Zweieinhalb Tage IFA, viele Gespräche und ziemlich platte Füße: Meine IFA 2026 Highlights drehen sich vor allem um Mähroboter, Saugroboter und Kameras. Besonders überrascht hat mich Dreames modulare Action-Cam. Bei den Gartenrobotern ging es auffällig oft um Rasenkanten, Greifarme und neue Fahrwerke. Dieser Bericht basiert auf meinem Rundgang vom September 2026. Gezeigte Prototypen, angekündigte Funktionen und eigene Langzeittests sind dabei unterschiedliche Dinge. Die im Video genannten Preise und Termine beschreiben den damaligen Messestand. Informationen zur Veranstaltung findest du bei der IFA Berlin.
Inhaltsverzeichnis
1. NAVEE: Mobilität zwischen faltbarem Scooter und großer Zukunftsidee
Mein Rundgang beginnt in der Mobilitätshalle. NAVEE zeigt dort deutlich mehr als einen einzelnen E-Scooter: Fahrräder, Golf-Caddies, Exoskelette und weitere Mobilitätskonzepte gehören zum Auftritt. Besonders praktisch finde ich einen faltbaren Scooter. Wenn ein Gerät unterwegs mitmuss, ist ein kleines Packmaß eben mehr als ein schöner Messetrick. Gleichzeitig stehen hier auch Projekte, bei denen noch offen ist, welche Rolle sie später im Alltag spielen werden.
Den NAVEE UT5 Max kündige ich im Video bereits für einen eigenen Test an. Inzwischen habe ich genau das nachgeholt: über 50 Kilometer mit meinem Fahrergewicht von über 100 Kilogramm. Dort lässt sich viel besser beurteilen, was Reichweite und Komfort tatsächlich bedeuten. Der Messeauftritt macht neugierig; die lange Fahrt beantwortet andere Fragen. Meinen NAVEE UT5 Max Test findest du im separaten Artikel.
2. Dreame Aqua20 Pro Ultra Roller X: Dampf statt nur feuchter Walze
Bei Dreame werden die Namen länger und die Ideen umfangreicher. Der Aqua20 Pro Ultra Roller X Complete ist dafür ein gutes Beispiel. Auf der Messe wird eine zentrale Dampfquelle mit bis zu 180 °C angekündigt.
Vier Düsen sollen Schmutz lösen, bevor die rotierende Walze ihn aufnimmt. Wichtig ist die Formulierung: Die genannte Temperatur beschreibt die beworbene Technik. Ich habe auf der IFA keine Bodentemperatur gemessen und daraus auch keine Wirkung gegen bestimmte Keime nachgewiesen.
Im Video nenne ich außerdem die angekündigte Walzendrehzahl, den Anpressdruck und die seitliche Verlängerung zur Kantenreinigung. Für mich ist die interessante Frage dahinter einfacher: Löst Dampf hartnäckigen Schmutz im Alltag tatsächlich besser, und wie viel Betreuung braucht das System? Die angekündigten 1.499 Euro und der 21. September sind der damalige Stand vom Messebesuch. Für heutige Angebote und Verfügbarkeit ist das kein aktueller Preischeck.
3. Cyber10 Ultra und Cyber X: Aufräumen und Treppen als nächste Baustellen
Der Cyber10 Ultra soll mit seinem Greifarm kleine Gegenstände wie Hausschuhe oder Spielzeug versetzen können. Zusätzlich wird gezeigt beziehungsweise angekündigt, dass der Arm Reinigungswerkzeuge aufnehmen kann. Das wäre ein anderer Ansatz als die bloße Hindernisvermeidung: Ein Roboter könnte eine Stelle erst freimachen und anschließend reinigen. Genau deshalb finde ich die Idee interessant. Ob er im eigenen Haushalt zuverlässig mit den dort herumliegenden Dingen umgeht, müsste ein späterer Test zeigen.
Cyber X geht an ein zweites großes Problem: mehrere Etagen. Der eigentliche Saugroboter fährt dafür auf ein separates Raupenmodul, das Treppen überwinden soll. Im Video spreche ich auch über eine Bürste zur Reinigung von Treppenteilen.
Beide Projekte waren bei meinem Rundgang noch keine regulär verfügbaren Geräte, deren Alltagstauglichkeit ich zu Hause geprüft hatte. Das gehört zur Einordnung dazu. Eine eindrucksvolle Vorführung ersetzt keinen mehrwöchigen Betrieb.
4. Dreame A4 AWD Pro: Mein Interesse gilt dem Trimmerarm
Beim Dreame A4 AWD Pro interessiert mich vor allem EdgeMaster 4.0. Der angekündigte seitliche Trimmerarm soll die Rasenkante an Mauern und Zäunen erreichen. Außerdem wird eine Station in Aussicht gestellt, die den Mäher nach der Arbeit von unten reinigt. Das wären zwei Aufgaben, bei denen man bislang trotz teurer Mähroboter häufig selbst nacharbeiten muss. Genau deshalb wollte ich das Gerät gern näher ansehen.
Die Enttäuschung auf der IFA: Auf der Vorführfläche fährt der A3. Den A4 bekomme ich nur in Präsentationsmaterial zu sehen. Ich konnte also weder den Trimmer noch die Unterbodenreinigung im eigenen Garten ausprobieren.
Im Artikel bleibt das ausdrücklich eine Ankündigung. Wie nah der Schnitt wirklich an verschiedene Begrenzungen kommt und wie die Reinigung mit nassem Gras zurechtkommt, sind für mich offene Testfragen. Eine „Null-Zentimeter-Kante“ vom Datenblatt würde ich erst nach solchen Versuchen bewerten.

5. Dreames modulare Action-Cam war meine größte Überraschung
Als Creator hat mich kaum etwas so unerwartet erwischt wie die neue Dreame-Kamera. Ich beschreibe sie im Video als Mischung aus dem modularen Gedanken der DJI Action 2 und einer kleinen Insta360-Kamera. Zu sehen sind verschiedene Module, darunter ein Bildschirm und eine zusätzliche Batterie. Das Gerät fährt auf einer Modelleisenbahn herum; ich kann es außerdem aus der Nähe betrachten. Verarbeitung und das vergleichsweise große Display gefallen mir.
Die beworbenen Angaben zu 8K und 120 Bildern pro Sekunde sind allerdings noch kein von mir durchgeführter Aufnahmetest. Ebenso stammen die Aussagen zu Speicher, Einstiegspreis und einem möglichen Oktober-Start aus dem Messegespräch. Besonders spannend finde ich die angekündigte offene Bluetooth-Anbindung für externe Mikrofone und die Sprachsteuerung. Ob meine vorhandenen Mikrofone später tatsächlich ohne Umwege funktionieren, möchte ich praktisch prüfen. Nach der IFA ist die Kamera für mich ein Kandidat für einen Test, kein bereits ermittelter Testsieger.
6. Aiper Smart Yard und ECHO P1: Wie viel Haushalt soll automatisch werden?
Aiper kenne ich bislang vor allem durch Poolroboter. Auf der IFA steht nun auch ein Mähroboter auf dem Stand. Einen finalen Modellnamen, Preis oder Verkaufsstart erfahre ich bei meinem Besuch noch nicht. Die Idee geht ohnehin über den einzelnen Mäher hinaus: Mähen, Bewässerung, Wetter- und Bodensensoren sowie Poolreinigung sollen im Smart-Yard-System zusammenspielen. Erst mähen, dann bewässern und bei Regen anders reagieren – das ist die Richtung.
Auch Dreames ECHO P1 gehört für mich zu den Zukunftsideen der Messe. Der humanoide Haushaltsroboter auf Rollen soll mit Gegenständen und Geräten umgehen können. Im Video nenne ich ihn ausdrücklich ein Forschungsprojekt.
Ich würde daraus also noch keine Kaufempfehlung für den nächsten Haushalt ableiten. Bei beiden Ansätzen interessiert mich, wie viel praktische Abstimmung und Verlässlichkeit hinter der Vorführung steckt. Eine vernetzte Produktfamilie muss später auch dann funktionieren, wenn zu Hause nicht alles nach Messeplan läuft.
7. ECOVACS GOAT T-Serie: LiDAR, Allrad und ein kräftiger Trimmer
ECOVACS hat für mich einen der auffälligsten Stände: Ein Mäher fährt auf einer spiralförmigen Strecke auf und ab. Das sieht stark aus und lenkt den Blick auf die neue GOAT-T-Generation. Auf der Messe stehen ein kräftigerer Kantenschnitt und ein für anspruchsvolleres Gelände gedachtes Fahrwerk im Vordergrund. Dazu kommt die Kombination mehrerer Sensoren für die Navigation ohne separate RTK-Antenne.
Ich kenne die schwierigen Stellen bei Mährobotern aus meinen eigenen Gartentests. Deshalb ist mir ein Trimmer nicht schon allein deshalb sympathisch, weil er groß aussieht. Ich möchte wissen, wie er an echten Rasenkanten arbeitet, welche Begrenzungen er erkennt und welche Nacharbeit übrig bleibt.
Die gezeigte Serie ist eine Vorschau auf 2027. Finale Varianten, Preise und Flächenangaben waren bei meinem Messebericht noch nicht vollständig geklärt. Diese offenen Punkte bleiben offen, statt im Artikel mit Vermutungen gefüllt zu werden.
8. Mammotion LUBA 4 AWD: Lenken statt schwer auf der Stelle drehen
Der LUBA 4 AWD ist eines meiner persönlichen Mähroboter-Highlights. Die angekündigte Kombination aus LiDAR, NetRTK und Kameras soll die Navigation auch unter schwierigen Bedingungen verbessern. Noch interessanter finde ich das Fahrwerk: Die Vorderräder können unabhängig lenken, und das Gerät soll in beide Richtungen mähen können. Am Ende einer Bahn wäre dann nicht immer die gleiche Drehbewegung auf dem Rasen nötig.
Das ist bei einem schweren Allradmäher eine sehr praktische Frage. Fahrspuren und beanspruchte Wendestellen sind schließlich etwas anderes als eine reine Leistungsangabe. Die zusätzlich gezeigten Kantenschnittmodule passen zum allgemeinen Messetrend. Auch der Maston ist wieder zu sehen und wirkt gegenüber der früheren Vorstellung optisch überarbeitet.
Was mir fehlt, ist ein aktuelles YUKA-Modell. Für meine Bewertung des LUBA bleiben trotz aller Begeisterung die späteren Gartenbedingungen entscheidend. Auf einer Messe sieht man die Idee; auf nassem, unebenem Rasen zeigt sich der Nutzen.
9. Navimow H5 Pro: EdgeMaestro bewegt das Mähwerk nach außen
Beim Navimow H5 Pro heißt das zentrale Thema EdgeMaestro. Hier soll nicht nur ein kleiner zusätzlicher Trimmer ausfahren, sondern das eigentliche Mähwerk seitlich versetzt werden können. Im Video nenne ich die angekündigten bis zu 7,7 Zentimeter. Der Gedanke dahinter: Das Gehäuse hält Abstand zur Begrenzung, während die Messer näher an die Kante gelangen. Wie gut das an verschiedenen Mauern, Beeten und Wegen funktioniert, ist eine spannende praktische Frage.
Hinzu kommen vier angetriebene, lenkbare Räder sowie LiDAR, Kameras und NetRTK. Auf dem Stand wird außerdem ein Nachweis zum Wildtierschutz hervorgehoben. Daraus mache ich keine pauschale Aussage, dass Tiere unter allen Umständen ungefährdet seien.
Für meinen Rundgang ist es zunächst ein gezeigter Bestandteil der Produktpräsentation. Als Startzeitraum wird Anfang 2027 genannt; einen endgültigen Preis habe ich im Bericht noch nicht. Auch hier bleibt der Artikel bei dem, was damals bekannt und zu sehen war.
10. Roborock, Yarbo und Lymow: bekannte Namen mit unterschiedlichen Ansätzen
Bei Roborock sehe ich neben Saugrobotern auch wieder Mähtechnik. Den RockMow Z1 kenne ich bereits aus meinem eigenen Test. Ein weiteres Modell mit 360-Grad-LiDAR kündige ich im Video für den Kanal an. Das ist ein guter Anlass, Messebericht und Praxistest zu verbinden: Was am Stand neugierig macht, lässt sich später im Garten genauer prüfen. Meine ersten Eindrücke zum RockNeo Q2 gehören zu dieser weiteren Berichterstattung.
Yarbo zeigt sein modulares System mit verschiedenen Anbaugeräten. Lymow ist mit dem großen Kettenmäher vertreten, den ich auf dem Kanal bereits ausführlicher behandelt habe. Hier würde ich nicht allein nach der auffälligsten Maschine entscheiden.
Grundstück, Gefälle, Rangierfläche und die gewünschte Aufgabe bestimmen, welcher Ansatz sinnvoll ist. Auf der IFA kann ich die Geräte betrachten und mit Herstellern sprechen. Wie sich ein schwerer Mäher über längere Zeit auf meinem Rasen verhält, beantwortet dagegen der eigene Test.
11. Sunseeker und ANTHBOT: Arme sollen die Handarbeit reduzieren
Bei Sunseeker begegnet mir das nächste große Messethema: Ein Greifarm soll Hindernisse aus dem Weg räumen. Daneben sehe ich verschiedene Fahrwerks- und Kantenschnittlösungen. Die Vorführfläche macht einen guten Eindruck, ist aber eine passend aufgebaute Umgebung. Meine späteren Hindernistests würden anders aussehen. Mich interessiert dabei nicht nur, ob ein Arm einen Gegenstand greifen kann, sondern auch, wann er es sinnvollerweise lassen sollte.
ANTHBOT zeigt ebenfalls einen Mäher mit seitlichem Trimmerarm. Der GT3 RS fällt mir außerdem durch seine vergleichsweise kompakte Größe auf. Nicht jede Weiterentwicklung muss für riesige Grundstücke gedacht sein.
Gerade Besitzer kleinerer Gärten möchten einen brauchbaren Kantenschnitt, ohne ein riesiges Gerät unterbringen zu müssen. Diese beiden Stände passen deshalb gut zusammen: Die Hersteller versuchen, zusätzliche Arbeitsschritte zu automatisieren. Ob das am Ende Zeit spart oder neue Pflegeaufgaben schafft, lässt sich erst mit dem fertigen Gerät beurteilen.
12. DJI ROMO und Kameras: große Erwartungen, offene Praxisfragen
DJI zeigt auf der IFA seine ROMO-Saugroboter und ausfahrbare Reinigungstechnik. Die Vorführung sieht interessant aus. Gleichzeitig denke ich schon an einen späteren Vergleich mit den Konzepten von Dreame.
Ein nasser Boden auf dem Stand zeigt, dass gewischt wird. Ob eine bestimmte Verschmutzung besser verschwindet und wie gut die Station im Alltag arbeitet, ist damit noch nicht geklärt. Für mich ist das ein Anlass, genauer hinzusehen.
Bei den Kameras stehen DJI, Insta360 und Antigravity auf meinem Rundgang. Das IFA-Video nehme ich mit einer Insta360 Luna Ultra auf. Meinen ausführlichen Luna-Ultra-Erfahrungsbericht behandle ich getrennt, denn nach zwei Monaten Nutzung interessieren mich andere Dinge als eine kurze Vorführung: Ton, Startzeit, Tracking und Zubehör.
Antigravity zeigt den Ansatz einer 360-Grad-Drohne mit Brille und Motion Controller. Gerade als Reisefilmer finde ich das neugierig machend. Eine eigene Flugerfahrung mit diesem System zeige ich auf der IFA aber nicht.
13. Xiaomi, GEEKOM und Hisense: auch abseits der Roboter viel zu sehen
Bei Xiaomi ist die schiere Breite des Auftritts auffällig. Ich sehe Autos, Haushaltsgeräte und viele weitere Produkte. Nicht jedes gezeigte Gerät passt automatisch auf meinen Kanal, aber beim Rundgang lohnt sich der Blick über die gewohnten Themen hinaus. Gerade das unterschiedliche Fahrzeugdesign bleibt mir im Gedächtnis. Ob mir eine Form gefällt, ist dabei natürlich mein persönlicher Geschmack und kein technisches Urteil.
Bei GEEKOM interessieren mich die leichten Laptops und Mini-PCs, weil ich selbst nach einem Rechner für den Videoschnitt suche. Gewicht und Ausstattung machen neugierig; einen Schnitt- oder Leistungstest führe ich am Stand nicht durch. Hisense beeindruckt mich wiederum mit RGB-Mini-LED-Bildern und einem Kurzdistanzprojektor.
Die Farben wirken in der gezeigten Situation stark. Für eine ernsthafte Bildbewertung wären andere Lichtbedingungen, eigenes Material und ein genauerer Vergleich nötig. Der Messebericht hält fest, was mir auffällt, ohne daraus gleich einen Labortest zu machen.
14. Zendure und Jackery: Speicher, Powerstations und das CargoBike
In der Solarhalle schaue ich bei Zendure und Jackery vorbei. Neben modularen Speichern und Powerstations zieht mich besonders das Zendure CargoBike an. Die Idee verbindet ein Lastenrad mit Solartechnik und einem Akku, der im passenden System auch zu Hause genutzt werden soll. Für jemanden wie mich, der sowohl Lastenräder als auch Balkonkraftwerke interessant findet, ist das natürlich ein ziemlich reizvoller Ansatz.
Gleichzeitig hatte ich das Rad schon zuvor gesehen. Bei meinem Besuch war weiterhin nicht klar, wann ich es tatsächlich regulär ausprobieren oder kaufen könnte. Diese Unsicherheit ist ein Teil meines Messefazit. Eine schöne Idee kann über mehrere Veranstaltungen spannend bleiben und trotzdem noch keine Alltagserfahrung liefern.
Jackery zeigt unterschiedliche Größen von Powerstations und die Kombination mit faltbaren Solarmodulen. Welche Kapazität oder Ladeleistung für einen bestimmten Einsatz reicht, müsste man separat prüfen. Hier geht es zunächst um die Bandbreite der ausgestellten Lösungen.
15. eufyMake und Govee: Bedrucken, Beleuchten und ein bisschen Spieltrieb
eufyMake entdecke ich spät im Rundgang. Gezeigt wird das Bedrucken verschiedener Materialien und Gegenstände, darunter Stoffe und nicht völlig ebene Oberflächen. Das wirkt vor allem für kleine gewerbliche Anwendungen interessant.
Ich würde aus einem Gespräch am Stand allerdings keine sichere Amortisationsrechnung machen. Wie schnell sich so ein Gerät bezahlt, hängt von Anschaffung, Verbrauch, Aufträgen und Arbeitszeit ab. Auf der IFA sehe ich zunächst die Technik und einige Beispiele.
Bei Govee geht es um Licht und die Wirkung im Raum. Ein Teil davon gefällt mir gerade deshalb, weil es ein bisschen nach Kirmes zu Hause aussehen darf. Ich nutze selbst entsprechende Beleuchtung und erwähne im Video auch einen Defekt an einem meiner Geräte.
Der Standbesuch ist also keine Garantie für dauerhafte Zuverlässigkeit. Solche eher kleinen Eindrücke gehören für mich trotzdem zu einer Messe: Nicht jede interessante Entdeckung muss der nächste große autonome Roboter sein. Manchmal reicht ein Produkt, das im eigenen Alltag Spaß macht.
16. MOVA und NexLawn: vom Hausgarten bis zur großen Fläche
MOVA zeigt mehrere Mähroboterideen gleichzeitig. Beim LiDAX Ultra Gen 2 stehen überarbeitete Navigation und zusätzlicher seitlicher Kantenschnitt im Mittelpunkt. Der LiDAX Vector AWD fällt durch sein ungewöhnliches Fahrwerk auf. AstraX geht mit einem austauschbaren Roboterarm noch weiter: Hindernisse versetzen, bewässern oder andere Gartenaufgaben übernehmen – das ist die gezeigte Richtung. Welche Funktionen später tatsächlich im Verkaufspaket landen, würde ich jeweils am fertigen Produkt prüfen.
NexLawn deckt im gezeigten Programm sehr unterschiedliche Flächengrößen ab, vom kleineren Garten bis zu deutlich größeren Anlagen. Mit dem AURION F115 geht die Präsentation sogar in Richtung Golfplätze und Firmengelände. Für Privatgärten ist nicht automatisch das größte Gerät die sinnvollste Lösung. Mir gefällt an diesem Teil der Messe vor allem, wie unterschiedlich die Hersteller das gleiche Problem angehen: einen passenden Mäher für den jeweiligen Einsatz zu bauen. Zwischen einer Modellankündigung und einem belastbaren Praxistest bleibt allerdings ein deutlicher Schritt.
17. TerraMow und AIRSEEKERS ARANIX: Rangieren wird zum eigenen Thema
Bei TerraMow sehe ich mehrere Serien und das Shuttle-Drive-Konzept, bei dem ein Mäher vorwärts und rückwärts arbeiten kann. Ich kenne bereits andere Geräte aus diesem Umfeld und finde den Ansatz interessant. Weniger Drehen auf der Stelle könnte gerade bei schweren Mähern hilfreich sein. Auf dem Stand lassen sich Bauform und Bewegungsprinzip ansehen; wie schonend das im eigenen Garten ist, müsste eine längere Nutzung zeigen.
AIRSEEKERS zeigt den ARANIX mit Allradlenkung und Crab Walk. Das Gerät kann dadurch anders rangieren als ein klassischer Mähroboter. Für mich steckt darin so viel Stoff, dass ich einen eigenen Beitrag dazu ankündige. de/airseekers-aranix/“>ersten Eindrücke zum Airseekers Aranix im Blog.
Gerade bei solchen Prototypen möchte ich die Begeisterung für die Idee und die spätere Reinigungs- beziehungsweise Mähleistung auseinanderhalten. Die IFA liefert den ersten Blick. Der Garten muss anschließend zeigen, wie gut das Ganze wirklich funktioniert.
FAQ zu meinen IFA 2026 Highlights
Was waren deine persönlichen IFA-Highlights?
Besonders überrascht hat mich die modulare Dreame-Kamera. Bei den Mährobotern gehörte der Mammotion LUBA 4 AWD zu meinen persönlichen Highlights.
Hast du den Dreame A4 AWD Pro getestet?
Nein. Auf der Vorführfläche fuhr der A3; zum A4 sah ich Präsentationsmaterial. Trimmerarm und Reinigungsstation waren für mich deshalb Ankündigungen, keine eigenen Garten-Testergebnisse.
Was war der wichtigste Mähroboter-Trend?
Kantenschnitt, zusätzliche Arme und neue Lenk- beziehungsweise Fahrwerkskonzepte fielen mir besonders auf. Daneben kombinierten viele Hersteller mehrere Navigationssysteme.
Sind die genannten Preise aktuell?
Die Preis- und Terminangaben geben den Stand meines Messebesuchs im September 2026 wieder. Sie sind keine aktuelle Angebotsübersicht.
Womit wurde das IFA-Video gefilmt?
Ich habe es mit der Insta360 Luna Ultra aufgenommen. Meine Erfahrungen nach zwei Monaten behandle ich in einem eigenen Artikel.
Sind Greifarme schon zuverlässig im Alltag?
Das lässt sich aus Messevorführungen allein nicht beantworten. Für eine Bewertung brauche ich Versuche mit dem fertigen Gerät in einer normalen Umgebung.