Transparenz: Airseekers hat mich zur Produktvorführung eingeladen. Mein erster Blick auf den Airseekers Aranix war vor allem wegen der vier einzeln gelenkten Räder beeindruckend. Der Prototyp kann seitwärts fahren und verfolgt mit elf Motoren und geplanten Zusatzmodulen ein ungewöhnliches Konzept. Dieser Artikel zu meinem Video vom 22. Oktober 2026 beschreibt den Event-Eindruck. Er ist kein vollständiger Test eines Seriengeräts; Teile der Vorführung wurden per Fernsteuerung gefahren. Die noch vorläufigen technischen Angaben ordne ich entsprechend ein.
Inhaltsverzeichnis

1. Airseekers Aranix: mein erster Eindruck vom Prototyp
Airseekers hatte mich zu einer Veranstaltung nahe München eingeladen. Ich kam mit dem Nightjet aus dem Norden und machte mich anschließend auf den Weg zur Vorführung. Im gesprochenen Einstieg fällt zunächst ein anderer Golfplatzname. Die Veranstaltung, über die ich hier berichte, fand auf dem Golfplatz Gut Häusern statt. Viel Rasen und viel Platz waren jedenfalls vorhanden – eine passende Umgebung, um ein ungewöhnliches Fahrwerk zu zeigen.
Der wichtigste Hinweis gehört gleich nach vorn: Ich habe dort einen Prototyp gesehen. Teile der Vorführung wurden per Fernsteuerung gefahren, und wir Creator durften selbst damit rangieren. Das hat großen Spaß gemacht, ist aber kein Beleg dafür, dass ein späteres Seriengerät dieselben Situationen vollkommen selbstständig löst. Abrupte Bewegungen können bei den gezeigten Aufnahmen auch von unserer noch ungeübten Bedienung stammen.
Während der Aufnahmen hieß das Gerät noch Ultra. Deshalb fällt dieser Name im Video mehrfach. Für den Artikel verwende ich Aranix, damit nicht der Eindruck entsteht, es handle sich um zwei unabhängig getestete Geräte. Schon diese Namensänderung zeigt, in welcher Phase sich das Produkt damals befand. Ich berichte über einen frühen Einblick und nicht über ein längst abgeschlossenes Modell mit jahrelanger Erfahrung im Kundengarten.
Optisch wirkte der Aranix auf mich wie ein kleines Arbeitsfahrzeug. Die breite Front, das kantige Gehäuse und die vier kräftigen Räder unterscheiden ihn von vielen flacheren Rasenrobotern. Das allein wäre für mich aber noch kein Kaufargument. Spannend wurde es, als sich die Räder einzeln ausrichteten und das Gerät seitlich über den Rasen fuhr. An diesem Punkt sah man, dass hinter der auffälligen Form auch ein anderes Bewegungskonzept steckt.
2. Allradantrieb und Vierradlenkung: Was die elf Motoren bewirken sollen
Im Video zerlege ich die angekündigte Technik in eine einfache Rechnung. Vier Motoren treiben die Räder an, weitere vier lenken sie unabhängig. Dazu kommen zwei Motoren für die Mähteller und einer für die elektrische Schnitthöhenverstellung. Zusammen sind das elf Motoren. Die Zahl ist auffällig, aber für mich ist die Aufgabe dahinter interessanter: Das Gerät soll seine Räder nicht nur unterschiedlich schnell drehen, sondern deren Richtung gezielt verändern können.
Bei vielen bekannten Robotern entstehen Wendemanöver hauptsächlich durch unterschiedliche Bewegungen der angetriebenen Räder. Der Aranix eröffnet mit der separaten Lenkung zusätzliche Möglichkeiten. Er kann die Räder passend zum gewünschten Manöver ausrichten. Das sieht auf der Vorführfläche eindrucksvoll aus. Ob die zusätzliche Technik im dauerhaften Betrieb zugleich zuverlässig, pflegeleicht und wirtschaftlich bleibt, konnte ich bei diesem Termin nicht beantworten.
Mich interessiert daran besonders der Umgang mit dem Rasen. Wenn ein Roboter häufig an denselben Stellen wendet, können dort Spuren entstehen. Eine kontrolliertere Radführung könnte helfen, unnötiges Schieben über die Grasnarbe zu verringern. Das ist eine nachvollziehbare Idee und Teil der Herstellerabsicht. Ich habe aber keine Vergleichsflächen über mehrere Wochen beobachtet und kann daher keine gemessene Verringerung von Rasenschäden nennen.
Für einen späteren Test würde ich deshalb nicht bei der Motorenzahl stehen bleiben. Ich möchte sehen, wie die Lenkung auf feuchtem Boden arbeitet, wie viele Korrekturen nötig sind und ob die Bewegungen wirklich zu einem sauberen Alltagsergebnis führen. Mehr Möglichkeiten im Fahrwerk sind zunächst ein Werkzeug. Wie gut die Software damit umgeht und wie robust die Mechanik bleibt, entscheidet über den tatsächlichen Nutzen im eigenen Garten.
3. Crabwalk: Warum mich die Seitwärtsfahrt besonders begeistert hat
Mein persönliches Highlight war der Crabwalk. Die Räder werden so ausgerichtet, dass der Roboter seitlich über die Fläche fährt. Beim ersten Ansehen wirkt das ziemlich ungewöhnlich, weil man von einem Mähroboter eher Vorwärtsfahren, Rückwärtssetzen und Drehen erwartet. Ich durfte die Bewegung mit der Fernsteuerung selbst ausprobieren. Allein dieser Moment machte den Termin für mich zu einer besonders unterhaltsamen Produktvorstellung.
Der mögliche Nutzen geht über den Vorführeffekt hinaus. Ein Gerät könnte seitlich Abstand zu einem Hindernis schaffen oder seine Position in einem engen Bereich korrigieren, ohne erst mehrfach vor- und zurückzusetzen. Auch das Ausrichten auf die nächste Bahn könnte davon profitieren. Entscheidend ist allerdings das Wort könnte. Ich habe vor Ort keine vollständige autonome Hindernisstrategie über verschiedene Gartensituationen überprüft.
Gerade bei ferngesteuerten Aufnahmen ist diese Trennung wichtig. Wenn ich einen Roboter bewusst aus einer schwierigen Position herausfahre, zeige ich eine mechanische Möglichkeit. Damit ist noch nicht bewiesen, dass er die Situation selbst erkennt, das richtige Manöver auswählt und anschließend zuverlässig weiterarbeitet. Im Video spreche ich diese Einschränkung ausdrücklich an. Der Artikel soll sie nicht zwischen der Begeisterung für die Seitwärtsfahrt verlieren.
Für mich ist der Crabwalk deshalb ein guter Anlass, einen späteren Praxistest genauer zu planen. Ich würde enge Bereiche, Hindernisse und wiederkehrende Wendestellen beobachten. Spart die zusätzliche Bewegung tatsächlich Zeit? Bleibt der Rasen dabei in gutem Zustand? Gibt es Situationen, in denen die klassische Fahrweise genauso gut funktioniert? Die Vorführung hat mich neugierig gemacht. Ein abschließendes Urteil über den Nutzen in jedem Garten liefert sie noch nicht.

4. Einzelradaufhängung und 85 Prozent Steigung: große Versprechen für schwieriges Gelände
Zum Fahrwerk gehört außerdem eine Einzelradaufhängung. Die Räder können Unebenheiten unabhängig voneinander ausgleichen. Das soll den Kontakt zum Boden verbessern und helfen, das Mähwerk gleichmäßiger zu führen. Für verwinkelte oder unebene Grundstücke klingt das interessant. Eine ebene Vorführfläche beantwortet aber nicht automatisch, wie gut das auf Wurzeln, weichen Stellen oder wechselnden Bodenhöhen funktioniert. Solche Bedingungen verdienen einen eigenen Test.
Airseekers nannte bei der Vorstellung bis zu 85 Prozent Steigfähigkeit. Das ist eine Herstellerangabe und kein von mir nachgemessener Grenzwert. Prozent Steigung sind außerdem nicht dasselbe wie Grad. Ich habe mit dem Prototyp keinen systematischen Hangtest durchgeführt. Deshalb würde ich aus dem eindrucksvollen Fahrwerk nicht ableiten, dass jede Böschung im eigenen Garten damit sicher und problemlos bearbeitet wird.
Am Hang interessiert mich mehr als die Frage, ob ein Gerät irgendwie hinauffährt. Wie kontrolliert kommt es wieder herunter? Was passiert quer zur Neigung? Welche Rolle spielen Feuchtigkeit, Bodenfestigkeit und die Form der Kante? Ein Roboter kann in einer einzelnen Vorführung beeindruckend wirken und unter anderen Bedingungen anders reagieren. Diese Fragen bleiben für mich offen, bis ich ein geeignetes Seriengerät unter passenden Bedingungen prüfen kann.
Wer wegen eines schwierigen Grundstücks auf den Aranix wartet, sollte später die konkreten Vorgaben und Einschränkungen für das gewählte Modell lesen. Die maximale technische Angabe ersetzt keine Beurteilung des gesamten Gartens. Ich finde die Kombination aus Lenkung und Aufhängung vielversprechend. Mein Bericht bleibt aber beim Stand des Events: Ich habe das Konzept und die gezeigten Bewegungen erlebt, nicht die Eignung für jede Art von Hang bestätigt.
5. Zwei Mähteller und FlowCut 2.0: angekündigte Technik und offene Messwerte
Im Video stelle ich zwei Mähteller mit insgesamt 18 Messern vor. Die damals genannten vorläufigen Werte waren 37 Zentimeter Schnittbreite und eine elektrisch einstellbare Schnitthöhe von 30 bis 90 Millimetern. Eine größere bearbeitete Breite kann bei offenen Flächen interessant sein, weil pro Durchfahrt mehr Rasen erreicht wird. Ich habe diese Abmessungen bei der Veranstaltung allerdings nicht selbst vermessen.
Für die Flächenleistung wurden damals bis zu 610 Quadratmeter pro Stunde und bis zu 7.000 Quadratmeter Grundstücksgröße genannt. Das waren Ankündigungen, keine Ergebnisse eines von mir durchgeführten Dauereinsatzes. Ein weitgehend offener Platz ist außerdem eine andere Aufgabe als ein Garten mit vielen Bäumen, schmalen Übergängen und getrennten Bereichen. Ich würde diese Zahlen daher weder als persönliche Messwerte noch als garantierte Leistung für ein beliebiges Grundstück weitergeben.
Bei FlowCut 2.0 geht es um das Zusammenspiel von Luftführung, Schneiden und weiterem Zerkleinern des Schnittguts. Beim vorgestellten Konzept entfällt der zusätzliche Propeller, den ich vom Tron kenne. Vor Ort beziehungsweise im Video wirkte der Aranix auf mich leiser. Eine kalibrierte Lautstärkemessung unter gleichen Bedingungen habe ich nicht gemacht. Mein Höreindruck ist deshalb keine belastbare Dezibel-Differenz zwischen zwei Seriengeräten.
Abgleich mit den Herstellerangaben, Stand 2. November 2026: In einem Airseekers-Beitrag vom 22. Oktober 2026 werden inzwischen unter anderem 400 Millimeter Schnittbreite, 25 bis 95 Millimeter Schnitthöhe und andere Effizienzwerte genannt. Die Daten unterscheiden sich also von den vorläufigen Angaben meines Videos. Für eine spätere Kaufentscheidung zählt die verbindliche Spezifikation des angebotenen Modells. Die ursprünglichen Werte bleiben hier zur Einordnung der damaligen Vorführung erkennbar.
6. LiDAR, Kameras und NetRTK: Navigation braucht mehr als viele Sensoren
Für die Navigation stellte Airseekers eine Kombination aus LiDAR, Kameras, VSLAM und NetRTK vor. Im Video erkläre ich den vorgesehenen Ansatz so: Auf kleineren Flächen sollen vor allem LiDAR und Kameras arbeiten, bei größeren kommt die netzbasierte Positionierung hinzu. Die damals genannte Schwelle lag bei ungefähr 2.000 Quadratmetern. Auch das gehört zu den frühen Angaben des vorgestellten Konzepts und ist kein von mir geprüfter Funktionsumfang einer verkauften Variante.
Die Idee, auf eine eigene klassische RTK-Referenzstation im Garten verzichten zu können, finde ich attraktiv. Weniger zusätzliche Hardware kann die Einrichtung vereinfachen. Daraus würde ich aber nicht automatisch schließen, dass keinerlei Verbindung, Dienst oder andere Voraussetzung gebraucht wird. Gerade bei netzbasierter Positionierung kommt es auf die tatsächliche Umsetzung an. Vor einer Anschaffung möchte ich wissen, was am eigenen Standort erforderlich ist und welche Leistungen enthalten sind.
Ebenso wenig genügt die Aufzählung vieler Sensoren, um Hinderniserkennung zu bewerten. Entscheidend ist, wie der Roboter ihre Informationen nutzt. Erkennt er einen Gegenstand früh genug? Bleibt er bei unsicherer Wahrnehmung stehen? Findet er anschließend sinnvoll weiter? Ich habe bei dem Event keinen vergleichbaren Hindernisparcours mit festgelegten Objekten und wiederholten Durchgängen durchgeführt. Deshalb nenne ich hier keine selbst ermittelte Erkennungsquote.
Für mich ist die Navigation einer der wichtigsten Punkte eines späteren Tests. Das tolle Fahrwerk kann nur helfen, wenn der Roboter weiß, wann und wohin er sich bewegen soll. Auf der Veranstaltung stand der frühe Einblick in die Technik im Mittelpunkt. Im eigenen Garten würden dagegen die unauffälligen Dinge zählen: eine verlässliche Karte, vernünftige Grenzen und ein Ablauf, bei dem ich nicht ständig eingreifen muss. Ob der Aranix das schafft, bleibt für diesen Bericht offen.
7. Wechselakku und Zusatzmodule: aus dem Mähroboter könnte mehr werden
Beim Akku wurde ein wechselbares System mit 15 Amperestunden vorgestellt, das dem großen Akku des Tron entsprechen soll. Im Video nenne ich bis zu 180 Minuten Laufzeit und ungefähr 150 Minuten Ladezeit. Diese Zeiten habe ich auf dem Event nicht nachgefahren. Sie gehören zu den Herstellerangaben des damaligen Entwicklungsstands. Ein wechselbarer Akku ist für mich grundsätzlich interessant, aber seine praktische Handhabung würde ich an einem Seriengerät noch einmal genau ansehen.
Auch die Idee eines zweiten Akkus klingt zunächst bequem. Ob ein schneller Wechsel im Alltag sinnvoll ist, hängt jedoch vom vorgesehenen Ablauf, der Verfügbarkeit eines passenden Akkus und dem tatsächlichen Arbeitsbedarf ab. Ich habe dort keinen kompletten Arbeitstag mit zwei Akkus organisiert. Deshalb mache ich aus einer theoretischen Möglichkeit keine von mir erprobte Empfehlung für den Dauerbetrieb.
Noch spannender fand ich die angekündigten Erweiterungen. Im Gespräch waren ein Trimmerarm, eine Bürste, ein Räumschild, ein Laubsammler, ein Modul für Rasenstreifen und eine Einheit für Saatgut. Damit könnte sich der Einsatz über das reine Mähen hinaus erweitern. Im Video sind das geplante Module. Welche davon tatsächlich erscheinen, wie sie montiert werden und was sie kosten, war zu diesem Zeitpunkt nicht abschließend geklärt.
Mein Favorit wäre der Trimmer. Kanten bleiben bei vielen Gärten ein Thema, und eine sinnvolle Ergänzung könnte dort Arbeit abnehmen. Trotzdem muss auch ein Trimmer später zeigen, wie genau und kontrolliert er arbeitet. Ein angekündigtes Räumschild macht aus dem Prototyp ebenso wenig schon einen von mir getesteten Winterhelfer. Ich finde den Baukastenansatz reizvoll. Kaufen würde ich ihn aber anhand verfügbarer Funktionen, nicht allein aufgrund einer Liste möglicher künftiger Aufgaben.
Preis, Verfügbarkeit und Amazon: Was beim Ersteindruck noch nicht feststand
Am Ende des Videos war der endgültige Preis für mich noch offen. Auch die tatsächliche Verfügbarkeit der Module blieb unklar. Ich gebe deshalb keinen vermeintlich sicheren Einführungspreis an. Ebenso behandle ich meine damalige Hoffnung auf einen schnellen Marktstart nicht als bestätigten Liefertermin. Gerade bei einem Prototyp kann zwischen einer überzeugenden Vorführung und dem fertigen Produkt noch einiges passieren.
Die offizielle Aranix-Informationsseite bietet einen Anlaufpunkt für den aktuellen Entwicklungs- und Angebotsstand. Das ist eine Herstellerquelle, also keine unabhängige Bestätigung der beworbenen Leistung. Wenn sich Daten oder Varianten ändern, würde ich mich an den verbindlichen Angaben für das konkret angebotene Gerät orientieren. Ein früher Videobericht kann dabei helfen, die Ideen zu verstehen, sollte aber nicht allein die Kaufentscheidung tragen.
Bei meiner Amazon-Prüfung fand ich keinen passenden Produktartikel für den exakten Aranix. Deshalb setze ich hier keinen Amazon-Partnerlink zu einem anderen Mähroboter als vermeintliches Kaufziel. Der Tron wäre beispielsweise ein anderes Gerät, auch wenn er vom selben Hersteller kommt. Ein solcher Link würde die Aussage des Artikels eher verwischen. Sobald ein passendes Angebot verfügbar und geprüft ist, lässt sich ein konkreter Kaufhinweis sinnvoll ergänzen.
Für mich ist das kein Nachteil des Berichts, sondern die normale Grenze eines frühen Einblicks. Du bekommst die Technik, meine Beobachtungen und die offenen Fragen. Für einen Kauf brauchst du zusätzlich gesicherte Ausstattungsdaten, Lieferinformationen und möglichst Erfahrungen mit dem Seriengerät. Die Einladung zum Event gehört ebenfalls transparent dazu: Airseekers ermöglichte mir diesen Einblick. Daraus wird weder ein von mir selbst bezahlter Langzeittest noch eine Zusage, dass alles Gezeigte später genauso erhältlich sein wird.
Mein Fazit zum Airseekers Aranix: starke Ideen, die sich erst beweisen müssen
Der Aranix gehört für mich zu den technisch ambitionierten Mähroboter-Konzepten, die ich bislang aus der Nähe gesehen habe. Besonders die Kombination aus Allradantrieb, unabhängiger Lenkung und Seitwärtsfahrt hat mich begeistert. Es war ein großer Spaß, das Gerät selbst zu steuern. Ich kann gut verstehen, warum solche Aufnahmen Aufmerksamkeit bekommen. Man sieht sofort, dass sich das Fahrzeug anders bewegt als viele bekannte Roboter.
Was mich längerfristig interessiert, ist der Nutzen hinter diesem Eindruck. Weniger unnötiges Rangieren, ein schonenderer Umgang mit Wendestellen und ein vielseitigerer Einsatz wären echte Fortschritte. Dafür müssen Mechanik, Navigation und Software zusammenpassen. Die Vorführung hat gezeigt, welche Bewegungen möglich sind. Ob sie im selbstständigen Betrieb zuverlässig die richtige Antwort auf typische Gartenprobleme liefern, kann ich erst in einem späteren Test beurteilen.
Im Video äußere ich mich sehr optimistisch darüber, dass andere Hersteller ähnliche Ideen aufgreifen werden. Das ist meine persönliche Einschätzung einer möglichen Entwicklung und keine Gewissheit für kommende Modelljahre. Welche Funktionen sich tatsächlich verbreiten, hängt auch von Kosten, Haltbarkeit und Nachfrage ab. Ich freue mich über mutige Ansätze, möchte eine Zukunftsprognose aber nicht nachträglich als feststehende Branchenentwicklung ausgeben.
Wenn du den Aranix in einen größeren Zusammenhang setzen möchtest, findest du weitere Neuheiten in meinem Überblick zu den Mährobotern 2027. Mein Fazit aus Gut Häusern lautet: sehr neugierig, klar beeindruckt und mit vielen konkreten Fragen für die Praxis. Der spannendste nächste Schritt wäre ein Seriengerät im eigenen Garten. Dann zählt, was nach der Vorführung jeden Tag funktioniert – beim Mähen, an Hindernissen und bei den gewöhnlichen kleinen Ärgernissen, die auf einer Produktveranstaltung leicht unsichtbar bleiben.
FAQ zum ersten Blick auf den Airseekers Aranix
Hast du den Aranix bereits ausführlich getestet?
Nein. Ich war auf Einladung bei einer Vorführung eines Prototyps. Teile wurden per Fernsteuerung gefahren. Ein autonomer Alltagstest eines Seriengeräts war das nicht.
Warum heißt das Gerät im Video manchmal Ultra?
Während der Aufnahmen wurde noch der frühere Name Ultra verwendet. Der Artikel handelt vom später als Aranix bezeichneten Konzept.
Was ist der Crabwalk?
Die Räder richten sich so aus, dass sich der Roboter seitlich bewegen kann. Ich habe das auf dem Event per Fernsteuerung ausprobiert.
Sind 85 Prozent Steigfähigkeit von dir geprüft?
Nein. Das ist eine Herstellerangabe. Ich habe keinen systematischen Hangtest durchgeführt; Prozent Steigung sind nicht mit Grad gleichzusetzen.
Sind die Zusatzmodule schon sicher erhältlich?
Im Video waren sie geplant. Welche Module erscheinen, was sie kosten und zu welchem Modell sie passen, muss anhand des aktuellen Angebots geprüft werden.
Warum unterscheiden sich die technischen Daten?
Die Angaben im Video stammten aus dem Prototypenstadium. Aktuelle Herstellerinformationen nennen teilweise andere Werte. Für einen Kauf zählt die verbindliche Spezifikation des angebotenen Modells.