Werbung: MOVA hat mir das Testgerät zur Verfügung gestellt. Dieser Artikel enthält Amazon-Partnerlinks; als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mein MOVA V70 Ultra Complete X Test zeigt die Erfahrungen aus meinem Video vom 4. Juni 2026: gute Reinigung auf Hartboden, die ausfahrbaren Elemente, die beutellose Station und meinen Wunsch nach größeren Wassertanks.
Inhaltsverzeichnis
1. MOVA V70 Ultra Complete X Test: mein erster Eindruck
Der V70 will genau die Stellen erreichen, bei denen ein runder Saugroboter normalerweise Kompromisse macht: Sockelleisten, Ecken, Möbelfüße und Bereiche unter Möbeln. Auf einer freien Fläche kommen viele Geräte inzwischen gut zurecht. Mich interessiert deshalb, was nach der Reinigung an den schwierigeren Stellen liegen bleibt und wie viel ich weiterhin selbst erledigen muss. Darum dreht sich mein Test.
Die Station wirkt zunächst groß, gefällt mir aber von der Verarbeitung und Gestaltung her gut. Besonders die durchsichtige Klappe mag ich. Im Video vergleiche ich den Eindruck mit dem DJI ROMO, wobei mir die Gestaltung von MOVA persönlich besser gefällt. Das ist natürlich Geschmackssache. Wichtig ist für mich, dass die Station mehr erledigt als nur das Laden: Sie leert den Roboter und reinigt seine Wischmopps.
Das EcoCyclone-System sammelt Staub ohne klassischen Staubbeutel. Für mich ist das ein sehr praktischer Unterschied. Ich gehöre zu den Menschen, die meistens erst an Ersatzbeutel denken, wenn der eingesetzte bereits voll ist. Dann versuche ich, den alten Beutel über dem Mülleimer irgendwie noch etwas zu leeren, bis die neue Lieferung kommt. Auf diese Arbeit kann ich gut verzichten.
Auch ein beutelloser Behälter muss selbstverständlich geleert und gepflegt werden. Der V70 nimmt mir also nicht jede Wartung ab. Mir gefällt aber, dass ich für die Staubaufnahme keinen Beutelvorrat nachhalten muss. Im Lieferumfang meines Testgeräts waren zudem Ersatzwischer und Reinigungsmittel. Für den ersten Betrieb war damit schon einiges dabei; bei einem späteren Kauf würde ich trotzdem den konkret angebotenen Lieferumfang prüfen.

2. Saugkraft auf Hartboden: Krümel, Haare und Kaffeepulver
Die im Video genannten 40.000 Pascal sind eine Herstellerangabe. Ich habe den Unterdruck nicht selbst vermessen. Für mich ist ohnehin die Frage entscheidend, ob Schmutz tatsächlich aufgenommen wird. Eine hohe Zahl allein sagt wenig darüber, wie Bürste, Luftführung, Fahrweg und Boden zusammenarbeiten. Deshalb schaue ich lieber auf das Ergebnis in meinen Räumen.
Gleich zu Beginn bekommt der V70 eine kleine Hinterlassenschaft des vorherigen Testgeräts vorgesetzt. Beim Abbau waren Kaffeepulverspuren auf dem Boden geblieben. Die nimmt er problemlos mit. Auch bei Krümeln, Haaren und etwas gröberem Alltagsschmutz macht er auf meinen Hartböden einen guten Eindruck. Vieles verschwindet bereits im ersten Durchgang. Das ist die praktische Beobachtung, die hinter meinem positiven Urteil zur Saugleistung steht.
Beim reinen Saugen bleiben die Wischmopps in der Station. Ich finde es sinnvoll, wenn ein Roboter seinen Aufbau an die gewählte Aufgabe anpasst. Nicht jeder Raum und nicht jede Reinigung brauchen Wasser auf dem Boden. Gerade deshalb gehören die Betriebsarten für mich genauso zur Beurteilung wie das maximale Saugprogramm.
Meine Erfahrungen beziehen sich vor allem auf den gezeigten Hartboden und den dort anfallenden Schmutz. Einen standardisierten Teppichtest mit gewogenen Staubmengen habe ich nicht durchgeführt. Ich würde aus den Aufnahmen deshalb keine exakten Prozentsätze oder einen pauschalen Vergleich mit jedem anderen Saugroboter ableiten. Für meine eigene Grundreinigung hat mich der V70 hier überzeugt. Wenn regelmäßig Haare und Krümel anfallen, kann ein solcher täglicher Durchgang deutlich angenehmer sein, als immer wieder selbst zum Staubsauger zu greifen.
3. MaxiReachX: Mopp und Seitenbürste fahren nach außen
MaxiReachX ist die Technik, die MOVA bei diesem Modell besonders hervorhebt. Im Video werden ein bis zu 16 Zentimeter ausfahrbarer Mopp und eine bis zu zwölf Zentimeter ausfahrbare Seitenbürste vorgestellt. Die Idee dahinter ist leicht nachzuvollziehen: Der Roboterkörper muss nicht bis in jede Nische passen, damit ein Reinigungselement dort arbeiten kann.
Der Mopp soll näher an Kanten gelangen und unter bestimmte Möbelbereiche wischen können. Die Seitenbürste kehrt dagegen trockenen Schmutz aus Bereichen heraus, die der eigentliche Saugkanal nicht direkt erreicht. Das sind zwei verschiedene Aufgaben. Gerade an Möbelfüßen und Sockelleisten ist beides interessant, weil dort sowohl Staub als auch Flecken liegen können.
Mir gefällt an diesem Ansatz, dass er ein konkretes Problem angeht. Eine freie Mitte im Raum ist vergleichsweise unkompliziert. An den Rändern zeigt sich eher, wie gut ein Roboter zur Wohnung passt. Dabei würde ich trotzdem nicht versprechen, dass der V70 jede beliebige Ecke erreicht. Gehäuse, Möbelhöhe, Freiraum und die Form einer Begrenzung bestimmen weiterhin, wo die Technik arbeiten kann.
Für eine sehr offene Wohnung kann dieser Zusatznutzen kleiner sein als für einen Raum mit vielen Möbelbeinen und Randbereichen. Vor dem Kauf würde ich deshalb meine bisherigen Problemstellen ansehen. Wo bleibt nach dem normalen Durchgang etwas übrig? Kommt ein ausgefahrener Mopp dort überhaupt hin? So lässt sich besser entscheiden, ob die Verlängerungen einen praktischen Wert haben. Für mich sind sie interessanter als eine Ausstattungsliste, die nur immer höhere Leistungszahlen aneinanderreiht. Den größten Nutzen erwarte ich dort, wo ich sonst regelmäßig nacharbeiten muss.
4. Wischleistung: regelmäßige Reinigung statt einer großen Rettungsaktion
Der V70 wischt mit zwei rotierenden Mopps. Im Video nenne ich die beworbenen 15 Newton Anpressdruck und bis zu 300 Umdrehungen pro Minute. Auch das sind Herstellerwerte. Der Unterschied zu einem nur passiv hinterhergezogenen feuchten Tuch ist aber vom Prinzip her klar: Die Wischer arbeiten aktiv auf der Fläche. Für mein Urteil schaue ich anschließend darauf, was im normalen Alltag davon ankommt.
Leichten Schmutz, Staub, Wasserflecken und die im Bericht angesprochenen typischen Abdrücke bekommt der Roboter gut in den Griff. Bei hartnäckigen, eingetrockneten Flecken hängt mehr davon ab, wie oft er die Stelle anfährt und wie lange er dort arbeitet. Ich würde so ein Gerät deshalb nicht mit der Erwartung kaufen, dass es jeden alten Problemfleck ohne weiteres Zutun entfernt.
Für mich liegt der Nutzen in der Regelmäßigkeit. Ein Roboter, der mehrmals pro Woche oder täglich reinigt, kann dafür sorgen, dass sich weniger Schmutz ansammelt. Das erspart mir Arbeit zwischen den gründlicheren Reinigungen. Es bedeutet aber nicht, dass ich nie wieder selbst einen Lappen oder Wischmopp in die Hand nehme. Genau diesen Unterschied spreche ich im Video an.
Wichtig finde ich außerdem, dass die Station die Wischer reinigt. Das gehört zum gesamten Reinigungssystem dazu. Ein feuchtes Pad wird im Laufe der Arbeit schließlich selbst schmutzig. Bei der Kaufentscheidung würde ich deshalb nicht nur die Bewegung des Mopps betrachten, sondern auch die Pflege danach. Der V70 ist für mich ein Gerät für die laufende Grundsauberkeit. Gemessene Fleckenquoten oder identische Vergleichsbedingungen zu allen früheren Tests kann ich aus meinem Video nicht anbieten.
5. Navigation und Hinderniserkennung: ein geordneter Ablauf
Die Navigation gefällt mir im Test. Der V70 arbeitet strukturiert, statt scheinbar zufällig durch die Wohnung zu fahren. Er beginnt am Rand eines Raumes und widmet sich anschließend der Fläche. Dieses Prinzip kenne ich auch von anderen Modellen, finde es aber weiterhin wichtig. Eine hohe Saugleistung bringt wenig, wenn ein Gerät einen Teil des Raumes gar nicht erreicht oder ständig gerettet werden muss.
Bei den gezeigten Hindernissen macht der MOVA ebenfalls einen guten Eindruck. Ich erwähne im Video ausdrücklich herumliegende Kabel, die er erkannt hat, statt sie einzuziehen und sich darin zu verheddern. Wer bereits einen Roboter aus einem Kabel befreien musste, weiß, warum so etwas im Alltag zählt. Für mich ist das keine nebensächliche Zusatzfunktion.
Trotzdem würde ich die Wohnung vor einem Lauf nicht absichtlich voller kleiner Gegenstände lassen. Die Erkennung ist eine Hilfe und keine Zusicherung, dass jedes Objekt unter allen Bedingungen erkannt wird. Mein Test zeigt, wie der V70 in meiner Umgebung arbeitet. Besonders kleine, flache oder ungünstig liegende Dinge können eine andere Aufgabe darstellen als das Kabel, das in einer bestimmten Aufnahme gut erkannt wurde.
Für mich ergibt sich insgesamt ein stimmiger Eindruck: Der Roboter fährt nachvollziehbar, reinigt zuverlässig und hat mit den angesprochenen Alltagshindernissen gut funktioniert. Das ist genau die Art von Verhalten, die ich nach der ersten Begeisterung über ein neues Gerät weiter nutzen möchte. Am Ende soll ein Zeitplan laufen können, während ich mich mit etwas anderem beschäftige. Wenn ich dauernd danebenstehen müsste, wäre der Komfortgewinn schnell wieder weg.
6. Türschwellen, App und Reinigungspläne
MOVA bewirbt beim V70 bis zu neun Zentimeter Hindernisüberwindung. Diese Zahl habe ich nicht an einer einzelnen neun Zentimeter hohen Türschwelle nachgemessen. Form und Aufbau eines Übergangs spielen eine Rolle. Aus einem Maximalwert würde ich deshalb keine Zusage für jede beliebige Kante ableiten. Wer zu Hause eine besonders schwierige Stelle hat, sollte ihre Maße und Form mit den Angaben des Herstellers vergleichen.
Ich wohne in einem Haus aus den 60er-Jahren und kenne die unterschiedlichen Profile zwischen Räumen gut. Genau deshalb ist diese Fähigkeit für mich interessant. Ein Roboter, der den nächsten Raum selbst erreicht, kann eine Etage sinnvoller reinigen als ein Gerät, das ich ständig umsetzen muss. Die Ausstattung sollte dabei zu den tatsächlichen Übergängen passen, nicht nur zur größten Zahl im Datenblatt.
In der App kann ich Räume verwalten, Reinigungsbereiche festlegen, Sperrzonen erstellen und Einstellungen anpassen. Das klingt zunächst nach Einrichtungsarbeit, ist aber für den späteren Nutzen wichtig. Eine Küche kann andere Anforderungen haben als ein Wohnzimmer mit Teppich. Ich möchte selbst festlegen können, wo gewischt werden soll und welche Bereiche ausgespart bleiben.
Für die erste Karte, die Raumzuordnung und die passenden Zonen nehme ich mir deshalb etwas Zeit. Danach werden Zeitpläne deutlich praktischer. Ich muss nicht jeden Lauf einzeln organisieren. Genau hier treffen sich Hardware und Software: Die beste Schwellenüberwindung hilft wenig, wenn die Räume falsch zugeteilt sind, und ein schöner Zeitplan hilft wenig, wenn der Roboter am Übergang hängen bleibt. Für mich gehören diese Fragen zusammen.
7. Lautstärke und Wasserbehälter: meine Kritikpunkte im Alltag
Natürlich hört man den V70, vor allem auf einer hohen Saugstufe. Ich würde ihn beim konzentrierten Arbeiten oder Telefonieren nicht direkt neben mir fahren lassen. Auf einer normalen Stufe empfand ich ihn als angenehmer. In einem anderen Raum oder während meiner Abwesenheit passt das für mich gut. Eine Messung in Dezibel habe ich nicht vorgenommen; ich beschreibe hier meinen Höreindruck.
Der wichtigere Kritikpunkt sind für mich die Wasserbehälter. Für ein Flaggschiff hätte ich mir größere Tanks gewünscht. Mein konkreter Vergleich ist der MOVA Z60, der hier in den Monaten vor dem V70 überwiegend gereinigt hatte. Bei dessen größeren Behältern musste ich mich seltener um das Wasser kümmern. Beim V70 hat mich deshalb gewundert, dass gerade dieser Teil vergleichsweise knapp ausfällt.
Ein genaues Wechselintervall in Tagen oder Quadratmetern habe ich nicht dokumentiert. Wie häufig man auffüllen und entleeren muss, hängt außerdem vom Reinigungsplan ab. Ich möchte deshalb keine feste Zahl nennen, die im Video gar nicht ermittelt wurde. Die praktische Aussage bleibt trotzdem: Mehr Tankkapazität hätte den Komfort für mich verbessert.
Dieser Punkt relativiert auch die Vorstellung von vollständiger Automatisierung. Die Station übernimmt viel Arbeit, aber Frischwasser und Schmutzwasser bleiben Aufgaben, um die ich mich kümmern muss. Die beutellose Staubaufnahme löst ein anderes Problem. Wenn du einen Roboter für große Flächen suchst, würde ich daher beide Seiten ansehen: Wie gut reinigt er, und wie häufig muss ich zur Station gehen? Gerade bei einem teuren Gerät darf man diesen Unterschied ansprechen.
8. Für wen sich der V70 lohnt – und wann ich kleiner denken würde
Im Video empfehle ich den V70 vor allem für größere Wohnungen mit typischen Problemstellen. Dazu zählen Übergänge, viele Kanten, Möbelbereiche, Haare und regelmäßig neuer Alltagsschmutz. Auch für Familien und Haushalte mit Haustieren halte ich die Kombination für interessant. Dabei geht es mir nicht darum, eine bestimmte Haushaltsform automatisch in eine teure Gerätekategorie einzuordnen. Entscheidend sind die tatsächlich anfallenden Aufgaben.
Wenn regelmäßig Haare und Krümel auf Hartboden liegen, kann die gute Aufnahmeleistung viel Arbeit ersparen. Wenn der alte Roboter oft um Kabel gewickelt stehen bleibt, wird die Erkennung wichtiger. Wenn ständig Staub am Rand liegen bleibt, sind die ausfahrbaren Elemente interessant. So würde ich die Ausstattung auf meine eigene Wohnung übersetzen.
Umgekehrt braucht nicht jeder alle Funktionen. In einer kleinen, freien Wohnung ohne schwierige Übergänge kann ein günstigeres Modell ausreichen. Wer kaum wischt und nur selten einen Lauf startet, nutzt einen großen Teil dieses Systems möglicherweise gar nicht. Ich würde deshalb nicht allein deshalb zum Flaggschiff greifen, weil es mehr kann als das bisherige Gerät.
Vor dem Kauf würde ich drei Dinge aufschreiben: Welche Stellen machen bisher Probleme? Welche Aufgaben soll der Roboter regelmäßig übernehmen? Welche Pflege an der Station möchte ich weiterhin selbst erledigen? Für mich beantwortet das die Frage nach dem passenden Gerät besser als ein isolierter Vergleich von Pascalwerten. Beim V70 gefällt mir das Gesamtpaket. Die vergleichsweise kleinen Wasserbehälter bleiben aber auch dann ein Punkt, den ich bei meinem Reinigungsplan berücksichtigen würde.
Außerdem würde ich den Platz für die Station vorher ansehen. Die Klappen und Tanks müssen im Alltag erreichbar bleiben; eine Station, die gerade eben unter ein Möbel passt, ist beim Wasserwechsel vielleicht unpraktisch. Bei der Reinigung unter Möbeln zählt wiederum nicht nur, wie weit ein Mopp ausfahren kann. Der Roboter braucht einen passenden Zugang, und der Bereich darf nicht durch Querstreben oder andere Gegenstände versperrt sein. Das sind keine zusätzlichen Testergebnisse, sondern die Fragen, die ich aus meinem Alltag für den Kauf mitnehmen würde.
Schließlich lohnt es sich, den eigenen Reinigungsrhythmus ehrlich einzuschätzen. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, achtet möglicherweise stärker auf die Geräusche als jemand, der die Reinigung während seiner Abwesenheit startet. Wer jeden Tag wischen lässt, beschäftigt sich häufiger mit Wasser als jemand, der überwiegend saugt. Ein passendes Gerät ist für mich deshalb eines, dessen Stärken zu diesen Gewohnheiten passen. Der V70 bringt dafür viele Möglichkeiten mit, aber den sinnvollsten Plan muss ich weiterhin selbst festlegen.
9. Preis zur Aufnahmezeit, Partnerlink und mein Fazit
Bei der Aufnahme Anfang Juni 2026 lag der Preis bei ungefähr 1.300 Euro. Das ist der damalige Stand und kein aktuelles Angebot. Gerade bei neuen Modellen können Preis, Ausstattung und die angebotenen Pakete später anders aussehen. Über meinen Amazon-Partnerlink zum MOVA V70 Ultra Complete X kannst du die aktuelle Auswahl prüfen. Achte dabei auf Variante und Lieferumfang.
Die im Video genannten technischen Werte beziehen sich auf das damals vorgestellte Testgerät. Eine heute aktualisierte Produktseite kann andere Angaben enthalten. Zur Einordnung verlinke ich deshalb auch die offizielle MOVA-Produktseite. Meine praktischen Erfahrungen bleiben davon getrennt: Kaffeepulver und Krümel wurden gut aufgenommen, die Navigation war strukturiert, und die angesprochenen Kabel wurden erkannt.
Besonders mag ich die beutellose Station. Sie nimmt mir nicht das Leeren ab, erspart mir aber die Sache mit dem Beutelvorrat. Zusammen mit der guten Reinigung und den ausfahrbaren Elementen ergibt das für mich ein überzeugendes Gerät. Dass ich mir größere Wassertanks gewünscht hätte, gehört genauso zu diesem Fazit wie die positiven Punkte.
Ob sich der Aufpreis zu einem einfacheren Roboter lohnt, würde ich an den eigenen Räumen festmachen. Für meine im Video gezeigten Anforderungen hat der V70 einen guten Job gemacht. Ich würde ihn als Hilfe für regelmäßige Grundsauberkeit betrachten und nicht als Versprechen, nie wieder etwas selbst zu reinigen. Weitere Geräte und Vergleiche findest du in meinen Saugroboter-Tests auf Reens Blog.
FAQ zum MOVA V70 Ultra Complete X Test
Braucht der V70 Staubbeutel?
Nein. Die EcoCyclone-Station sammelt den abgesaugten Schmutz in einem beutellosen Behälter. Leeren und Reinigen bleiben trotzdem nötig.
Wie gut saugt der MOVA V70?
Auf meinen Hartböden wurden Krümel, Haare und auch Kaffeepulverspuren gut aufgenommen. Die im Video genannten 40.000 Pa sind eine Herstellerangabe, keine eigene Messung.
Was bringt MaxiReachX?
Mopp und Seitenbürste können sich ausfahren, um Ränder und Bereiche um Möbel besser zu erreichen. Die im Video genannten Verlängerungen betragen bis zu 16 cm beziehungsweise 12 cm.
Schafft er jede 9 cm hohe Türschwelle?
Das lässt sich aus dem beworbenen Maximalwert nicht ableiten. Form und Aufbau des Übergangs sind entscheidend. Einen vermessenen 9-cm-Test zeige ich im Video nicht.
Was hat dich am V70 gestört?
Für ein Flaggschiff fand ich die Wassertanks vergleichsweise klein. Gegenüber meinem zuvor genutzten MOVA Z60 hätte ich mir mehr Kapazität gewünscht.
Wie laut ist er?
Hohe Saugstufen sind deutlich hörbar. Zum Arbeiten oder Telefonieren würde ich ihn lieber in einem anderen Raum fahren lassen. Eine Schallpegelmessung habe ich nicht durchgeführt.