Mit AIDAperla durch das Mittelmeer

Unter normalen Umständen haben wir uns immer im Januar/Februar ein schönes Reiseziel herausgesucht. Kreuzfahrten spielten da ehrlich gesagt nie eine Rolle. Wir und ein schwimmendes Hotel – das schien einfach nicht zu passen. Doch in der Pandemie schien das im Winter 20/21 die beste Entscheidung für einen entspannten Sommerurlaub zu sein. Ob das wirklich die richtige war, wie es ist mit AIDAperla während Corona unterwegs zu sein? Das möchte ich euch hier in meinem kleinen Blog berichten.

Vorbereitung / Anreise zur AIDAperla

 Okay, springen wir zurück in den Sommer 2021. Corona ist leider immer noch ein sehr großes Thema. Das ist natürlich ein riesiges Problem für die Kreuzfahrtindustrie, daher gelten sehr strenge Regeln um überhaupt auf das Schiff zu kommen. Impfungen gab es noch nicht für alle und so mussten wir uns ordentlich testen lassen.  Für die Einreise nach Spanien mussten wir einen Antigen Test machen und einen PCR Test um auf das Schiff gelassen zu werden. Die Kosten für den notwendigen PCR-Test hat AIDA uns  auf die Bordkarte zurückerstattet. In unserem Fall immerhin satte 200 €.

 So ging es dann für uns sehr sehr früh morgens mit dem Taxi  zum Bahnhof und mit der allerersten Westfalenbahn des Tages Richtung Hannover.  natürlich vollkommen übermüdet denn an ausreichend Schlaf vor unserer aller ersten Kreuzfahrt war natürlich nicht zu denken. 

Kurz nach 7 Uhr hob dann unsere Corendon Maschine gen Süden ab. Bye bye nebliges Niedersachsen.

Corendon Hannover

Der Flug geht fix vorüber und schon stehen wir mitten in Palma. Einen Tag vor unserer Einschiffung. Wir nutzen den Tag noch für kleine Erledigungen (Badehose vergessen), schauen uns den imposanten Yachthafen von Palma an, Essen gut und genießen das Mittelmeerklima. 

Übrigens, hier ein kleiner Hoteltipp. super schönes Hotel, direkt am Yachthafen, tolles Frühstück und nur wenige Fahrminuten bis zum Kreuzfahrtterminal,

Tag 1 – Einschiffen auf AIDAPerla

Und dann ist es endlich soweit. Der Tag der Tage ist gekommen, Das Warten hat endlich ein Ende. Mit dem Taxi geht es für etwa 14 € direkt an den Anleger.

Schon beim Aussteigen aus dem Taxi rennen uns freudestrahlend AIDA Mitarbeiter entgegen und nehmen uns unser Gepäck ab. Dank der vorher angebrachten Adressetiketten wissen die Mitarbeiter genau auf welche Kabine sie die Koffer bringen müssen. Im Terminal selber ist es zur Zeit unserer Einschiffung, ich glaube es war früher Mittag, noch recht leer. Mehrere Schalter sind geöffnet an denen sehr freundliche Gesichter auf die Urlauber warten um ihre Ausweise/ PCR Nachweise zu checken und die Bordkarten zu erstellen. 

Palma cruise terminal
Da ist Sie! 😍

Dann geht es nach draußen. Noch schnell ein kleines Gruppenfoto mit dem bordeigenen Fotografen vorm AIDA Schriftzug machen Und zack-sind wir an Bord der AIDAperla.

Einer von zwei Koffern ist sogar schon vor uns auf die Kabine gebracht worden. Der zweite folgte etwa eine Stunde später.

 Home sweet home für die nächsten Tage auf See.

Wir haben eine schöne Balkonkabine auf Deck 12 Steuerbord.

Der Ausblick, muss ich schon sagen, ist fantastisch.  Die Kabine ist für uns vier gerade richtig. Es gibt ein Doppelbett, ein Schlafsofa sowie ein Pullmanbett.  WC und Dusche sind bei unserem Kabinentyp voneinander getrennt. Gerade bei voller Belegung schien uns das am sinnvollsten.

 Als Willkommensgruß gibt es einen Obstteller sowie Getränke.

Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben und den Großteil unserer Klamotten verstaut haben geht es für uns zur obligatorischen Sicherheitsübung. Da wir ja immer noch Pandemie haben findet diese in kleinen Grüppchen überall verteilt auf dem Schiff statt.

Man erhält Instruktionen wie man eine Rettungsweste anlegt und schaut sich ein kurzes Sicherheitsvideo an. Dazu erfährt man noch seinen Sammelpunkt im Falle eines Notfalles , es werden die Bordkarten gescannt damit auch festgehalten ist wer an der Übung teilgenommen hat und dann sind wir auch schon frei für das erste Restaurant auf AIDAperla.

Und davon gibt es einige zu entdecken. Alleine die ganzen inkludierten Restaurants sind einfach nur der Wahnsinn. Ich persönlich möchte euch da das French Kiss ans Herz legen. Einfach nur der Wahnsinn. So lecker, egal zu welcher Tageszeit und so freundliche Kellner. Aber darauf werde ich später nochmal eingehen.

Kaum haben wir uns ein bisschen auf dem Schiff orientiert, ist es auch schon Abend und das erste Auslaufen steht kurz bevor. Wir begeben uns zum Oberdeck, genießen die mallorquinische Abendsonne Und schauen dem bunten Treiben der Yachten  und Sportboote zu.

Um 20 Uhr etwa ertönt laut das Schiffshorn, die typische Aida-Auslaufmusik setzt ein und es geht langsam ab ins Mittelmeer. Wir beschließen den Abend mit einer Currywurst an der heißen Ecke und begeben uns leicht schaukelnd (durch den Seegang) in unsere Betten. Vor diesem Punkt hatte ich als Kreuzfahrt-Neuling doch etwas Angst. Früher, als wir regelmäßig nach England gefahren sind wurde mir schon immer auf der Ärmelkanal-Fähre ziemlich schlecht. Was, wenn dem immer noch so ist? Was, wenn Stabilisatoren und Größe des Schiffes meinem Magen völlig egal sind? Doch es setzt keine Seekrankheit ein. Nein, es ist eher so, dass das leichte Schaukeln des Schiffs und vor allem der leise brummende und vibrierende Schiffsmotor für einen zauberhaften Schlaf sorgen. Jedenfalls bei mir.

Tag 2 – Seetag

Der Tag startet mit etwas betrübten Wetter. Es ist ziemlich neblig aber die See ist ruhig. Fast spiegelglatt. Wir haben scheinbar so etwas wie die A7 der Meere erwischt, denn an der  AIDAperla ziehen unzählige an Containerschiffen vorbei. Den heutigen Tag werden wir komplett auf See verbringen. Zeit genug um das Schiff etwas näher kennenzulernen. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück machen wir einen schönen Rundgang durch das Schiff, schauen uns die Shops an, die verschiedenen Restaurants, das Casino und was es sonst noch alles so zu entdecken gibt. Was nicht fehlen darf, ist der tägliche Fiebercheck. Das ist leider  eine Vorgabe der Reederei. Aber das macht uns nichts aus. Denn das Fiebermessen geht vollkommen automatisch. Man scannt seine Bordkarte, stellt sich vor eine Wärmebildkamera und sieht auf einem Bildschirm ob alles in Ordnung ist oder ob man gleich von einem SEK-Team heraus begleitet wird.

Der Tag besteht aus einem schönen zweiten bayerischen Bierfrühstück, unzähligen Rutschpartien auf einer der zwei spektakulären Wasserrutschen und jeder Menge Entspannung. Das fehlende Handynetz auf See tut sein übriges dazu. Zwischendurch  werden einige interessante Veranstaltungen geboten, beispielsweise Reisevorträge oder aber auch Kunstauktionen aus der AIDA Kunstsammlung.

Wärmstens empfehlen möchte ich noch die AIDA Prime Time Show am Abend. Dort werden kleine Clips gezeigt um den Tag zusammen zu fassen, interessante Interviews mit dem Bordpersonal geführt und auch mal nette Spiele gespielt (unter anderem Quizshows).

Tag 3 – Sevilla / Cádiz

Der dritte Tag unserer Reise führt uns in den Süden Andalusiens. Wir starten mit einem guten Frühstück mit Ausblick auf dieses kleine, aus dem arabischen Raum stammenden, Böttchens.

Sevilla Cadiz

Wir dürfen heute das Schiff verlassen denn wir haben einen Ausflug gebucht. Im Pandemie-Sommer 2021 darf man das Kreuzfahrtschiff nur mit einem gebuchten Ausflug in einer geschlossenen Reisegruppe verlassen. Wenn man keine große Tour machen möchte kann man auch einfach einen kostengünstigen Spaziergang buchen. Nicht gerade ideal aber so sind neunmal die Regeln. Für uns geht es heute zur spanischen Hofreitschule und zu einer Sherry-Brennerei.

AIDAperla in Cádiz

Mit einem gut klimatisierten Reisebus geht es auf eine kleine Stadtrundfahrt durch Cádiz Und anschließend über die Autobahn ins Innenland. Durch kleine Dörfer, vorbei an vielen Brennereien erreichen wir nach gut einer Stunde die spanische Hofreitschule. Wir erhalten eine Führung durch den Reitstall und haben anschließend ein wenig Freizeit auf dem Gelände um uns das Reittraining anzusehen und ein oder zwei Pferde zu streicheln. Leider gibt es keine Vorführung oder dergleichen. Wir sind mitten an einem reinen Trainingstag in die Hofreitschule gefahren. Ist trotzdem sehr interessant.

Und irgendwann geht es dann einfach wieder in den Reisebus und ab zur Sherry-Brennerei. Wir werden freundlichst von einem deutschsprachigen Mitarbeiter erwartet, der Dank des Lockdowns und dem  ruhenden Tourismus hin und wieder Probleme hat sich an deutsche Wörter zu erinnern. Sehr sympathischer Kerl. 

In der Brennerei selbst liegen hunderte Fässer Sherry, teilweise  mit prominenten Paten. Beispielsweise Antonio Banderas. Nach einer sehr interessanten Führung bekommen wir Tapas, schlendern noch ein wenig durch den Shop und fahren mit unserem Reisebus wieder zurück ans Schiff. Dabei macht der Bus noch einen Schlenker durch die Altstadt von Cádiz.

Tag 4 – Malaga

Der vierte Tag auf unserer AIDAperla-Kreuzfahrt ist eigentlich wie ein Seetag für uns denn wir haben keinen Ausflug gebucht und dürfen demnach auch nicht das Schiff verlassen. Das macht aber gar nichts denn das Kreuzfahrtschiff bietet so vieles. Gerade für meinen Sohn ist die Wasserrutsche wie ein zweites zu Hause. Entgegen dem ersten Seetag den wir hatten ist das Wetter auch einfach bombastisch. So besteht der Tagesablauf aus Essen, rutschen, Essen, rutschen, Essen, rutschen……. you see where I’m going with this? 😁

Tag 5 – Cartagena

Mein Gott, schon Tag 5. Wie die Zeit rennt! Heute ist Cartagena unser Zielhafen. Der Tag startet mit einem wundervollen Sonnenaufgang kurz vor dem Hafen.

Im Hafen selbst werden die Besucher von einer kleinen Dudelsack-Band empfangen.

Heute haben wir wieder einen kleinen Ausflug gebucht. Und zwar geht es mit einer Bimmelbahn um und durch Cartagena. Eine wirklich schöne alte Stadt mit militärischer Historie. Hier ist übrigens auch das Titelbild dieses Beitrags entstanden.

Wenn ich mich recht erinnere waren wir etwa zwei Stunden unterwegs. Zwischendurch gab es auch einen Stopp in einem Café für ein kleines Tässchen. Dabei wurde von der Reiseleitung streng darauf geachtet dass unsere Gruppe auch immer schön zusammenbleibt. Covid-Regel halt. Sogar in dem kleinen Café hatten wir einen extra Bereich nur für uns.

Man muss aber auch dazu sagen dass die Inzidenzen während unserer Reise in Spanien wieder durch die Decke gegangen sind.

AIDAPerla – das Video

Bevor wir mit meinem kleinen Reisebericht weitermachen, möchte ich dir gerne  meinen YouTube Kanal ans Herz legen. Dort habe ich ein etwa 20 minütiges Video von dem Trip hochgeladen. Ich bin kein großer Youtuber also erwartet keine große Anmoderation wie es vielleicht andere Reise Youtuber machen. Einfach nur ein paar bewegte Eindrücke von der Reise.

Würde mich sehr freuen wenn du das Video bei YouTube öffnest, einen Daumen nach oben da lässt, vielleicht auch einen Kommentar oder ein Abo?

Gefilmt wurden die Aufnahmen mit der DJI Pocket, der DJI Osmo Action und meiner M50, falls es interessiert.

Osmo-Pocket bei der Arbeit.

Tag 6 – Star Wars und Geburtstag auf der AIDAperla

Tag Nummer sechs war wieder mal ein Seetag. Aber der Tag hielt zwei ganz besondere Highlights für uns bereit. Nummer 1: mein Stiefvater hatte Geburtstag und der wird auf dem Schiff f ziemlich spektakulär zelebriert. wir hatten einen reservierten Frühstückstisch im Marktcafe der einfach nur bombastisch dekoriert war. Natürlich inklusive Geburtstagstorte,

Doch das phänomenale Erlebnis kam erst kurz danach. Auf einmal kamen aus allen Ecken die Kellner mit Töpfen, Suppenkellen, Besteckschubladen und jeder Menge Lärm  angerannt und sangen ein unvergessliches Geburtstagslied. 

Noch heute, gut zehn Monate später, sprechen wir davon. ich habe das ganze auch gefilmt aber ich weiß ganz genau dass ich das hier nicht zeigen darf da mindestens zwei Mädels nicht unbedingt öffentlich im Internet zu sehen wollen sein.

Dafür kann ich euch aber die Tonspur liefern – Yie-hi-hi 🤣

Einfach anhören und ihr werdet nie wieder anders ein Geburtstagsständchen singen, versprochen!

Sonst war der Seetag wie jeder andere Tag auf dem Schiff auch. Essen, rutschen, Essen, rutschen…

Das  zweite Highlight des Tages war die Vorführung von “Der letzte Jedi”. Auch wenn es im Schwimm-/Kletterbereich etwas laut war, war es doch schon ziemlich cool im Liegestuhl Star Wars zu schauen.

AIDAperla Kino

Tag 7 – Barcelona

Hallo Barcelona

Und schon haben wir den letzten Hafen unserer kleinen Mittelmeerkreuzfahrt erreicht. Barcelona. Heute müssen alle mindestens einmal vom Schiff denn im Hafenterminal muss jeder Kreuzfahrt-Gast einmal Covid-getestet werden. Zum einen als Sicherheit für die Reederei und zum anderen als Vorgabe für die Rückreise/Einreise nach Deutschland. 

Aber für uns geht es wieder auf Tour. wir haben einen kleinen Stadtrundgang sowie den Besuch des Aquariums gebucht.

Mit dem Bus geht es erst ein wenig durch Barcelona inkl. netter deutschsprachiger Reisebegleitung. Eine sehr interessante und dennoch sehr hektische Stadt wie mir scheint. Nach gut 30 Minuten Rundfahrt kommen wir am wundervollen Aquarium von Barcelona an.  Leider habe ich nur sehr wenig Fotos aufgenommen daher empfehle ich euch unbedingt das Video anzusehen. Da seht ihr deutlich mehr was euch im Aquarium erwartet.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt geht es wieder in den Bus und rein in die Altstadt. Auch hier bleiben wir geschlossen in unserer Reisegruppe und unsere Reiseführerin erzählt uns ein wenig  über die  Geschichte der Stadt.  Hier hätte ich mir dann doch gewünscht mich frei  bewegen zu können  denn die unzähligen kleinen Shops links und rechts der engen Gassen hätten mich schon ein bisschen interessiert. Aber gut, so war es halt. Barcelona ist ja nun nicht aus der Welt und lässt sich auch so schnell und kostengünstig mit dem Flugzeug erreichen.

Corona Test – Ausrufe Flutopfer?

Im Laufe des Nachmittags kommen wir wieder auf der AIDAperla an. Den ganzen restlichen Tag über werden vereinzelt Kabinennummern aufgerufen und zum Empfang gebeten. Ein etwas mulmiges Gefühl macht sich breit, muss ich zugeben.

Hat man etwa positiv Getestete gefunden? 

Oder sind die armen Mitreisenden von der kürzlichen  Flut betroffen? Denn wie man unter anderem in den Shows mitbekommen hat, waren einige Touristen aus der Flut-Region mit an Bord. Das Urlaubsgefühl bekommt einen deutlichen Knick. Holt uns doch die grausame Realität des Alltags und Klimawandels ein?

Wir haben natürlich nicht erfahren warum die Gäste ausgerufen wurden, bekommen aber am Abend durch den Kapitän die Entwarnung das kein positiver Corona-Befund auf dem Schiff vorliegt.

Es macht sich etwas Wehmut breit. Dies ist der letzte Abend auf unserer Kreuzfahrt. Wir besuchen noch einmal unser liebstes Restaurant, das French-Kiss, sehen uns die letzte Prime-Time Show an und genießen den Sonnenuntergang am Heck des Schiffes. Hinein in die letzte Nacht.

Tag 8 – Palma

So, wir haben das Ende unserer AIDAperla Kreuzfahrt erreicht. Ein letztes mal frühstücken, die letzten Habseligkeiten aus der Kabine räumen und runter vom Schiff.

Wir verbringen noch einen letzten Tag in Palma, Schauen uns die schöne Stadt an, machen eine Kutschfahrt und beenden unseren Urlaub in einem schönen Restaurant direkt am Yachthafen.

Fast nicht ins Flugzeug gelassen

Einen Tag später ging es dann für uns frühmorgens an den Flughafen Palma. Wir wussten noch nicht was uns bevorstehen würde. Erst wurde der Check-in-Schalter  falsch angegeben wodurch wir etwa 30 Minuten bei der falschen Airline anstanden, dann mussten wir in einen völlig anderen Bereich des Flughafens rennen und zusammen mit allen anderen Passagieren der Corendon Maschine lange lange warten. Es wurde nicht nur das Gepäck eingecheckt sondern auch hier schon der negative Corona-Test abgefragt. Und das wurde uns fast zum Verhängnis.

Wir erinnern uns, im Sommer 2021 hat noch nicht jeder den vollständigen Impfschutz angeboten bekommen. So war es auch bei uns. Es galt, jeder nicht geimpfte Einreisende nach Deutschland muss ein negatives Testergebnis welches nicht älter als 48 Stunden ist vorweisen.

Wir hatten angenommen, dass diese 48 Stunden  bis zum Check-In gelten. Aber nein, die 48 Stunden beziehen sich auf die Ankunft in Deutschland. Das war bei uns leider eine Stunde drüber und die Dame am Check-in verwehrte uns erst einmal den Flug.

Schockstarre, es wurde etwas hektisch und zugegeben auch etwas laut. Etwa 20 Minuten mussten wir neben dem Schalter warten und auf Ankunft der Supervisorin warten. Diese telefonierte ebenfalls ziemlich hektisch mit der Airline. 

In Gedanken sah ich uns schon in Palma gestrandet, auf der Suche nach einem Testzentrum und dem Versuch einen Ersatzflug zurück nach Deutschland zu bekommen. Das schien mir mitten in den Sommerferien auf Deutschlands beliebtester Ferieninsel fast ausweglos. Zudem wahrscheinlich auch nicht gerade billig.

 Doch wir wurden erlöst und die Airline drückte ein Auge zu. Mittlerweile waren es nur noch 30 Minuten bis zum geplanten Start. Hektisch zur Sicherheitskontrolle und durch