New York Reisebericht 2022 – Ist das alles echt?

Anfang Oktober war es soweit. Nach langer Vorfreude ging es für uns das erste Mal in die USA. Was wir alles erlebt haben, was sich lohnt oder auch nicht lohnt zu machen und kuriose Erkenntnisse über die Staaten. All das in meinem New York Reisebericht 2022. Dazu jede Menge bunte Bilder, manche sogar bewegt! Lasst uns loslegen!

An- und Einreise

Schon allein die Anreise war ein tolles Erlebnis. Wir konnten uns günstige Premium-Economy Flüge nach New York sichern. Es ging ab Berlin mit der noch recht jungen Airline Norse Atlantic über den Teich. Den Erfahrungsbericht dazu bekommt ihr hier zu lesen.

Wer aber lieber ein Video dazu sehen möchte, schaut gerne mal bei meinem Youtube-Kanal vorbei:

Nach dem wundervollen Flug ging es für uns zur Einreise in dem recht heruntergekommenen JFK. Und Junge, habe ich da Horrorgeschichten gehört. Bloß keine Witze machen, bloß gut benehmen und so weiter und sofort.

Nach etwa 20 Minuten Wartezeit wurde es dann Ernst. Es wurden:

  • Fingerabdrücke aller Finger genommen.
  • ein Foto gemacht.
  • der aktuelle Job abgefragt.
  • der Einreisegrund erörtert.
  • gefragt ob wir Verwandtschaft in den USA haben.

Alles in allem war die Stimmung aber ziemlich gut. Unser Officer Hernandez hatte einen guten Tag, lächelte und war ein Paradebeispiel dafür, dass solche Schreckens-Gerüchte eben wie so oft einfach nur die Ausnahme sind.

Zusatzinfo für Elternteile die mit ihren Kids einreisen:

Sollte euer Partner, wie in meinem Fall, zu Hause bleiben, könnte (Betonung) es sein, dass die Einreise-Behörde von euch eine Einverständniserklärung verlangt. Bringt einen unterschriebenen 3-Zeiler sicherheitshalber mit. Natürlich auf Englisch. Bei der Formulierung kann ein Online-Übersetzer hilfreich sein.

Vom JFK ins Hotel ging es dann mit dem Taxi für uns. Doch vorbei ist der Reisetag noch nicht. Die Kids haben noch Hunger, der Times Square ist nicht weit entfernt, also schon mal checken was der hiesige Mc Donalds kann 😂

RIU Plaza Manhattan Times Square

Da wir gerade beim Hotel sind. Unsere Herberge für die folgende Woche ist das RIU Plaza Manhattan Times Square in der 47th Street, nur rund 30 Meter vom Times Square entfernt. Das Haus selbst wurde 2022 erst eröffnet und ist dementsprechend frisch und modern eingerichtet. Besonders die bodentiefen Fenster mit Blick auf die umliegenden Häuser sind grandios! Hier werden einem auch die schieren Dimensionen der Stadt das erste Mal bewusst. Unser Hotel hat 48 Stockwerke und ist, in Anbetracht der Nachbargebäude, immer noch winzig. Um das mal in Relation zu setzen. Deutschlands höchster Wolkenkratzer, der Main-Tower, ist mit 55 Stockwerken gerade mal 7 Etagen höher!

Manche würden sagen, dass ein Hotel am Times Square keine gute Idee ist da es einfach zu hektisch und laut ist. Die Wahrheit ist aber eine andere. Die Zimmer sind sehr gut schallisoliert. Sofern du nicht mit offenem Fenster (geht eh nur auf Kipp) schlafen musst, merkst du überhaupt nichts vom Times Square. Auch vor dem Hoteleingang ist es noch relativ entspannt bis auf den doch recht dichten Verkehr. Aber wenn du in den USA bist, ist doch auch gerade das interessant. Cola-Trucks, NYC-Taxis, Escalades, Schulbusse. Es gibt immer irgendwas interessantes zu bestaunen.

Die Zimmer sind schick eingerichtet, haben geräumige Badezimmer und gemütliche Boxspringbetten. Im 5. Stock gibt es ein amerikanisches Frühstücksbuffet. Alles sehr straff organisiert. Du darfst dich nicht einfach an einen Tisch setzen. Nein, du musst dich erst mal anstellen und wirst dann von einem Platzanweiser an deinen Tisch geleitet. Das Buffet selbst ist reichhaltig mit frischen Früchten, Bageln, Brötchen, Muffins und einer guten Auswahl an Getränken. Einzig der Kaffee ist ziemlich dünn und hilft nicht gerade bei einem wachen Start in den Tag.

Während unserer Aufenthaltes hatte ich Geburtstag und bekam von der Frühstückscrew neben einem Ständchen einen kleinen Geburtstags-Schokokuchen. Der bestand, so schätze ich mal, zu etwa 500 % aus Schokolade 😂Also wenn man den komplett verspeist, muss man vorerst 3 Tage nicht mehr auf Toilette gehen.

Times Square – New York Reisebericht 2022

Immer da, immer nah – der Times Square! Raus aus dem Hotel, nach rechts drehen und 30 Meter laufen. Schon steht man an der wohl höchst frequentierten Stelle New Yorks, mitten im hektischen Gewusel des Times Square. Und so ist das auch der Spot den wir zu ziemlich jeder Tages- und Nachtzeit erleben durften.

Und deshalb bekommt der Platz auch seinen eigenen Abschnitt im New York Reisebericht 2022. Es ist einfach der Wahnsinn. Wir waren so oft dort und haben immer noch etwas neues entdeckt. Die roten Treppen, die Fake-Mönche, Akrobaten, Sänger, CD-Verkäufer, Bustouren-Verkäufer, Gift-Shops, Tik-Tok-Tänzer oder einfach das kunterbunte Publikum. Hier trifft sich die gesamte Welt von Asiaten über Mexikaner bis Inder und alle sind einfach nur eingehüllt in diese besondere Atmosphäre. Einzig den nackigen Rinderviehtreiber haben wir nie gesehen. Aber das ist verschmerzbar.

Natürlich gibt es hier auch alle möglichen Arten von Street-Food oder Fast-Food Ketten. Diese haben wir allerdings nicht ausprobiert. Außer, und das möchte ich euch ans Herz legen, „Krispy Kreme Doughnuts“. Ein „Lädchen“ nordwestlich der roten Treppen. Hier kannst du alle möglichen Arten von Donuts kaufen und durch eine Plexiglasscheibe die Produktion bestaunen. Der alte Homer Simpson würde glatt einen Herzinfarkt vor Glück bekommen.

Tag 1 – Rockefeller Center, FAO Schwarz, Wall Street, Ground Zero, Ghostbusters

An Tag 1 des New York Reisebericht 2022 ging es für uns erst mal gemächlich zu. Das Wetter ist nicht gerade sehr gut, es regnet und überhaupt sind wir alle noch ein wenig müde von der doch recht kurzen Nacht.

Der erste Anlaufpunkt für uns ist das Rockefeller Center. Klar muss man sich doch mal ansehen wo die Schlüsselszene von Kevin allein in New York gedreht wurde. Natürlich steht jetzt, Anfang Oktober, noch kein gigantischer Weihnachtsbaum vor der Tür. Dafür kann man aber in den Katakomben des Gebäudes ein bisschen flanieren, den Art Déco Vibe aufsaugen und sich im Jimmy Fallon Shop umschauen.

Auch im Gebäude ist ein weiteres Highlight für Kids. FAO Schwarz. Ein großer und turbulenter Spielzeugladen mit jeder Menge Mitmach-Aktionen und Vorführungen. Zu Grunde liegt hier wohl dasselbe Konzept wie bei Hamleys in London. Und wer etwas größere Kids hat wird wenige Meter weiter in der Nintendo Wolrd fündig. Über zwei Etagen lässt sich alles mögliche von Mario, Pikachu und Co samt vieler Spielmöglichkeiten erleben.

Weiter ging die Reise Richtung Downtown. Weitere wichtige Stationen wollten abgeklappert werden und so verschlug es uns zum World Trade Center. Jeder Mensch auf dieser Welt (in entsprechendem Alter) wird sich an den 11.09.2001 erinnern können und jeder wird sich dessen immer mal wieder bewusst welchen Einschnitt dieser Tag für unsere Welt hatte. Von daher ist das WTC bzw. das Memorial ein Pflichtbesuch. Die Atmosphäre ist schon speziell und New York scheint an diesem Ort ganz besonders leise zu sein und Inne zu halten.

Nebenan ist das noch relativ junge Bahnhofsgebäude mit seiner, sagen wir mal, „besonderen“ Architektur. Ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert und sieht von innen auch viel besser aus als von außen 😉

Für uns ging es dann noch anschließend zum Charging Bull und der Wall Street. Doch wer ein Foto mit dem Bullen möchte, muss sich anstellen. Hier ist trotz Wochentag und Nebenreisezeit eine gehörig lange Schlange.

Zum Mittagessen wollten wir eigentlich nach Coney Island fahren und neben Burger und Co die Aussicht auf Strand und Achterbahnen genießen. Doch bis unsere Subway allerdings da war, hatte es so in Strömen geregnet, dass wir sofort wieder Richtung Manhattan gedüst sind.

Egal, nächster Tagesordnungspunkt war das Hook & Ladder Company 8 Firehouse, besser bekannt als das Ghostbusters Hauptquartier. Leider ohne Cadillac, dafür mit jeder Menge Ghostbusters Logos am Gebäude und dem Gehweg.

Meine Tochter bringt es hier auf den Punkt. All das was bis zu diesem Zeitpunkt im New York Reisebericht 2022 gesehen und erlebt haben fühlt sich einfach surreal an. Du hast diese ganzen Wahrzeichen schon mal in hunderten von Filmen und Serien gesehen und stehst jetzt mitten drin. Das ist doch nicht echt, oder? Kennt ihr das Gefühl auch?

Nächster und vorerst letzter Tagesordnungspunkt ist die Nahrungssuche. Es verschlägt uns, auf Bitten meines Juniors zu Wendys. Und da erleben wir zwei AHA-Momente.

  1. Du kannst wie in vielen anderen Fast-Food-Ketten dieser Welt dein Essen an einem Terminal bestellen. Doch bei Wendys bekommst du keinen Bon mit einer Nummer zum Abholen – Nein – es wird dein Name von der Kreditkarte stibitzt und erscheint auf dem Order-Bildschirm. Jeder Datenschutzbeauftragte dürfte hier einen Blutrausch bekommen 🤣
  2. Portionsgrößen sind doch etwas anders als in europäischen Gefilden. Mein Sohnemann hat sich wie sonst auch eine große Portion Nuggets bestellt und nicht auf die Details geachtet. Er dachte er bekommt eine 20er Box was beim Preis von etwas über 9 Dollar auch erwartbar gewesen wäre. Tatsächlich waren es dann aber 50 Stück! Meiner einer hat sich eine große Coke bestellt. Da denkt man an einen halben Liter in seinem deutschen Quadratschädel aber NÖÖÖÖ, in MURRICA bekommt man einen Eimer mit einem Liter Fassungsvermögen.

Tag 2 – New Jersey’s American Dream Mall

Der Wettergott meint es nicht gut mit uns. Für Tag 2 ist Dauerregen vorhergesagt. Also entschließen wir uns zur American Dream Mall nach New Jersey zu fahren. Aber wie kommt man zur American Dream Mall?

Simple Antwort. Mit dem Bus! Es gibt direkte Verbindungen mit NJ-Transit von Port Authority bis vor die Mall. Unter der Woche leider nur ein Mal, am Wochenende stündlich. Das etwas blöde daran. Der Werktags-Bus erreicht die Mall rund eine Stunde bevor die Geschäfte in der American Dream Mall überhaupt eröffnen. Derjenige der sich diesen seltsamen Takt ausgedacht hat, muss Verkehrsplanung in Deutschland gelernt haben. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Tickets für den Bus könnt ihr theoretisch online über die NJ-Transit-App kaufen. Theoretisch, denn in der Praxis lässt sich die App nicht herunterladen. „Diese Applikation ist in ihrem Land nicht verfügbar“, versucht mit Apple und Android Geräten. Also bleibt nur der Kauf am Busterminal selbst. Und das New Yorker Busterminal ist ein „Highlight“ im negativen Sinne. Komische Menschen, sehr sehr strenge Gerüche und absolut unlogisch und verschlungen aufgebaut. So präsentiert sich dieser Tempel urbaner Mobilität und Urin. Man ist echt froh wenn man sein Abfahrtspunkt gefunden hat, im Bus sitzt und hinausrollt.

Zwanzig Minuten später steht man dann vor der American Dream Mall. Und das ist wirklich ein Fest! Hier gibt es für jeden etwas. Neben den unzähligen Shops gibt es einen (vollkommen irre teuren) Wasserpark, eine Ski-Halle, eine Eislaufbahn, einen Freizeitpark, ein Riesenrad, ein Kino, eine Mini-Golf-Anlage im Angry Birds Style und jede Menge weitere kleine und große Highlights.

Für Youtube Fans ganz interessant. Im Obergeschoss gibt es einen Mr. Beast Burger inkl. Merch-Shop. Wer lieber etwas heimischer kulinarisch verwöhnt werden möchte, findet einen „German Doner“ Laden im Untergeschoss der Mall.

Doch warum fährt man aus Manhattan heraus zum Shoppen nach New Jersey? Ganz simpel, die Märchensteuer ist in New Jersey gerade mal hals so hoch wie in New York. Zu Zeiten des schwachen Dollars war das natürlich ein super Gewinn für deutsche Touris. Derzeit ist das ganze natürlich nicht soooo attraktiv aber dennoch absolut sehenswert!

Doch das wahre Highlight für meine Kids war das Nickelodeon Universe. Ein verdammter Freizeitpark in einer Mall! Es gibt jede Menge Karussells und Achterbahnen angelehnt an verschiedene Nickelodeon Serien und Welten.

Spongebob, Rugrats, Dora, Turtles, Paw Patrol und noch mehr laden zu kleinen und großen Fahrten ein.

Es gibt zwei Optionen um in den Park zu kommen.

  1. Der unlimited Pass für 45 $ + Steuern pro Person oder…..
  2. Man kauft Punkte die man individuell an jeder Attraktion einlösen kann. Pro Fahrt werden 3-6 Punkte fällig wobei 80 % der Rides 6 Punkte benötigen.

Letzteres haben wir gemacht. Ich habe meinen Kids je 18 Punkte gekauft. Dabei erhält man einen QR Code per Mail den man dann am Eingang der Attraktion scannen lassen muss.

Außer uns waren schätzungsweise 50 weitere Personen im Park. Anstehen war also nie ein Thema. Es waren aber auch nicht alle Rides offen.

Kaufen könnt ihr die Tickets hier. Vor Ort ist keine Tageskasse, jedenfalls habe ich keine entdeckt. Ihr habt aber in der gesamten Mall kostenloses schnelles WLAN. Der Online-Ticketkauf sollte also kein Thema sein.

Tag 3 – Rosewelt Island, Brooklyn Bridge und Harlem

Tag 3 unseres New York Reisebericht 2022 bricht an und startet mit zwei Flusskreuzungen. Nummer eins ist die Rosewelt Island Tramway. eine Seilbahn die Manhattan mit der kleinen Rosewelt Insel verbindet. Eigentlich sollte diese Bahn nur eine Notlösung sein bis Rosewelt Island an das Subway-Netz angebunden wurde, doch sie wird bis heute betrieben und ist ein wahrer Touri-Magnet.

Die Bahn ist in das Metro-Ticketsystem eingebunden und kostet nur einen Swipe (2,75 $). Wenn ihr einen Unlimited Pass besitzt, ist die Fahrt natürlich inklusive.

Roselwelt Island selbst ist bei diesigem Wetter nicht besonders spannend. Bei gutem Wetter kann man schön am westlichen Ufer entlang spazieren und die Skyline genießten. In unserem Fall war allerdings alles etwas in Nebel gehüllt.

Also schnell wieder zurück und Richtung Downtown zur nächsten Flusskreuzung. Der große Bruder der Budapester Kettenbrücke wartet auf uns. Man muss schon sagen, die Brooklyn Bridge ist beeindruckend und da die Fahrradfahrer endlich ihre eigene Spur erhalten haben gar nicht sooooo überlaufen wie erwartet.

Wo wir gerade bei der Brooklyn Bridge sind. Darf ich euch da einen Kamera-Tipp an die Hand geben? Kurz vor unserem USA-Urlaub habe ich mir die Insta 360 X3 geholt und ausführlich getestet. Damit lassen sich super tolle kreative Aufnahmen ermöglichen die ihr später nach eurem belieben ändern, editieren und schneiden könnt. Ein paar Eindrücke inkl. unserem Lauf über die Brooklyn Bridge:

Trainspotting in New York

Am Nachmittag bin ich allein losgezogen um meinem nerdigen Hobby nachzugehen: Zugfotografie, bzw. Trainspotting. Das lässt sich neben den unterirdischen Bahnhöfen Central Station und Penn-Station auch an der frischen Luft ausführen. An der 125. Straße in Harlem kann man jede Menge Dieselgewitter genießen und hat bei gutem Wetter eine tolle Aussicht auf die Wolkenkrater rund um den Central Park.

Zugegeben, die Gegend um die 125th Street ist nicht die allerbeste und als ostwestfälisches Milchbrötchen fühlt man sich schon etwas Fehl am Platz. Also nach Einbruch der Dunkelheit möchte man dort vielleicht nicht als Touri herumlaufen 😁

Dafür wird man mit jeder Menge Verkehr belohnt. Und auch die Zugführer scheinen sich über die Aufmerksamkeit zu freuen. Jeder Zweite hat gewunken und mich angehupt. Das Kind im Manne hat sich jedenfalls gefreut. Ein paar bewegte Eindrücke meiner Trainspotter-Session:

Der Anti-Restaurant-Tipp

Ein Mal muss man in Amerika in ein echtes Diner gehen! Da würde mir ja sicher jeder zustimmen. Also habe ich mir vor unserer Abreise auch mal bei Youtube angeschaut was so an urigen Diner zu empfehlen ist. Dabei kam das Tick-Tock-Diner gegenüber des Madison Square Garden immer wieder vor. Wenn viele viele Menschen das empfehlen, dann muss es doch gut sein, oder? Also Tisch reserviert und hin da.

Doch gleich beim Reingehen kam die Ernüchterung. Das halbe Lokal war leer. Zur besten Dinner-Time mitten in New York. Das kann ja eigentlich kein gutes Zeichen sein, oder? Ne, war es auch nicht. Ein schlecht gelaunter Kellner, langes Warten auf das Essen und eher mittelmäßige Qualität. Hier, liebes Internet, hast du mich echt hängengelassen!

Das „beste“ waren noch die Getränke. Cola und Co werden mit Sirup aus dem vollkommen verchlortem New Yorker Leitungswasser zusammengerührt. Schon mal eine Cola mit Schwimmbad-Note probiert? Widerlich! Nicht machen!

Wer ein besseres Lokal haben möchte, sollte sich mal Connollys in der 47sten anschauen! Super Burger, super schneller Service und einfach eine klasse Atmosphäre.

Tag 4 – Washington

An Tag 4 in den vereinigten Staaten ging es für uns raus aus New York, südwärts Richtung Washington. Und endlich spielt das Wetter mal mit! Ein sonniger Tag mit etwa 20° C erwartet uns. Na, geht doch! Den Hinweg bestreiten wir mit Amtrak. Dabei gibt es zwei Optionen.

  1. Der Northeast-Regional Train. Ein Regiozug der die beiden Städte mit mehreren Halten in etwa drei Stunden verbindet. Vom Komfortlevel her ist der Zug aber mehr mit einem deutschen IC zu vergleichen. Tickets gibt es, wenn man früh bucht, ab 30 Dollar pro Weg und Person. Wer es schneller mag der wählt den….
  2. Acela Espress. Ein an den TGV angelehnter „Hochgeschwindigkeitszug“ (für amerikanische Verhältnisse). Der Zug ist gerade mal 20-30 Minuten schneller aber dabei unverhältnismäßig teuer. Je nach Verkehrszeit kann man pro Weg bis zu 300 $ auf den Tisch legen. Ich frage mich warum die Amis lieber fliegen.

Dazu auch ein paar bewegte Bilder.

Angekommen an der Union Station im Herzen von Washingtion empfängt uns bestes strahlendes Wetter. Besser kann unser Ausflug in die amerikanische Hauptstadt gar nicht beginnen. Vom Hauptbahnhof aus gelangt man ziemlich direkt zum Capitol und der anhängenden National Mall.

Was soll ich sagen? Es ist einfach beeindruckend. Wenig Publikumsverkehr, sonniges Wetter, alles ruhig und aufgeräumt. Ein absolutes Kontrastprogramm zu New York!

Wir schlendern gemütlich vorbei am Capitol, dem Washington Monument und biegen schließlich rechts ab zu Joe Biddens Häuschen. Auf dem Weg gibt es unzählige Foodtrucks und sonstige kleine Highlights wie die unzähligen Eichhörnchen.