Autofasten – 52 Wochen pro Jahr

rene Fahrradblog , , , , , , , ,


Heute ist bekanntlich Aschermittwoch, der Beginn der Fastenzeit. Ich bin generell kein Anhänger irgendwelcher Fastenarten. Sei es Alkohol, Tabak oder ungesunde Lebensmittel. Man braucht doch kein spezielles Datum für Verzicht, oder? Aber Autofasten finde ich hingegen eine tolle Idee! Ich empfehle 52 Wochen pro Jahr!

Autofasten mit der ganzen Familie

Ich habe mal gerade nachgerechnet. Aktuell betreibe ich Autofasten seit 1691 Wochen und ein Ende ist nicht in Sicht. Wenn man den richtigen Fuhrpark für die Familie hat, bzw. die Infrastruktur um einen herum passt, ist das problemlos für möglich. Hier könnt ihr ein wenig über die Rahmenbedingungen nachlesen.

Einkäufe für die Familie, Materialien für Heimwerker und Gartenprojekte lassen sich problemlos mit Lastenrad und Hänger besorgen.

Autofasten
Auf dem Weg zum Baumarkt. 80 Kg Beton, Mörtelwanne, Zaunpfosten? Kein Prob

Familienausflüge lassen sich gut mit Tandem und Kinderhänger erledigen.

Autofasten
DAS IST (ein) SPARTAAAAA

Ohne Auto geht es oft schneller

Ja, wirklich! Erst letztens sind wir mit der Oma nach Bielefeld gefahren um uns Feuerwehrmann Sam live anzusehen. Mit Parkplatzsuche und Stau haben wir pro Weg ca. 1,5 Stunden gebraucht. Mit Bus und Bahn wären wir nur 1:05 unterwegs gewesen.

Natürlich ist das nicht immer so, auch ist der öffentliche Nahverkehr immer noch viel zu teuer. Daher meine Forderungen….

Meine Forderungen an die Politik

  • Der ÖPNV muss kostenlos werden! Anders sind Klimaziele, Verkehrswende und Lebensqualität nur leere Worthülsen.
  • Der ÖPNV und der Radverkehr müssen Vorrang in der Städteplanung haben. Und zwar getrennt vom motorisierten Individualverkehr (natürlich auch getrennt voneinander).
  • Der ÖPNV muss wieder stärker ausgebaut werden. Mehr Takt, modernere Fahrzeuge und mehr Linien. Ja, auch wenn es dunkel ist. Verkehr findet auch nachts statt (höhö).
  • Der Autoindustrie darf nicht weiter in den Hintern gekrochen werden. Die Autos werden immer größer und sperriger? Ist das des Steuerzahlers Problem? Nein, warum sollen Parkplätze verbreitert werden auf meine Kappe?
  • Wenn der erste Punkt nicht fruchtet: Das Parken muss teuer werden! Mit dem Privatpanzer in die Stadt zu fahren muss die schmerzliche Alternative zum ÖPNV sein, nicht die komfortabelste.
  • Falschparker müssen konsequenter abgeschleppt werden. Schaut euch mal bei Twitter das Hashtag #runtervomradweg an. Da kriegste Schnappatmung!

Puh, jetzt habe ich mich in Rage geschrieben. Erst einmal wieder beruhigen.

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ok

Und jetzt eine schöne Fastenzeit für euch Freunde 😉

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