Die Gartenhelfer in der Einleitung des eigenen Laubtests.
Zum Anschauen mit Kapitelübersicht: Auf der Videoseite zu Gardena vs. Einhell könnt ihr den vollständigen Herbstlaub-Test direkt ansehen und die einzelnen Geräteversuche aufrufen.
Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag ist keine bezahlte Kampagne. Die gekennzeichneten Amazon-Links sind Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Nasses Laub entfernen gehört zu den Arbeiten, die ich mir im Herbst gerne einfacher machen würde. Auch wenn es mir nicht gefällt: Der Herbst ist da. Mein Sichtschutz aus Hainbuchen wird langsam durchsichtig, auf dem Rasen liegen Blätter und der Plattenweg verschwindet stellenweise unter einer ziemlich dicken Laubschicht. Dazu kommt der Wind. Wer ein Eckgrundstück hat, kennt vielleicht das Gefühl, gerade erst fertig geworden zu sein und schon wieder von vorne anfangen zu können. Für diesen Test habe ich drei Gartenhelfer nebeneinandergestellt: den Gardena-Laub- und Rasensammler, die Einhell-Akku-Kehrmaschine und einen kleinen Einhell-Akku-Laubbläser.
Mich interessiert diesmal keine hübsche Vorführung mit ein paar trockenen Blättern. Ich möchte wissen, was die Geräte mit dem feuchten Material in meinem Garten anfangen können. Der Rasen ist nicht kurz wie auf einem Golfplatz, auf dem Weg liegt stellenweise viel Laub und ich werde zwischendurch auch umdenken müssen. Genau das macht diesen Durchgang für mich aufschlussreich: Ein Gerät kann bei einer Aufgabe hilfreich sein und ein paar Meter weiter bereits an seine Grenzen kommen.
Das Ergebnis vorweg: Auf dem Rasen gefällt mir der Gardena am besten. Die Einhell-Kehrmaschine enttäuscht mich bei dieser Laubmenge, und der kleine Laubbläser wird für mich höchstens zum Helfer bei der Vorarbeit. Ganz ohne die klassische Harke komme ich am Ende nicht aus. Mein Favorit ist deshalb eine Kombination aus dem passenden Sammler und einem einfachen Handwerkzeug. Warum ich zu diesem Urteil komme, siehst du im Video und liest du hier Schritt für Schritt.

Die drei Geräte und die Frage hinter dem Vergleich
Der Gardena-Laub- und Rasensammler ist das mechanische Modell 3565-20. Er wird geschoben und sammelt das Material während der Fahrt in seinem Behälter. Den kenne ich bereits aus einem eigenen Einzeltest. Die Einhell-Kehrmaschine ist die TE-SW 18/610 Li-Solo, ebenfalls ein Gerät, das ich schon separat vorgestellt habe. Als dritter Kandidat kommt der Einhell GC-CL 18 Li E dazu: ein kleiner Akku-Laubbläser aus dem Power-X-Change-System. Die genaue Modellbezeichnung des Bläsers ist für diesen Bericht bestätigt, damit du ihn nicht mit einem anderen Einhell-Gerät verwechselst.
Diese drei Geräte lösen die Aufgabe auf unterschiedliche Weise. Der Gardena sammelt beim Schieben, die Kehrmaschine soll das Material in ihren Behälter befördern, und der Laubbläser verschiebt es erst einmal nur. Schon deshalb wäre es unsinnig, allein aus einem aufgeräumten Ausschnitt auf den besten gesamten Arbeitsablauf zu schließen. Mich interessiert auch, wo die Blätter anschließend liegen, wie oft ich unterbrechen muss und ob das Material überhaupt dort ankommt, wo ich es haben möchte.
Es ist kein Laborvergleich unter identischen Bedingungen. Ich stelle nicht drei gleich große, abgewogene Laubhaufen bereit und messe anschließend eine Flächenleistung. Die Geräte müssen sich dort beweisen, wo ich sie in diesem Garten einsetzen würde. Meine Reihenfolge am Ende ist damit eine persönliche Bewertung dieses Herbsteinsatzes. Sie bedeutet weder, dass jeder Gardena grundsätzlich besser als jedes Einhell-Gerät ist, noch dass eine Akku-Kehrmaschine bei anderen Aufgaben keinen Nutzen haben kann.
Ausgangslage: Rasenfläche, Plattenweg und feuchte Blätter
Auf der Rasenfläche liegen die Blätter verteilt. Hier erwarte ich am ehesten, dass der Gardena seine Stärken zeigen kann. Das Gras steht allerdings etwas höher. Im Video erkläre ich auch, warum: Für weitere Mährobotertests brauche ich noch etwas Fläche zum Schneiden. Ich habe den Rasen für diesen Durchgang also nicht erst in einen besonders günstigen Zustand gebracht. Das ist für die Einordnung wichtiger als ein sauberer Werbeausschnitt, auf dem der Gartenhelfer immer nur die leichteste Stelle bekommt.
Hinter dem Haus wird die Aufgabe deutlich schwieriger. Auf dem Plattenweg hat sich viel Laub gesammelt. Es ist feucht und liegt teilweise dichter zusammen. Hier möchte ich zunächst die Einhell-Kehrmaschine ausprobieren. Der Weg ist nur ein kleines Stück, ungefähr vier Meter nach meiner Schätzung im Video. Die geringe Länge bedeutet aber nicht automatisch wenig Arbeit. Eine dicke Materialschicht kann ein Gerät stärker fordern als eine größere Fläche mit wenigen losen Blättern.
Außerdem zeige ich den Bereich an der Straße. Die Hecke verliert Blätter und der Wind hilft nicht unbedingt beim Aufräumen. Diesen Teil der Ausgangslage solltest du nicht mit einer zusätzlichen, vollständig dokumentierten Testreihe verwechseln. Der wesentliche praktische Vergleich findet im Garten auf Rasen und Plattenweg statt. Für mich ist die Vorstellung der verschiedenen Stellen trotzdem sinnvoll: Bevor ich ein Gerät auswähle, muss ich wissen, ob ich verstreutes Laub einsammeln oder eine große Menge von einer harten Fläche wegbekommen möchte.
Gardena auf dem Rasen: Es fliegt ordentlich etwas in den Korb

Eine Frage aus meinem früheren Gardena-Video war, wie gut der Sammler mit nassem Laub zurechtkommt. Genau dafür ist diese Runde interessant. Die Blätter sind bereits ziemlich feucht. Beim Schieben sieht man, wie Material in den Behälter gelangt. Das Gerät nimmt nicht sofort alles mit, und ich fahre manche Stellen mehrfach ab. Trotzdem ist der Unterschied auf der Fläche schnell zu erkennen. Es passiert etwas, ohne dass ich die Blätter erst einzeln zu einem Haufen zusammenziehen muss.
Auch kleine Äste landen im Sammler. Daraus mache ich allerdings keine allgemeine Aussage darüber, welche Astgrößen das Gerät verarbeiten könnte. Im Test sind es die kleinen Stücke, die auf dieser Rasenfläche mit im Laub liegen. Für die Anwendung würde ich mich weiterhin an die vorgesehenen Einsatzgrenzen halten. Mein positiver Eindruck kommt vor allem daher, dass ich mit normalem Schieben einen großen Teil des herumliegenden Materials aufnehme und dabei zügig über die Fläche gehen kann.
Nach den gezeigten Durchgängen schätze ich im Video, dass ungefähr 95 Prozent des Laubs aufgenommen wurden. Das ist ausdrücklich meine Einschätzung beim Blick auf den Rasen. Ich habe weder jedes Blatt gezählt noch das eingesammelte Material gewogen. Als persönliche Beschreibung des Ergebnisses passt die Zahl für mich: Der größte Teil ist weg, einige Blätter bleiben zurück. Ein wissenschaftlich gemessener Wirkungsgrad oder eine Zusage für jeden Garten ist diese Angabe nicht.
Der Fangkorb gehört zur Arbeit dazu
Der Korb ist bei dieser Laubmenge schnell voll. Das unterbricht die Fahrt, denn ich nehme ihn ab, bringe den Inhalt zur Biotonne und hänge ihn wieder ein. Im Video passiert das mehrfach. Für mich ist das kein Grund, den Gardena schlechtzureden, aber es gehört ehrlich in die Bewertung. Ein Sammler sammelt das Laub an einer Stelle und spart mir damit Handgriffe. Er lässt die Gesamtmenge aber natürlich nicht verschwinden. Der Transport zum Ablageort bleibt ein Teil der Aufgabe.
Wenn ich beim Zuschauen nur auf die Sekunden achte, in denen der Sammler über den Rasen fährt, fehlt mir deshalb etwas. Ein sinnvoller Eindruck entsteht aus dem ganzen Ablauf: fahren, nacharbeiten, Behälter leeren und weiterfahren. In meinem Garten funktioniert das ordentlich. Gleichzeitig sehe ich, warum ich bei besonders viel Laub nicht erwarten würde, die gesamte Fläche ohne Unterbrechung zu erledigen. Wie oft man leeren muss, hängt schließlich von der tatsächlich vorhandenen Menge ab.
Ich sage im Video auch, dass ich mit einem Rechen länger beschäftigt wäre. Das beschreibt mein Gefühl bei diesem Durchgang. Eine gestoppte Vergleichsrunde mit der Harke habe ich dafür nicht durchgeführt. Deshalb rechne ich hier keine feste Zeitersparnis aus. Was ich nachvollziehbar zeigen kann, ist das sichtbare Sammelergebnis und der wiederholte Weg mit dem vollen Korb. Beides zusammen ist für mich wesentlich aussagekräftiger als eine nachträglich erfundene Zahl zur Arbeitsgeschwindigkeit.
Warum derselbe Gardena auf Platten anders wirkt
Der gute Eindruck vom Rasen lässt sich nicht einfach auf den Plattenweg übertragen. Ich spreche im Video darüber, dass sich die Höhe anpassen lässt, die Reifen auf meinen Betonplatten aber weniger Grip bekommen. Dadurch dreht sich das Sammelsystem dort nicht so kräftig, wie ich es mir wünschen würde. Bei einem handgeschobenen Gerät gehören Untergrund und Bewegung eben unmittelbar zur Funktion. Der Name Laubsammler allein sagt noch nichts darüber aus, wie gut genau meine harte Fläche damit funktioniert.
Später probiere ich den Gardena trotzdem noch einmal am Weg. Dabei bekommt er durchaus etwas Material von der Oberfläche weg. Sobald es aber zu viel auf einmal wird, schiebt sich die Menge vor dem Gerät zusammen und der Ablauf stockt. Für mich ist das eine praktische Grenze: Ein paar lose Blätter auf einer Fläche sind nicht dasselbe wie eine dicke Schicht. Ich möchte deshalb aus dem erfolgreichen Rasendurchgang keine pauschale Empfehlung für sämtliche Wege, Terrassen oder beliebige Laubhaufen ableiten.
Wichtig ist auch die Modellzuordnung. Mein gezeigtes Gerät ist der Gardena 3565-20. Beim Hersteller gibt es inzwischen weitere Varianten und Einsatzbeschreibungen. Wer ein anderes Modell mit anderen Bürsten oder abweichendem vorgesehenem Untergrund ansieht, sollte meine Erfahrungen nicht einfach darauf übertragen. Hier geht es um den Sammler, den du im Video tatsächlich siehst. Den ausführlicheren Einzelbericht findest du bereits auf meinem Blog unter dem Gardena-Laub- und Rasensammler-Test.
Einhell-Kehrmaschine: Der erste Eindruck täuscht

Bei der Einhell TE-SW 18/610 Li-Solo bin ich anfangs selbst gespannt. Für Wege habe ich die Maschine bereits kennengelernt. Jetzt soll sie sich unter einer anderen Bedingung zeigen: viel feuchtes Laub auf einem kurzen Plattenweg. Schon vor dem Start vermute ich, dass sie schnell verstopfen könnte. Ich stelle die Biotonne bereit und beginne. Zunächst sieht die bearbeitete Stelle tatsächlich aufgeräumter aus. Wer nur diesen Ausschnitt betrachtet, könnte also durchaus einen positiven Eindruck bekommen.
Beim genaueren Hinsehen wird aber klar, dass die Blätter überwiegend nach vorne geschoben werden. Das ist ein anderer Vorgang als das Einsammeln in den Fangbehälter. Ich schaue nach und finde dort kaum Material. Stattdessen hängt das Laub im vorderen beziehungsweise inneren Zwischenraum der Maschine. Genau dieser Unterschied enttäuscht mich: Ich möchte die Fläche nicht nur optisch kurz verändern, sondern das Material so aufnehmen, dass ich es anschließend geordnet entsorgen oder weiterverwenden kann.
Ich probiere es noch einmal. Für diesen Einsatz ändert sich mein Urteil dadurch nicht. Der Bereich verstopft, der Behälter bleibt weitgehend leer und die Maschine wird für mich zum Laubschieber. Das ist der Grund für meine deutliche Kritik im Video. Sie bezieht sich auf den gezeigten Angriff auf diese Menge feuchtes Herbstlaub. Bei kleinen Kehrarbeiten und anderen Ausgangsbedingungen kann ich die Maschine anders erleben; genau deshalb ist dieser Nachtest als Ergänzung zum früheren Einzelvideo interessant.
Zweiter Versuch nach der Vorarbeit: Noch immer nicht überzeugend
Nachdem ich einen großen Teil der Blätter anderweitig weggeräumt habe, bekommt die Kehrmaschine eine zweite Chance. Der Weg ist jetzt deutlich freier. Ich erwarte, dass sie mit den verbliebenen Resten eher zurechtkommen müsste. Auch dieser Durchgang ist im Video zu sehen. So bleibt es nicht bei einem einzigen Versuch auf einer besonders dicken Schicht. Für meine eigene Entscheidung ist das hilfreich, weil ich wissen möchte, ob ich die Maschine wenigstens für die Nacharbeit sinnvoll einsetzen kann.
Ein bisschen mehr wird aufgenommen. Beim anschließenden Blick in den Behälter ist das Ergebnis für mich aber weiterhin enttäuschend. Wieder sitzt viel Material im Zwischenraum, anstatt vollständig dort zu landen, wo es hingehört. Ich spreche im Video von einem Konstruktionsproblem an dieser Stelle. Das ist meine Beobachtung am gezeigten Gerät während dieses Einsatzes. Eine technische Ursachenanalyse aller Bauteile oder ein Vergleich mehrerer Exemplare ist es nicht. Das sichtbare Ergebnis reicht mir hier trotzdem für mein persönliches Herbsturteil.
Aus diesem Test würde ich mir die TE-SW 18/610 Li-Solo nicht gezielt zum Bewältigen solcher Laubmengen anschaffen. Eine Kehrmaschine nur nach Arbeitsbreite, Akkusystem oder Behältergröße auszuwählen, wäre mir nach dieser Erfahrung zu wenig. Ich würde mir ansehen, wie sie mit dem Material umgeht, das bei mir tatsächlich anfällt. Bei dieser Runde ist genau der Weg des Laubs durch die Maschine das Problem. Der grundsätzlich angenehme Gedanke, mit Akkuunterstützung zu kehren, löst diese konkrete Grenze nicht.
Einhell GC-CL 18 Li E: Handlich, aber hier nicht stark genug

Als Nächstes hole ich den kleinen Einhell-Laubbläser. Der GC-CL 18 Li E gehört zum Power-X-Change-System. Wenn man wie ich bereits Einhell-Werkzeuge und passende Akkus nutzt, ist die gemeinsame Plattform praktisch. Im gezeigten Einsatz geht es aber um eine andere Frage: Bekomme ich mit diesem Gerät das feuchte Laub auf dem Weg sinnvoll in eine Richtung bewegt? Dass ein Akku bereits vorhanden ist, sagt schließlich noch nichts darüber aus, ob die Aufgabe zur Leistung des Geräts passt.
Im Video nenne ich die beworbenen 210 Kilometer pro Stunde. Diese Angabe habe ich nicht selbst gemessen. Sie ist auch kein Versprechen, dass jede schwere oder zusammenhängende Blattmenge damit mühelos verschwindet. Ich probiere es an der vorhandenen Stelle aus. Die gewünschte Wirkung bleibt für mich aus, und meine unmittelbare Reaktion fällt entsprechend deutlich aus. Für diese Menge leicht feuchtes Laub ist mir der kleine Bläser nicht überzeugend genug. Das ist die Grenze, die dieser Durchgang konkret zeigt.
Im Fazit gestehe ich ihm noch einen Nutzen bei der Zuarbeit zu. Damit meine ich, Material für den nächsten Arbeitsschritt etwas vorzubereiten. Er wird dadurch nicht zum Gerät, das mir in dieser Situation alles allein abnimmt. Ebenso wenig leite ich aus diesem Versuch ein Urteil über sämtliche stärkeren Einhell-Bläser oder andere Akkugeräte ab. Wer das Solo-Angebot ansieht, sollte außerdem den Lieferumfang beachten: Die verlinkte Version kommt ohne Akku und Ladegerät. Ein vorhandener passender Akku und ein kompletter Neueinstieg sind zwei unterschiedliche Ausgangslagen.
Am Ende steht die Harke wieder neben mir
Zwischendurch wird aus dem geplanten Gerätevergleich ein ziemlich normaler Gartenarbeitstag. Ich ändere die Vorgehensweise, räume einen Teil mit der Harke frei und versuche danach erneut, die verbleibenden Blätter maschinell einzusammeln. Genau dieser Wechsel ist für mich keine peinliche Unterbrechung des Tests. Er ist das eigentliche Ergebnis: Bei der vorhandenen Menge funktioniert nicht jedes Werkzeug als alleinige Lösung. Das einfache Handwerkzeug bleibt im Ablauf nützlich, auch wenn mehrere Geräte danebenstehen.
Mein persönlicher erster Platz geht an den Gardena-Laub- und Rasensammler. Auf dem Rasen bekomme ich damit viel Material weg, ohne jedes Blatt zu einem Haufen zusammenziehen zu müssen. Die Harke ergänzt ihn dort, wo die Menge oder der Untergrund nicht mehr gut zum Sammler passen. Der Laubbläser landet dahinter als möglicher Helfer für die Vorarbeit. Die Einhell-Kehrmaschine fällt für meinen gezeigten Herbsteinsatz durch. Das ist eine klare Reihenfolge, aber sie ist an diese Aufgaben und Bedingungen gebunden.
Für die eigene Auswahl würde ich deshalb zuerst auf den Garten schauen. Liegen die Blätter locker auf einer zusammenhängenden Rasenfläche, oder sammelt sich auf einem schmalen Weg eine dicke feuchte Schicht? Soll das Material nur aus einer Ecke heraus oder direkt in einen Behälter? Ist bereits ein passender Akku vorhanden? Solche Fragen helfen mir mehr als die Hoffnung auf ein einziges Gerät, das alles erledigt. Mein Test zeigt gerade, wie unterschiedlich dieselben Blätter je nach Stelle und Werkzeug zum Problem werden können.
Häufige Fragen zum Entfernen von nassem Laub
Hat der Gardena jedes Blatt aufgenommen?
Nein. Ich fahre mehrfach über die Fläche und es bleiben einzelne Blätter liegen. Die im Video genannten ungefähr 95 Prozent sind meine persönliche Einschätzung nach den gezeigten Durchgängen, keine Messreihe. Für meinen Rasen ist das Ergebnis trotzdem überzeugend, weil sichtbar viel Material direkt im Behälter landet.
Ist die Einhell-Kehrmaschine grundsätzlich schlecht?
So pauschal würde ich das aus dieser Aufnahme nicht ableiten. Mein deutliches Urteil betrifft die gezeigte Menge feuchten Herbstlaubs. Bei diesem Einsatz verstopft der Bereich vor dem Behälter, und im Behälter kommt zu wenig an. Für eine Einordnung anderer Kehrarbeiten gibt es meinen früheren Einzeltest.
Kann ich aus 210 km/h die tatsächliche Eignung des Laubbläsers ablesen?
Die Herstellerangabe allein beantwortet diese praktische Frage für mich nicht. Ich habe die Luftgeschwindigkeit nicht nachgemessen. Der Versuch zeigt, dass der kleine GC-CL 18 Li E mit der vorhandenen feuchten Laubmenge nicht so zurechtkommt, wie ich es mir erhofft habe. Andere Bläser wurden in dieser Runde nicht getestet.
Welches Gardena-Modell ist gemeint?
Der Laub- und Rasensammler 3565-20. Mein Bericht bezieht sich auf das sichtbare mechanische Gerät. Neuere oder anders ausgestattete Varianten sollte man anhand ihrer eigenen Anleitung und ihres vorgesehenen Einsatzbereichs beurteilen, statt die Ergebnisse ungeprüft zu übertragen.
Brauche ich weiterhin eine Harke?
In meinem gezeigten Ablauf ja. Sie hilft mir beim Freiräumen und bei den Mengen, mit denen die anderen Geräte nicht sinnvoll weiterkommen. Mein Favorit ist deshalb der Gardena auf der passenden Rasenfläche zusammen mit einer Harke für die übrige Arbeit, keine vollständig automatische Lösung.
War das eine bezahlte Kampagne?
Nein. Für dieses Video gibt es keine bezahlte Kampagne. Die Produktlinks sind dennoch als Affiliate-Links gekennzeichnet: Bei einem qualifizierten Kauf kann ich eine Provision erhalten. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Meine Kritik und mein persönliches Urteil bleiben davon unabhängig.
Video, Einzeltests und Produktlinks
Den vollständigen Durchgang findest du hier: https://youtu.be/KA9LIbDmwGw . Mein früherer Gardena-Einzeltest: https://youtu.be/JpBns3J1PNM . Den ausführlichen Gardena-Bericht findest du unter https://reens-blog.de/gardena-laub-rasensammler-test/ . Der frühere Einhell-Kehrmaschinen-Test ist unter https://youtu.be/ajKf8khT94E verfügbar.
Gardena-Laub- und Rasensammler 3565-20 bei Amazon ansehen*: https://www.amazon.de/dp/B07ZLWW6YW?tag=reensreviews-21&linkCode=ll2
Einhell TE-SW 18/610 Li-Solo bei Amazon ansehen*: https://www.amazon.de/dp/B08C7TQB1W?tag=reensreviews-21&linkCode=ll2
Einhell GC-CL 18 Li E-Solo bei Amazon ansehen*: https://www.amazon.de/dp/B01BBZ1O1G?tag=reensreviews-21&linkCode=ll2
* Affiliate-Links. Die beiden verlinkten Einhell-Solo-Angebote enthalten keinen Akku und kein Ladegerät. Aktuelle Preise und Lieferumfänge bitte beim jeweiligen Angebot prüfen; dieser Bericht nennt keine tagesaktuellen Angebotspreise.
Ergänzende Herstellerinformationen: Gardena3565-20 unter https://www.gardena.com/de/produkte/beet-bodenbearbeitung/gartenzubehoer/laub–und-rasensammler-fuer-rasen/967982701.html , Einhell-Kehrmaschine unter https://www.einhell.de/p/2352040-te-sw-18-610-li-solo/ und Einhell-Laubbläser unter https://www.einhell.de/p/3433532-ge-cl-18-li-e-solo/ . Die Herstellerangaben ergänzen die Modellzuordnung; sie ersetzen meine gezeigten Erfahrungen nicht.