber ein kompletter Saisonrückblick wäre noch einmal eine andere Ebene. Bis jetzt ist mein Eindruck aber sehr positiv.
Mein Fazit zum Yuka Mini 2 Test
Nach rund acht Wochen mit dem Mammotion Yuka Mini 2 kann ich sagen: Ja, Mammotion ist mit diesem Modell wieder ganz vorne dabei. Der Yuka Mini 2 ist ein sehr guter Mähroboter ohne Begrenzungskabel und liefert in meinem Garten eine starke Leistung ab.
Er mäht zuverlässig, erkennt Hindernisse sehr gut, kommt unter Bäumen klar und bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit. Besonders das intelligente Energiemanagement hat mich positiv überrascht. Dass er nur so weit lädt, wie er es für die restliche Aufgabe braucht, und dann automatisch an der richtigen Stelle weitermacht, ist im Alltag wirklich praktisch.
Der Randschnitt ist ordentlich, die Navigation funktioniert gut und die Hinderniserkennung liegt auf einem hohen Niveau. Für mich ist der Yuka Mini 2 damit auch 2026 wieder einer der stärksten Mähroboter ohne Begrenzungskabel.
Wer sich für den Mammotion Yuka Mini 2 interessiert, sollte sich auf jeden Fall auch das komplette Video auf Reens Reviews anschauen. Dort sieht man den Mähroboter im echten Einsatz und bekommt einen besseren Eindruck davon, wie er im Garten arbeitet.
FAQ zum Mammotion Yuka Mini 2
Ist der Mammotion Yuka Mini 2 ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel?
Ja, der Mammotion Yuka Mini 2 ist ein Mähroboter ohne klassisches Begrenzungskabel. Er arbeitet nicht mit einem verlegten Kabel im Boden, sondern nutzt moderne Sensorik und Kartierung, um die Fläche zu bearbeiten.
Hat der Yuka Mini 2 noch eine RTK-Antenne?
Nein, der Yuka Mini 2 kommt nicht mehr mit einer klassischen RTK-Antenne. Stattdessen setzt Mammotion auf Kamera und AI. In meinem Test hat das sehr gut funktioniert.
Wie gut ist die Hinderniserkennung beim Yuka Mini 2?
Die Hinderniserkennung hat in meinem Test sehr gut abgeschnitten. Rechen, Pflasterstein, Gießkanne, Rasensprenger und Roller wurden sauber erkannt oder umfahren. Besonders beim flachen Rasensprenger war das Ergebnis stark.
Wie lange fährt der Yuka Mini 2 mit einer Akkuladung?
In meinem Test ist der Yuka Mini 2 über zwei Stunden am Stück gefahren. Auf schneller Stufe hat er bei mir mit einer Akkuladung über 250 Quadratmeter geschafft.
Kommt der Yuka Mini 2 unter Bäumen klar?
Ja, in meinem Garten hatte der Yuka Mini 2 unter Bäumen keine Probleme. Auch unter meinem Magnolienbaum, wo andere Mähroboter schon Schwierigkeiten hatten, hat er zuverlässig gearbeitet.
Wie gut ist der Randschnitt beim Yuka Mini 2?
Der Randschnitt ist ordentlich, aber nicht perfekt. Besonders gut wird das Ergebnis dort, wo der Roboter über die Kante fahren kann. Unter der Hecke hat er bei mir sehr gut gearbeitet.
Für welche Gartengröße eignet sich der Yuka Mini 2 500?
Der Yuka Mini 2 500 ist für kleinere bis mittlere Gärten gedacht. In meinem Test hat er auf schneller Stufe mit einer Akkuladung über 250 Quadratmeter geschafft. Wie gut das bei euch passt, hängt aber natürlich von Gartenform, Rasenzustand und Einstellungen ab.
Ist der Yuka Mini 2 besser als der erste Yuka Mini?
Der erste Yuka Mini war im vergangenen Jahr bereits sehr stark. Der Yuka Mini 2 erreicht aus meiner Sicht wieder ein sehr hohes Niveau. Besonders spannend ist, dass er ohne klassische RTK-Antenne arbeitet und trotzdem zuverlässig navigiert.
Ist der Mammotion Yuka Mini 2 sein Geld wert?
Nach meinen bisherigen Erfahrungen: Ja. Der Yuka Mini 2 bietet starke Mähleistung, gute Hinderniserkennung, lange Akkulaufzeit und zuverlässige Navigation. Für alle, die einen Mähroboter ohne Begrenzungskabel suchen, ist er definitiv eine interessante Option.
Wo finde ich weitere Mähroboter Tests?
Weitere Mähroboter Tests findet ihr auf meinem YouTube-Kanal Reens Reviews. Dort teste ich regelmäßig Mähroboter, Rasenroboter ohne Begrenzungskabel und andere Gartentechnik im echten Praxiseinsatz.

Transparenzhinweis
Das Video zum Mammotion Yuka Mini 2 ist in Zusammenarbeit mit Mammotion entstanden. Ich bin aber frei in meiner Entscheidung, ob ich diesen Artikel veröffentliche, und ebenso frei in Bezug auf den Inhalt meiner Bewertung und meiner Einschätzung. Meine Erfahrungen und mein Fazit basieren auf meinem eigenen Praxistest im Garten. Der Amazon-Link zum Produkt ist ein Partnerlink. Wenn ihr über diesen Link kauft, erhalte ich möglicherweise eine Provision. Für euch entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.