Unser Trip ins Disneyland Teil 3 – Die Enttäuschung

Rise and shine. Samstagfrüh 08:00 Uhr aufstehen. Heute ist der Tag der Tage. Heute soll es ins Disneyland gehen. Die ersten zwei Erkenntnisse des Tages: Das Bett ist gar nicht so gemütlich sagt der Rücken. Die Wände des Hotels sind sehr sehr dünn sagt das Gehör.

Egal. Der Hund sagt: Gassi gehen! Wir schlendern eine halbe Stunde durch Serris. Alles schön und ordentlich hier wenn man mal von den wild geparkten Einkaufswagen überall absieht.

Luna in Serris

Ab ins Hotel und Frühstück für die Kinder machen. Die erste Enttäuschung des Tages: Ich kann keine richtigen Pfannkuchen machen, denn ich habe am Vorabend eine große Flasche Trinkjoghurt gekauft statt Milch. Warum muss denn da auch alles auf Französisch drauf stehen 😉 ?

Während wir beim Frühstück sitzen überlegen wir was wir mit dem Hundele machen. Eigentlich war geplant dass wir sie im Hotel lassen und einfach am Nachmittag wieder zurück fahren um mit ihr Gassi zu gehen. Sie kann sehr gut alleine bleiben, nur die erste halbe Stunde ist immer noch hart für sie. Da wird gejault und gewimmert was das Zeug hält. Aber mit diesen dünnen Wänden im Hotel konnten wir das den anderen Gästen nicht antun.

Ich hatte aber mal gelesen, dass Disney auch eine Tierpension hat. OK, dann probieren wir das aus.

Nachdem meine Kinder und meine Frau ein bisschen rumgetrödelt haben sind wir dann auch schon bereits um 11:00 Uhr (augenroll) wieder in Marne la Vallée und suchen die Tierpension.

Das ist ein kleines Häuschen direkt am großen Parkplatz. Auf der Internetseite von Disney steht dass der Hund geimpft sein muss und einen Heimtierpass ins Französische übersetzt braucht. Man kommt zuerst in einen Vorraum und füllt ein kleines Formular aus. Man hört schon sehr viele Hunde durch eine dicke Stahltür. Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Als zweites fällt auf, das alle Mitarbeiter wohl dem Parkplatzservice angehören laut Uniform. Keine extra Mitarbeiter für Hunde.

Ok, Formular ausgefüllt, 15 € für einen Tag per EC bezahlt und ab zur ominösen Stahltür.

Die Türe öffnet sich und wir bekommen einen Schock. Dahinter verbirgt sich eine Halle mit, ich kann es nicht anders nennen, Hundeschließfächern. Gitterboxen in zwei Reihen aufeinander gestapelt. Eine massive Lautstärke von sehr vielen bellenden, eindeutig verängstigten Hunden. Hier können wir unseren Hund nicht lassen. Das geht so überhaupt nicht! Also wieder zurück in den Vorraum, alles retour. Mein Geld bekomme ich nicht in bar zurück, man weiß auch nicht wie man eine Retoure auf meine Maestro machen kann. Kommt wohl nicht besonders oft vor. Man redet und telefoniert viel, lacht auch wohl mal zwei bis drei Mal über die komischen Deutschen.

Dann muss ich mit einem Parkplatzwächter zum Parkplatzeingang fahren um Bargeld zu holen. Sehr viel Zeit geht verloren. Also wieder zurück ins Hotel. Auf dem Rückweg wird uns klar. Wir werden nicht vor 14:00 Uhr wieder zurück im Diesneyland sein. Lassen wir es bleiben für heute und machen was anderes. Uns bleibt ja noch der Sonntag, da ist vielleicht auch ein bisschen weniger los. Mein Kleiner hat das absolut kein Verständnis für, heult wie ein Schlosshund. Was macht man nicht alles für den lieben Vierbeiner. In Serris wieder angekommen entscheiden wir uns ein bisschen in die Mall zu gehen und das Sealife zu besuchen. Und das war auch sehr schön.

65 € für eine Familienkarte sind zwar auch nicht gerade günstig, dafür ist es aber deutlich größer und vielfältiger als die beiden deutschen die wir bislang besucht hatten (Timmendorf + Königswinther).

Haie, Rochen, Nemos und Dories und sogar Piguine.

 

anach sind wir noch zu Mc Doof gegangen, ein paar Klamotten für die Kinder bei Primark gekauft und abschließend nochmal zum Einkaufen in den Auchan. Jetzt erkennt man auch das Problem warum hier so viele Einkaufswagen wild herumstehen.

Jetzt haben wir auch endlich Brot gefunden! Ein ganz kleines einzelnes Päckchen lag zwischen Eclaires und Donuts.

Im Hotel wieder angekommen essen wir eine Scheibe und müssen enttäuscht feststellen, dass das Brot total verzuckert ist. Was ist denn los mit den Franzosen? Können die nur Süßspeisen essen? Müssten die nicht alle Diabetes haben? Um es mit Jeremy Clarcksons Worten zu sagen: „ Und mit dieser herben Enttäuschung endet unsere Sendung“ Bye Bye

 

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