Brunnen bohren Teil 19 – mit dem Erdbohrer nachbohren

Jetzt ging es doch schneller als erwartet. Gestern habe ich erst Teil 18 hochgeladen und heute gibt es schon wieder Neuigkeiten. Ich bin in neue Schichten vorgedrungen. Was geholfen hat? Mit dem Erdbohrer nachbohren.  Aber der Reihe nach!

Mehr Auflast! Hr Hr Hr

Zuallererst habe ich mir im Baumarkt nochmal vier Gehwegplatten mit Insgesamt 68 Kg Gewicht geholt. Mehr wollte ich meinem Urban Arrow nicht antun. Dann habe ich die vier kleinen Plättchen auf meine Holzzwinge gepackt und komme so auf eine Auflast von 224 Kg. Also wieder das alte rein-raus Spiel….Äh, mit der Kiespumpe natürlich ihr Ferkel ;-). Und siehe da, das Rohr rutscht wieder ein bisschen weiter. Was ich aber raushole gefällt mir so gar nicht. Mal sind es nur ein paar Cm Sand-Kies-Gemisch, und dann insgesamt drei faustgroße Steine die sich Gott sei Dank in der Mündung der KP verkeilt haben. Der Sandanteil nimmt deutlich ab, dafür erhalte ich immer mehr Steine. Also muss mal wieder eine andere Strategie her.

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2/3 der Biester

Mit dem Erdbohrer nachbohren

Immer griffbereit neben meinem Loch steht das Gestänge meines Erdbohrers. Ab ins Bohrloch mit dem Monstrum. Die Rohrtour hat momentan 14 Meter Länge also stecke ich nach und nach 15 Meter Gestänge zusammen und lasse es ab. Und siehe da…..

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…der Griff sitzt oben auf. Ich habe es mal wieder geschafft ordentlich unter dem Rohr zu pumpen ohne das es nachrutscht. Erstmal egal, ich stecke Meter 16 auf und beginne mit dem Erdbohrer zu rütteln, zu lockern, zu bohren und zu stampfen. Erstes positives Signal. Ich bleibe nie an größeren Steinen hängen. Zweites positives Signal. Der Erdbohrer rutscht weiter runter. Der Boden scheint also gut gelockert zu sein.

Weiter mit der Kiespumpe

Nachdem das Gestänge wieder draußen ist entlaste ich die Holzzwinge noch schnell und drehe die gesamte Rohrtour dreimal um sicher zu gehen, dass das Rohr nicht auf irgendeinem Stein hängt. Und das bringt mir nochmal gut 10 Cm Tiefe. Nun weiter mit der KP. Und das ist mal wieder eine Wohltat. Die Pumpe ist jedes Mal halb bis dreiviertel gefüllt. Zwei Pumpvorgänge ergeben einen Eimer Steine. Das Rohr rutscht zwar immer noch nicht besonders weit aber es rutscht. Mir juckt es schon ziemlich in den Fingern mal wieder mit dem Vorschlaghammer auf die Holzzange zu hauen um das Rohr weiter rein zu treiben aber den Fehler habe ich ja schon mal gemacht.  Am Ende meines Brunnenbau-Tages stehen 13,10 Meter Tiefe. Ich habe also 30 cm in drei Stunden geschafft. Wenn es so weiter geht verbringe ich ja nur noch 19 Stunden am Brunnen 😉

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Zu unübersichtlich? Hier ist das Inhaltsverzeichnis und die Materialliste

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