Der Anthbot N8 soll eine Arbeit übernehmen, die viele Mähroboter liegen lassen: Rasenschnitt einsammeln und anschließend selbst abladen. Genau das wollte ich in meinem Garten sehen. Im Anthbot N8 Test habe ich deshalb nicht nur auf ein ordentliches Schnittbild geschaut. Mich haben der Fangkorb, der Weg zum Ablageplatz und die Grenzen in einem Garten mit Ecken und schmalen Durchgängen mindestens genauso interessiert.
Transparenz: Das zugrunde liegende Video wurde von Anthbot gesponsert. Die hier beschriebenen Beobachtungen stammen aus meinem eigenen Test, veröffentlicht im September 2026. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für euch ändert sich dadurch der Kaufpreis nicht.
Inhaltsverzeichnis
1. Anthbot N8 mit Fangkorb: Darum ist das Konzept interessant
Normalerweise bleibt der fein geschnittene Rasen beim automatischen Mähen auf der Fläche. Der N8 bietet zusätzlich einen Fangkorb. Das klingt zunächst nach einem klassischen Rasenmäher mit einer anderen Steuerung. Entscheidend ist aber der nächste Schritt: Der Roboter soll den gesammelten Inhalt zu einem vorher festgelegten Platz bringen und dort abkippen. Ich muss also nicht nach jedem gefüllten Korb hinterherlaufen und ihn von Hand ausleeren.
Im Garten verändert das den ganzen Ablauf. Wer Schnittgut gezielt entfernen möchte, braucht nicht nur eine freie Mähfläche. Auch der Ablageplatz gehört zur Planung. Dort entstehen Haufen, die später weiterverarbeitet oder weggebracht werden müssen. Aus dem automatischen Sammeln wird deshalb keine vollständig verschwundene Gartenarbeit. Der N8 verlagert einen Teil davon an einen gut erreichbaren Ort. Genau diese Unterscheidung finde ich vor dem Kauf wichtig.
Außerdem lässt sich das Gerät mit einem Aufsatz zum Mulchen betreiben. Ihr legt euch mit dem grundsätzlichen Konzept also nicht ausschließlich auf das Sammeln fest. Welcher Modus sinnvoller ist, hängt davon ab, was auf eurer Fläche gerade anliegt. In meinem Video war besonders die Kombination aus Gras und Laub interessant. Das ist eine andere Aufgabe als der kurze, regelmäßige Pflegeschnitt auf einem bereits ordentlich gehaltenen Rasen.
Meine zentrale Frage war daher nicht, ob ein Fangkorb auf dem Papier praktisch aussieht. Ich wollte sehen, ob Füllen, Transportieren und Abladen zusammen funktionieren. Gleichzeitig musste sich zeigen, welchen Preis man dafür bei Wendigkeit und Randschnitt bezahlt. Der angehängte Korb ist schließlich kein kleines Zubehör, das man während der Fahrt einfach vergessen kann.
2. Einrichtung, RTK-Antenne und erste Kartierung
Die Ladestation kam bereits zusammengebaut an. Zum Zubehör gehörten unter anderem die RTK-Antenne mit Befestigung, Kabel, Netzteil, Befestigungsmaterial und Werkzeug. An der Station werden Stromversorgung und Antenne angeschlossen. Das ist überschaubar, trotzdem würde ich den Standort vor dem endgültigen Befestigen durchdenken. Der Roboter soll seine Station gut anfahren können, und die Antenne braucht einen für die jeweilige Anlage geeigneten Platz.
Bei mir stand die RTK-Antenne am Gartenhaus. Eine mögliche Wandbefestigung habe ich im Video ebenfalls angesprochen. Daraus folgt keine allgemeingültige Aussage, dass jeder Platz an irgendeinem Schuppen funktioniert. Grundstück, Abschattungen und die tatsächliche Empfangssituation unterscheiden sich. Ich würde zuerst die Hinweise des Herstellers zum Aufbau beachten und anschließend im eigenen Garten prüfen, ob das System zuverlässig arbeitet, bevor Kabel und Halterung dauerhaft befestigt werden.
Die Verbindung über Bluetooth und WLAN klappte bei meiner Einrichtung ohne größere Probleme. Das anfängliche Firmware-Update dauerte ungefähr sechs Minuten. Das ist meine Beobachtung aus dieser Installation und keine zugesicherte Updatezeit. Je nach Verbindung und Softwarepaket kann ein anderer Durchgang länger dauern. Für die erste Inbetriebnahme würde ich mir deshalb etwas Ruhe nehmen und nicht direkt einen fertigen Mähplan für denselben Nachmittag erwarten.
Kartiert habe ich mit der Zwei-Hebel-Steuerung. Am Anfang reagierte sie für mein Gefühl recht sensibel, nach einigen Metern wurde das Fahren deutlich vertrauter. Gerade mit dem langen Heck würde ich die erste Runde langsam angehen. Es reicht nicht, nur auf die Front des Roboters zu schauen: Beim Einlenken braucht auch der Fangkorb Platz. Eine sorgfältige Karte spart hier mehr Ärger als eine möglichst schnell absolvierte Einrichtungsrunde.

3. So arbeiten Mähwerk, Fangkorb und automatisches Abkippen
Unter dem Anthbot N8 sitzen auffällig geformte, gebogene Schneidelemente. Sie unterscheiden sich von den kleinen, flachen Klingen, die man unter vielen anderen Mährobotern sieht. Das Schnittgut wird nach hinten in Richtung Fangkorb transportiert. Für mich war dieser Blick unter das Gerät hilfreich, weil man das Sammelkonzept dadurch besser versteht. Es handelt sich nicht einfach um einen beliebigen Roboter, an den nachträglich ein Behälter gehängt wurde.
Das automatische Abkippen funktionierte in meinem Test. Der N8 fuhr zum eingetragenen Ablageplatz, entleerte seine Ladung und setzte die Arbeit fort. Besonders beim Versuch mit höherem Gras und Laub konnte ich mehrere abgelegte Haufen beobachten. Diese wiederholten Abläufe sind für mich aussagekräftiger als eine einzelne hübsche Szene. Trotzdem bleiben sie Erfahrungen aus meiner Testfläche und ersetzen keine Langzeitbeobachtung über verschiedene Jahreszeiten.
Meinen Ablagebereich hatte ich ungefähr 1,50 mal 1,50 Meter groß gewählt. Diese Zahl beschreibt meinen Garten und ist keine offizielle Mindestgröße. Ob ein anderer Platz passt, hängt auch von der Zufahrt und dem notwendigen Rangieren ab. Ich würde die Fläche nicht zwischen empfindliche Pflanzen oder direkt in eine ohnehin enge Ecke quetschen. Der Roboter muss den Bereich erreichen, seine Arbeit erledigen und wieder herauskommen können.
Praktisch ist ein Ort, an den ihr selbst ebenfalls gut herankommt. Denn die abgeworfenen Haufen bleiben dort liegen. Wenn der N8 ordentlich sammelt, entsteht am Ablageplatz entsprechend Material. Vor dem Kauf würde ich einmal überlegen, wohin dieses später soll und wie man es abtransportiert. Das ist keine Schwäche des Roboters, sondern Teil der Arbeitskette. Wer dafür keinen passenden Platz hat, kann den Nutzen des Fangkorbs schlechter ausschöpfen.
4. Warum enge Durchgänge und Innenecken schwierig werden
Mit montiertem Fangkorb wird der Anthbot N8 lang. Genau das merkt man in einem verwinkelten Garten schneller als auf einer freien Rasenfläche. Beim Geradeausfahren kann ein Durchgang noch großzügig aussehen. Sobald am Ende eine Kurve oder eine Innenecke kommt, benötigt das Heck zusätzlichen Raum. Deshalb würde ich die Garteneignung nicht nur anhand der schmalsten gemessenen Breite beurteilen, sondern den gesamten Fahrweg betrachten.
Meine ungefähr 80 Zentimeter breite Passage habe ich bei der Kartierung ausgelassen. Ich wollte dort nicht riskieren, dass der Fangkorb beim Drehen zu dicht an Hindernisse gerät. Wichtig ist die genaue Aussage: Der N8 hat diesen Durchgang in meinem Test nicht erfolgreich bewältigt. Ich habe ihn bewusst ausgeschlossen. Aus dieser Szene lässt sich also weder eine allgemeine Mindestdurchfahrtsbreite noch ein Nachweis für die Eignung in vergleichbaren Engstellen ableiten.
Viele rechte Winkel sind für das Sammelkonzept insgesamt ungünstig. Wo ein kompakter Roboter relativ dicht wenden kann, muss man beim N8 mehr Platz für die komplette Fahrzeugkombination einplanen. Gerade kleine Raseninseln, schmale Streifen neben einem Beet oder dicht gestellte Gartenmöbel können dadurch wichtiger werden als die reine Quadratmeterzahl. Ein großer, offener Garten kann besser passen als eine deutlich kleinere, aber stark zerstückelte Fläche.
Mein Tipp für die Entscheidung ist deshalb sehr bodenständig: Geht die geplanten Routen ab und schaut auf die Kurven. Wo muss das Gerät wenden? Wo ragt etwas in den Weg? Wo wird ein Durchgang am Ende enger? Wenn ihr dafür schon mehrere kritische Stellen entdeckt, würde ich vor dem Kauf gezielt nach passenden Vorführungen fragen. Eine beeindruckende Sammelfunktion hilft wenig, wenn der Roboter wichtige Teile eures Rasens gar nicht sinnvoll erreicht.

5. Anthbot N8 Randschnitt: Hier blieb bei mir Arbeit übrig
Beim Randschnitt zeigte sich eine der deutlichsten Grenzen meines Tests. Der Anthbot N8 hielt an mehreren Stellen mehr Abstand, als ich mir bei der Kartierung vorgestellt hatte. Das betraf auch Kanten, die grundsätzlich überfahrbar wirkten. Mehrere Randrunden änderten daran nicht überall genug. Für meinen Garten mit seinen Ecken war das relevant, denn ein gutes Ergebnis auf der freien Fläche macht stehen gebliebenes Gras entlang der Begrenzung nicht unsichtbar.
Ich würde deshalb zwischen der eigentlichen Mähleistung und der Randarbeit unterscheiden. Der N8 kann Gras schneiden und einsammeln, ohne automatisch jede Kante sauber zu erwischen. Wer erwartet, dass mit dem Kauf auch die Nacharbeit entlang von Beeten, Wegen und Hindernissen verschwindet, sollte sich die entsprechenden Szenen im Video genau anschauen. Mein Eindruck ist hier deutlich zurückhaltender als beim automatischen Sammeln und Abkippen.
Dabei spielt die Gartenform wieder hinein. Fließende Kurven und ausreichend Platz passen besser zu diesem langen Aufbau als viele enge 90-Grad-Ecken. Auch eine sauber geplante Grenze ist keine Garantie dafür, dass jede reale Kante identisch abgefahren wird. Ich würde nicht empfehlen, aus Ärger einfach immer weiter in problematische Bereiche hineinzukartieren. Entscheidend bleiben ein sicherer Fahrweg, die tatsächliche Bodenbeschaffenheit und die vom Hersteller vorgesehenen Möglichkeiten.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Rechnet mit Randpflege von Hand, wenn euer Grundstück ähnlich verwinkelt ist wie meines. Das kann mit einem Trimmer oder einer anderen passenden Lösung geschehen. Ob dieser Aufwand akzeptabel ist, hängt davon ab, wie viel euch das Einsammeln spart. Für jemanden mit viel Laub und offenen Flächen kann die Rechnung anders aussehen als für jemanden, der vor allem perfekte Rasenkanten sucht.
6. Hohes Gras und Laub: Mein Härtetest mit 45 Millimetern
Später habe ich dem N8 deutlich mehr zugemutet als einen kurzen Erhaltungsschnitt. Auf der Fläche standen höheres Gras und Klee, außerdem lag Laub. Die eingestellte Schnitthöhe betrug bei diesem Versuch 45 Millimeter. Das war für mich der spannendere Teil des Tests: Wenn ein Roboter sammeln kann, möchte ich sehen, wie sich das im Garten auswirkt und nicht nur einen fast leeren Fangkorb auf bereits frisch gemähtem Rasen zeigen.
Das Einsammeln von Gras und Laub war gut zu beobachten. Der Roboter transportierte Material zum Ablageplatz und hinterließ dort mehrere Haufen. Genau dabei bekommt die Funktion einen greifbaren Nutzen. Ich muss das aufgenommene Material nicht anschließend noch einmal auf der gesamten Fläche zusammensuchen. Wie vollständig der Rasen frei wird, hängt allerdings vom Bewuchs und vom jeweiligen Durchgang ab. Eine allgemeine Zusage für jede Laubmenge leite ich daraus nicht ab.
Sehr hoch gewachsene Büschel behandelte der N8 teilweise wie Hindernisse. Dadurch blieben Stellen aus, die ich eigentlich ebenfalls bearbeitet haben wollte. Das ist eine wichtige Grenze dieses Härtetests. Ein autonomer Mäher, der etwas umfahren möchte, erledigt die Stelle eben nicht automatisch beim ersten Versuch. Im Video plante ich deshalb einen weiteren Durchgang mit geänderter Schnittrichtung. Das beschreibt meinen vorgesehenen nächsten Schritt, keinen bereits nachgewiesenen perfekten zweiten Durchlauf.
Ich würde den N8 deshalb nicht als pauschalen Ersatz für jede Wiederherstellung eines völlig zugewachsenen Rasens betrachten. Regelmäßige Pflege und ein extremer Erstkontakt sind unterschiedliche Aufgaben. Wenn die Fläche lange nicht gemäht wurde, sollte man die Ausgangslage bei der Bewertung mitdenken. Mein Test zeigt, dass der Roboter Material aufnehmen und ablegen kann. Er zeigt zugleich, dass die Hinderniserkennung bei sehr hohem Bewuchs Grenzen setzt und einzelne Bereiche zunächst auslässt.

7. Akkulaufzeit und Geräusch: Meine Beobachtungen im Garten
Bei der Laufzeit fiel der Anthbot N8 positiv auf. Ich habe wiederholt mehr als zwei Stunden Mähen mit aktivem Sammeln beobachtet. Das ist für mich gerade deshalb interessant, weil der Roboter nicht nur über den Rasen fährt, sondern zusätzlich Schnittgut aufnimmt und zum Ablageplatz bringt. Solche zusätzlichen Wege gehören beim Vergleich dazu. Eine reine Mähzeit allein erzählt deshalb noch nicht die ganze Geschichte der erledigten Gartenarbeit.
Aus den mehr als zwei Stunden mache ich trotzdem keine pauschale Flächenempfehlung. Bewuchs, Wege zum Abladen, Gartenform und notwendige Wendemanöver wirken sich auf einen Durchgang aus. In einer verwinkelten Fläche kann derselbe Roboter mehr Zeit mit Rangieren verbringen als auf einer offenen Wiese. Auch eine Zwischenanzeige während des Videos ist kein sauber dokumentierter Endwert für den gesamten Auftrag. Ich vermeide deshalb eine hochgerechnete Quadratmeterzahl pro Akkuladung.
Im Standby erschien mir der Energieverlust gering. Das war eine Beobachtung im Alltag, keine Messreihe mit festen Vergleichsbedingungen. Ich habe daraus weder einen exakten Tagesverbrauch noch jährliche Stromkosten berechnet. Wer solche Werte für seine Planung braucht, sollte echte Verbrauchsmessungen und die eigenen Betriebszeiten zugrunde legen. Mir ging es in diesem Test vor allem darum, wie sich das Gerät beim Arbeiten und zwischen den Einsätzen verhält.
Akustisch war das spezielle Mähwerk für mich hörbarer als manches andere Modell, das ich bereits im Garten hatte. Eine gemessene Dezibelzahl kann ich dafür nicht nennen. Videos und Mikrofone geben Lautstärke ohnehin nur eingeschränkt vergleichbar wieder. Ich würde den N8 deshalb vor allem zu passenden Tageszeiten einplanen und bei empfindlichen Nachbarn besonders aufmerksam sein. Maßgeblich bleiben die örtlichen Vorgaben und ein rücksichtsvoller Betrieb im jeweiligen Wohnumfeld.
8. Für welchen Garten lohnt sich der Mähroboter mit Sammelfunktion?
Am ehesten sehe ich den N8 auf großzügigen Flächen mit gut befahrbaren Verbindungen und einem sinnvoll platzierten Ablagebereich. Dort kann die Sammelfunktion ihre Stärke zeigen, ohne ständig gegen die Form des Grundstücks arbeiten zu müssen. Wer regelmäßig Material vom Rasen entfernen möchte, bekommt einen anderen Ansatz als bei einem reinen Mulchroboter. Das ist der eigentliche Grund, sich mit diesem Gerät zu beschäftigen, und nicht irgendeine einzelne Zahl auf einem Datenblatt.
Weniger passend erscheint mir das Konzept, wenn der Garten aus vielen schmalen Streifen, rechtwinkligen Nischen und schwierigen Übergängen besteht. Dann kommen die Nachteile des langen Fangkorbs und des in meinem Test zurückhaltenden Randschnitts zusammen. Das muss den Kauf nicht in jedem Fall ausschließen. Es sollte aber vorab klar sein, welche Bereiche der Roboter übernehmen soll und wo ihr weiterhin selbst arbeiten müsst. Diese Aufteilung entscheidet über den tatsächlichen Zeitgewinn.
Wenn es euch hauptsächlich um herumliegendes Laub oder nachträglich aufzunehmenden Rasenschnitt geht, lohnt außerdem der Blick auf eine einfachere Lösung. In meinem Test des Gardena Laub- und Rasensammlers zeige ich einen anderen Weg, Material von der Fläche zu holen. Der erfordert eigene Bewegung und ersetzt keinen Mähroboter. Er hilft aber bei der Frage, ob ihr wirklich ein automatisches Sammelsystem benötigt oder nur gelegentlich etwas aufnehmen möchtet.
Weitere Anregungen zum Umgang mit Laub findet ihr in meinem Beitrag zum Laubsammler-Hack im Garten. Für technische Details, verfügbare Ausstattung und die Hinweise zur Einrichtung würde ich zusätzlich die Herstellerseite zum Anthbot N8 heranziehen. Mein Erfahrungsbericht und die offizielle Dokumentation erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Hier seht ihr den konkreten Einsatz in meinem Garten, dort die jeweils geltenden Produktinformationen.
9. Mein Fazit zum Anthbot N8 Test und der passende Amazon-Link
Der Anthbot N8 hat mir gezeigt, dass automatisches Sammeln und selbstständiges Abkippen im Garten funktionieren können. Das war keine reine Vorführung auf einer vollkommen leeren Fläche. Auch bei Gras und Laub konnte ich den Ablauf mehrfach sehen. Dazu kam eine erfreuliche Laufzeit von wiederholt mehr als zwei Stunden während des Mähens und Sammelns. Wer genau nach dieser Kombination sucht, sollte sich das Gerät deshalb durchaus genauer anschauen.
Meine Einschränkung ist genauso klar: Der Fangkorb braucht Platz, und beim Randschnitt blieb in meinem Garten Nacharbeit. Die ausgeschlossene 80-Zentimeter-Passage und die Schwierigkeiten an Ecken sind keine Nebensachen, wenn euer Grundstück ähnlich aufgebaut ist. Für eine Kaufentscheidung würde ich diese Punkte höher gewichten als die Frage, ob mir die Farbe oder das Design gefallen. Ein Roboter muss vor allem zu den Wegen und Aufgaben auf dem eigenen Grundstück passen.
Beim verlinkten Amazon-Angebot handelt es sich um den Anthbot N8 mit Garage. Prüft vor einer Bestellung deshalb die genaue Variante, den Lieferumfang und den aktuell angezeigten Preis. Der Umfang des Angebots muss nicht identisch mit meinem damaligen Testaufbau sein. Den Partnerlink habe ich direkt über Amazon abgerufen: Anthbot N8 mit Garage bei Amazon ansehen*. Ich nenne hier bewusst keinen dauerhaft gültigen Angebotspreis.
Mein persönlicher Eindruck bleibt damit zweigeteilt, aber gut nachvollziehbar: Die Sammelidee gefällt mir, während ich mir für meinen verwinkelten Garten mehr Nähe zur Kante wünschen würde. Schaut euch besonders die Fahrten am Rand, den Fangkorb beim Wenden und das Abladen im eingebetteten Video an. Diese Szenen helfen mehr als ein isoliertes Empfehlungswort. Danach könnt ihr deutlich besser einschätzen, ob euch der N8 Arbeit abnimmt oder nur eine andere Verteilung der Arbeit bringt.
Mein ausführlicher Videotest
Häufige Fragen
Kann der Anthbot N8 Laub einsammeln?
In meinem Test hat er Laub zusammen mit Gras aufgenommen und am eingetragenen Ablageplatz abgekippt. Daraus folgt keine Garantie für jede Laubmenge oder jeden Untergrund. Sehr hoher Bewuchs wurde teilweise umfahren.
Wie groß muss der Ablageplatz sein?
Ich habe ungefähr 1,50 mal 1,50 Meter eingeplant. Das ist mein Testaufbau, keine offizielle Mindestanforderung. Beachtet die Herstellerhinweise sowie ausreichend Platz zum Anfahren und Rangieren.
Passt der Anthbot N8 durch 80 Zentimeter breite Durchgänge?
Das habe ich nicht nachgewiesen. Meine etwa 80 Zentimeter breite Passage habe ich wegen des Platzbedarfs des Fangkorbs beim Drehen aus der Karte herausgelassen. Die Kurven vor und hinter einem Durchgang sind ebenfalls entscheidend.
Wie gut ist der Randschnitt beim Anthbot N8?
In meinem Garten blieb an mehreren Kanten Gras stehen, auch nach mehreren Randrunden. Besonders bei vielen rechten Winkeln würde ich weiterhin manuelle Randpflege einplanen. Auf offenen Flächen kann die Gewichtung anders ausfallen.
Wie lange lief der Anthbot N8 im Test?
Wiederholt über zwei Stunden beim Mähen und Sammeln. Eine feste Quadratmeterleistung pro Ladung habe ich daraus nicht ermittelt, weil Bewuchs, Gartenform und die Wege zum Abladeplatz den Einsatz beeinflussen.